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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2013
Verlag: Ravensburger ..i..
Autoren:
Projekt Team III, Michael Schacht
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Scotland Yard Master
....
Mister X is in the App!
Wer kennt ihn nicht, den Spieleklassiker, bei dem sich die Cops auf die Suche nach Mister X machen. Eine neue App unterstützt die Spieler nun digital!
  
     

So funktioniert’s:
"Scotland Yard Master" spielt sich ohne App genauso wie im bekannten Originalspiel der 80er Jahre (wir setzen die Grundregeln einfach einmal als bekannt voraus). Ein Spieler ist Mister X und wird von den anderen Spielern gejagt. Wie üblich werden dabei die verschieden Verkehrsmittel genutzt und die gleichen Bedingungen wie im Originalspiel vorausgesetzt. 

Eine Änderung tritt aber sofort ein, wenn die App installiert und genutzt wird. Gespielt wird hier mit einem Tablet oder Smartphone. Mister X gibt seine Bewegungen immer im Gerät ein und ist durch eine am Anfang gewählte Pin geschützt. Als Ergänzung zu den bisherigen Verkehrsmitteln steht ihm jetzt die Möglichkeit zur Verfügung, zweimal auf einen Hubschrauber zurückgreifen zu können. Dieser bringt ihn zu einem beliebigen Ort des Spielplans, ohne Einschränkungen.

Ansonsten erhält er, zusätzlich zu seiner Aufgabe sich nicht erwischen zu lassen, Treffpunkte über die App mitgeteilt. Mindestens einen Treffpunkt muss er im Spielverlauf erreichen, sonst hat er vorzeitig verloren. Erreicht er zwei Treffpunkte , hat er das Spiel gewonnen.


Die anderen Spieler bewegen ihre Figuren weiterhin auf dem Spielplan, können aber nun ebenfalls neue Funktionen in der App nutzen. Die Verfolger bezahlen erneut ihre Verkehrsmittel mit den üblichen Chips und sind auch an die aus dem Grundspiel bekannten Regeln gebunden. Neu sind zusätzliche gemeinsame Aktionen, wie Analyse, Abtasten, Ortung und Befragung.

Bei der Analyse werden die möglichen Aufenthaltsorte für Mister X gezeigt. Dazu werden auf dem Smartphone die Möglichkeiten markiert. Der Einsatz dieser Funktion empfiehlt sich 2 bis 3 Züge nach dem Auftauchen von Mister X.
Das Abtasten ist sozusagen der Einsatz eines Suchradars. Im Spielplan sind 4 Sendemasten aufgezeigt. (Punkt 13, 94, 108, 184). Es wird eine konkrete Anzahl an Taxischritten angezeigt, die Mister X von einem dieser Funkmasten entfernt ist. Welcher Mast es ist, wird allerdings nicht verraten.
Die Ortung ist ebenfalls eine Art Suchradar, wobei hier angezeigt wird, von welchem Funkmast Mister X "weit", "mittel" oder "nah" entfernt ist.
Bei der Befragung können beim Auftauchen eines Fragezeichens in der Nähe einer Sehenswürdigkeit, Zeugen befragt werden. Das Fragezeichen zeigt an, dass Mister X vor kurzer Zeit an dieser Sehenswürdigkeit vorbeigekommen ist. Wichtig sind hier die Aussagen der Zeugen, in welche Richtung er mit welchem Verkehrsmittel gefahren ist.


Haben die Spieler Mister X gefunden, verliert er das Spiel. Erreicht Mister X aber den zweiten seiner Treffpunkte, gewinnt er. [go]

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
als Brettspiel genauso
   interessant wie das Original

optisch gut gestaltet
---
  MINUS:
MINUS:
App erfordert eine neuere
  Generation von Smartphone
  oder besser ein Tablet

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Das zugrundeliegende Spiel ist eigentlich das gleiche wie der Vorgänger: gut, solide, bekannt! Nun wurde versucht, das klassische Brettspiel mit einer App aufzuwerten. Das allerdings ist nur bedingt gelungen. Mit einem Smartphone der älteren Generationen läuft die App schleppend oder teils gar nicht. Mit einem neueren und entsprechend großen Smartphone läuft die App dagegen recht gut. Vor allem die Darstellung durch ein Tablet reizt durchaus. Die neuen Möglichkeiten für die "Jäger" sind ganz nett, aber das Spiel verliert an Reiz. Es können bei mehreren Spielern nicht alle gleichzeitig das Gerät benutzen. Dadurch werden die passiven Anteile durch das Warten zu groß, insbesondere für den Spieler des Mister X, der ja mehrere Spieler abwarten muss. Dafür hat er zusätzlich die Hubschrauberfunktion, die ein Verlieren für Mister X fast unmöglich macht. Bei mehreren Testspielen hat letztlich diese Funktion eigentlich immer den entscheidenden Ausschlag gegeben. Es entstand das Gefühl, dass die Jäger eigentlich keine Chance haben. Warum dann eigentlich noch spielen, wenn das Ergebnis schon feststeht? Also spielen wir doch lieber die Grundvariante und damit ist der Spass wieder gegeben.

Fazit: In der Grundvariante ist das Spiel genial, sodass sich ein Kauf immer lohnt. Aber wer das Grundspiel schon hat, für den ist der Kauf nur dann ratsam, wenn die Spieler zu denen gehören, die ohne Handy oder Tablet nicht mehr auskommen. Unserer Meinung nach zerstört die App den eigentlichen Charakter eines Brettspiels. Schade.

Hinweis zum Kultfaktor: 6 Punkte für die Neuerungen, und nur für Fans digitaler Gimmicks! Wer - wie ich - das klassisches Brettspiel bevorzugt, benötigt keine App, um Spaß zu haben.

...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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