www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
Blue Orange
Autoren:
Bruno Cathala, Ludovic Maublanc
Grafik: Sylvain Aublin
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
15 bis 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  
 
 
 
Scarabya
...

Komm raus, du bist umzingelt!
Die Spieler legen Puzzleteile auf ihren Spielplan, um Ausgrabungsstätten einzugrenzen und möglichst viele Skarabäen einzusammeln. 
 
 
Jeder Spieler erhält eine aus vier Teilen zusammengepuzzelte Spielertafel (alle Spieler legen die Teile in der gleichen Ausrichtung vor sich), die von einem Rahmen umgeben wird.



Dazu passend erhält jeder Spieler sämtliche Puzzleplättchen seiner Farbe (bzw. seiner Landschaft). Die Kunststoff-Berge werden in die kleinen Aussparungen der Spielfläche gesetzt.



Nun wird nacheinander jeweils eine Aufgabenkarte aufgedeckt. Die Spieler nehmen sich das entsprechende Puzzleteil und legen es in beliebiger Ausrichtung auf ihre Tafel. Das erste Plättchen muss eines der Mittelfelder berühren, die weiteren Plättchen dann immer angrenzend zueinander angelegt werden.



Ziel ist es, Begrenzungen zu schaffen, die einen freien Innenraum aus ein bis vier Feldern umschließen. Jeder Skarabäus in so einem umschlossenen Raum (auch der Rahmen und die Berge gelten als Begrenzung) ist dann so viele Punkte wert, wie das Gebiet Felder hat, heißt: Werden vier Felder abgegrenzt und in dem Gebiet befinden sich zwei Skarabäen, ist jeder von ihnen vier Punkte wert, bei einem Gebiet aus nur zwei Feldern entsprechend auch nur zwei Punkte. Punkte werden in Form von kleinen Chips auf die Skarabäen gelegt. Gebiete, die größer als fünf Felder sind, werden nicht gewertet.



Wurden sämtliche Karten gespielt bzw. kann kein Spieler mehr ein Plättchen legen, endet das Spiel. Der Spieler, der nun die meisten Punkteplättchen sammeln konnte, gewinnt. [ih]
...
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
schöne Optik
Puzzlespiel für Wenig-
   und Gelegenheitsspieler
ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine Interaktion
man kann "abgucken"
auf Dauer zu wenig Abwechslung
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Puzzlespiele im Tetris®-Stil erfreuten sich in den letzten Jahren ja stets einer großen Beliebtheit, und auch "Scarabya" gesellt sich zu dieser Gruppe von Spielen.

Zunächst einmal sieht das Material hübsch aus. Einzig die Rahmen der Spielflächen wirken etwas nüchtern, und zudem sind die Teile, aus denen die Tafeln zusammengesetzt werden, nicht zu 100% passgenau. Die 3D-Berge aus Kunststoff sind ein nettes Gimmick.

Spielerisch ist "Scarabya" extrem simpel. Spiele, die nach dem Prinzip "Einer zieht eine Karte, und alle bauen, was darauf zu sehen ist" funktionieren, gibt es zahlreiche. Bedeutet dann auch immer: Da jeder für sich selber baut, gibt es keine Interaktion. Also rein gar keine. Im Gegenteil: Da bei "Scarabya" jeder auch noch mit den gleichen Grundvoraussetzungen spielt, kann man, wenn man möchte, auch prima beim Nachbarn abgucken und alle Spielzüge imitieren. Wäre blöd, weil es dann keinen Gewinner gibt. Ist aber möglich. Abhilfe schafft da nur eine Hausregel (z.B. dass jeder ein anderes Startteil legt, woanders auf dem Plan beginnen muss oder aber die Spielflächen nicht identisch aufgebaut werden).

Der Kniff, dass es hier nicht darum geht, die Puzzleteile möglichst lückenlos aneinanderzulegen, sondern sie quasi als Mauern zu gebrauchen, ist nett und mitunter tricky, allerdings halten sich die Möglichkeiten bei nur maximal vier Feldern, die umschlossen werden dürfen, auch im Rahmen. Mehr geht es darum, die Teile so geschickt zu legen, dass möglichst viele Skarabäen (die gibt's auch im ewigen Eis? ...) in die Wertung gelangen. Das war's dann auch schon.

Großartige taktische Finessen hält das Spiel für seine Spieler nicht bereit. Man macht das, was einem vorgegeben wird. Und optimiert dann beim Legen. Und schützt seine Tafel möglichst vor den Blicken der anderen. Nett, sympathisch, ideal für Wenig- und Gelegenheitsspieler. Spielerfahrenen Spielern fehlt es nach zwei, drei Partien leider schon an Abwechslung bzw. einer zweiten spielerischen Ebene. Da sind Puzzlespiele wie "Cottage Garden" (> Testbericht), "Bärenpark" (> Testbericht) oder "Indian Summer" (> Testbericht) doch anspruchsvoller. Und selbst ein einfaches "Arraial" (> Testbericht) hält zumindest noch mehr Varianz und ein kleines Interaktonselement bereit. "Scarabya" ist da mehr ein Wettkampfspiel nach dem Motto "Wer macht's am besten?" bei absolut gleichen Voraussetzungen. Wer sowas mag, ist hier genau richtig.

Als Familienspiel (auch mit Kindern) ist "Scarabya" ein schöner Einstieg in die Welt komplexerer Puzzlespiele (abweichende 7 Kultpunkte), wer jedoch schon andere, umfangreichere Puzzlespiele auf dem Tisch hatte, macht bei "Scarabya" einen Schritt zurück. Als lockeres Einstiegs- oder Absackerspiel hat es absolut seine Berechtigung, allerdings gibt es für die spielerfahrenere Klientel doch schon ähnliche, langfristig interessantere Titel auf dem Markt.
 
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
...
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND
...
   Gerhild
   Ingo
   Birgit B.
   Doro
   Jürgen
...
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz