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Spiel-Fakten:

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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Steffen Spiele  ..i..
Autor: Torsten Marold
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Schnipp-Trick
 
Schnippen mit dem Tischtuchtrick
Bei diesem Geschicklichkeitsspiel schnippt ihr mit dem Puck Scheiben unter den farbigen Kegeln weg - doch die Kegel müssen hinterher noch aufrecht stehen.

     

10 Kegel und 11 Scheiben werden im Spiel benötigt. Die 10 schwarzen Scheiben werden zunächst verdeckt (farbige Markierung nicht sichtbar) auf dem Tisch verteilt. Nach dem Umdrehen werden dann noch die passenden farbigen Kegel darauf platziert. Fertig ist die Vorbereitung.

Der aktive  Spieler nimmt nun den Puck (helle Schuss-Scheibe) und legt ihn etwa eine Handbreit vor sein Ziel. Der Spieler muss nun eine der auf dem Tisch liegenden Scheiben so anschnippen, dass die Scheibe unter dem Kegel herausrutscht und der Kegel auf dem Tisch zu stehen kommt. Wichtig ist: der Kegel MUSS stehen!

Anhand des Schusses darf sich der Spieler nun seine "Belohnung" sichern.
- Hat er eine Scheibe unter einem Kegel herausgeschossen und der Kegel steht, darf er beides an sich nehmen. Das gilt auch für mehrere Scheiben und stehende Kegel.
- Hat
er eine Scheibe getroffen und der Kegel ist gefallen, wird beides an Ort und Stelle wieder aufgebaut.
- Hat der Spieler zwei oder mehrere Scheiben getroffen und nur ein Kegel steht und mehrere sind gefallen, dann darf sich der Spieler nur den Kegel nehmen. Die Scheiben bleiben im Spiel. Der nächste Spieler, der vollständig einen Kegel trifft, darf nun auch die überzählige Scheibe an sich nehmen.

Nach einem erfolgreichen Schuss darf der Spieler nochmals schießen, verliert aber bei einem nun folgenden die bereits errungenen Kegel seiner bisherigen Aktion. Oft wird der Spieler an dieser Stelle seinen Zug freiwillig beenden. Es wird reihum weiter gespielt. Erst werden die grünen und blauen Kegel abgeschossen wurden, dürfen auch die gelben und roten getroffen werden. Werden die gelben und roten vorher getroffen, werden sie einfach wieder aufgestellt. Der Zug des Spielers ist in diesem Fall beendet.

Sobald der letzte Kegel erobert wurde, erfolgt die Wertung: Blaue Kugel bringen 2 Punkte, grüne Kegel 3 Punkte, gelbe Kegel 4 Punkte, rote Kegel 5 Punkte, jede Scheibe bringt 2 Punkte. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. [go]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schönes, kleines Mitbringspiel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
lMaterial könnte reichhaltiger sein
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Große und kleine Verlage machen große und kleine Spiele für den großen und kleinen Geldbeutel. Oft ist die Verpackungsgröße auschlaggebend für den Preis. Mit knapp 20 Euro wirkt die kleine Schachtel von "Schnipp Trick" zunächst einmal teuer. Das aber ist schlicht den Herstellungskosten und der Qualität geschuldet. Gerade in der Herstellung sind Kleinverlage oft benachteiligt. Wer weniger produziert, muss teurer anbieten. Vor allem dann, wenn die verwendeten Materialien natürlich und langlebig sein sollen. Die in "Schnipp-Trick" verwendeten Holzscheiben und Holzkegel sind hochwertig. Vor allem die Kegelform musste gut bedacht werden. Denn wehe, wenn der Kegel fällt. Und letzteres ist auch mit der richtigen Kegelform durchaus schwierig.

Das Herausschnippen der Scheiben unter den Kegeln erinnert zunächst einmal an den Tischtuchtrick, bei dem man, dank Physik, die Tischdecke unter dem Geschirr ganz schnell herauszieht. Das funktioniert allerdings nur, wenn alles stimmt Gewicht, Geschwindigkeit, Krafteinsatz.

Dabei ist der Ablauf einfach. Jeder hat einen Versuch, eine Scheibe unter einem Kegel hervorzuschießen, aber so, dass der Kegel stehen bleibt. Den Kegelfarben wurden dabei unterschiedliche Punkte zugeordnet, sodass am Ende nicht unbedingt der gewinnt, der die meisten Kegel und Scheiben besitzt. Gut gemacht, denn das Spiel macht Spaß - zumindest so lange, bis die Finger schmerzen. Wobei letzteres allerdings ein wenig der verwendeten Schnipp-Technik geschuldet ist. Mit dem Finger ganz nah ran an den Puck, vermindert den Aufprallschmerz.

Die optimale Spielerzahl liegt bei vier. Hier ist die Kegel-Anzahl gerade noch ausreichend, um doch ein etwas längeres Spiel zu generieren. Mit etwas Übung allerdings geht's deutlich schneller. Dann wünscht man sich tatsächlich mehr Material zum Weiterspielen.

Die simple Spielidee macht Spaß, ist schnell erlernbar und trainiert die Fingerfertigkeit. Kurzum, sie ist auf jeden Fall empfehlenswert für die kleine Runde in kurzer Zeit - allerdings auch nur für kurze Zeit, denn abendfüllend ist die Spielidee nicht. Allerdings etwas zum immer wieder Hervorholen.
...
 
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Ende
 
 
 

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