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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Amigo Spiele
Autorin: Tomohiro Enoki
Spieleranzahl:
3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Sam Bukas Bande
...
Ahoi, ihr Landratten!
Zieht die Waffen und bekämpft gemeinsam die Gegner, um deren Schätze zu ergattern! Passt aber auf, dass ihr nicht die selbe Taktik habt und euch somit im Kampf blockiert!
 
 
Jeder nimmt sich sieben Angriffskarten einer Farbe auf die Hand (bei nicht voller Besetzung werden Karten zusätzlich aussortiert). Jeder nimmt sich von jeder Edelsteinfarbe jeweils einen, der Rest dient als Vorrat.



Die Gegner werden nach den Zahlen auf der Rückseite sortiert. Die so entstandenen drei Stapel werden jeweils separat gemischt, die oberste Karte ungesehen in die Schachtel zurückgelegt und der Rest nun übereinander gestapelt, wobei die 3er-Karten ganz unten liegen.

Das Spiel wird über zwölf Runden gespielt.



Die oberste Karte des Gegnerstapels wird aufgedeckt. Die Karten zeigen einen Schatz, welchen man bei einen Sieg über den Gegner erhält. Siegreich ist man, wenn der gemeinsame Angriffswert mindestens genauso hoch ist wie der Verteidigungswert auf der Karte.

Jeder spielt verdeckt eine Karte aus, danach werden die Karten umgedreht und die Werte summiert, dies ist der Angriffswert. Achtung: Haben Karten den selben Wert, werden diese ignoriert!


In diesem Beispiel heben sich die beiden Dreien auf, so dass der Gegner nicht geschlagen wird. Da der blaue Spieler die niedrigste Karte gespielt hat, bekommt er aber die Strafe.

Verliert man den Kampf, wird geschaut, wer die niedrigste Karte gespielt hat, dabei werden auch ignorierte Karten berücksichtigt. Derjenige muss alle Edelsteine der Farbe abgeben, von denen er am meisten besitzt. Diese verlorenen Steine werden in die Tischmitte gelegt und nicht in den Edelsteinvorrat. Haben mehrere Spieler die niedrigste Karte gespielt, geben alle diese Spieler Edelsteine ab.


Die Piraten haben gemeinsam gesiegt. Grün und dann rot erhalten entsprechend die Schätze vom Gegner.

Hat man den Kampf gewonnen, erhält man die Edelsteine des Gegners und verteilt diese unter den Spielern. Spieler, dessen Karten ignoriert wurden, können keine Edelsteine erhalten. Wer nun die niedrigste Karte gespielt hat, bekommt die Edelsteine, die auf der Gegnerkarte unter der "1" abgebildet sind, entsprechend würde es mit der zweitniedrigsten Karte etc. weitergehen, wenn dies entsprechend auf dem Gegner vermerkt ist. Zusätzlich teilt man alle Edelsteine auf, die aus vorherigen Niederlagen in der Tischmitte liegen. Hier nimmt sich der Spieler mit der niedrigsten Karte einen Edelstein und dann reihum (von der Wertigkeit so weiter) die anderen Spieler, bis keine Edelsteine mehr übrig sind.

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Gespielte Karten bleiben offen vor einem liegen und ein neuer Gegner wird aufgedeckt. Nun werden die obigen Schritte wieder abgehandelt. Sobald die Gegnerkarten die "2" auf der Rückseite zeigen, bekommt man alle Angriffskarten zurück. Selbiges bei Gegnerkarten mit der ersten "3" auf dem Rücken.

Ist der letzte Gegner abgehandelt werden die Punkte gezählt. Jeder Edelstein ist einen Punkt wert, zusätzlich ist jedes Set aus einem gelben, blauen und roten Edelstein drei Punkte wert. [mha]
 
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  PLUS:
PLUS:
netter Absacker bzw. gut geeignet
   für Familien mit Kindern
ENDE
  MINUS:
MINUS:
letzte Runde wirkt sich zu stark aus
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: "Sam Bukas Bande" ist ein schnelles kleines Kartenspiel für zwischendurch, welches oft Schadenfreude, insbesondere bei den jüngeren Mitspielern, hervorruft.

Während Kinder (ab ca. 8 Jahren) och noch recht wahllos Karten spielen, freuen sie sich umso mehr, wenn sie jemanden vom Wert unterboten haben oder sich zwei Mitspieler ausgestochen haben.

Dem gegenüber stehen die Erwachsenen, welche doch oft die Glückslastigkeit stört, da man natürlich nie weiß, welche Karte die anderen spielen oder man aufgrund der begrenzten Karten gezwungen ist, auch höhere Karten zu spielen und damit nichts erreicht. Man wägt also immer ab, wann die anderen mal zwischendurch eine höhere Karte spielen, damit man mal eine niedrigere spielen kann, um entsprechend Punkte zu sammeln. Gleichzeitig ist man gezwungen, durch die Knappheit auch mal höhere Werte zu spielen, wodurch man dem Gegner Punkte zuspielt.

Daher muss ich sagen, dass dieses Spiel mit fünf Spielern am meisten Spaß macht (bzw. umso mehr, desto besser), da die Wahrscheinlichkeit steigt, die selben Kartenwerte zu spielen und diese somit nicht mit summiert werden, wodurch der Gegner sogar Schaden kriegen könnte, wenn er einen kleinen Wert spielte. Gleichzeitig steigt aber auch die Chance, dass man den Gegner trotzdem besiegt, obwohl mehrere kleine Kartenwerte ausgespielt haben.  In voller Besetzung ist  das Spiel einfach etwas chaotischer, was es aber auch sein will, und somit spaßiger.

Das größte Problem an "Sam Bukas Bande" ist in meinen Augen die letzte Runde. Verliert man diese gegen den Gegner und muss alle Steine einer Farbe abgehen, kann man eigentlich nicht mehr gewinnen, da für einen der Set-Bonus wegfällt. Spielt man aber bewusst höhere Karten, um dies zu vermeiden, kann sich der Gegner entsprechend Punkte einheimsen.

Die Karten sind von der gewohnten Amigo-Qualität und die Gegner lustig illustriert, ansonsten sind die Zahlenkarten alle recht schlicht gehalten, auch wenn jede Farbe einen anderen Piraten abbildet.

Als Absacker ist das Spiel auch in Erwachsenenrunden vollkommen in Ordnung, für mehr dann jedoch auch nicht. In Familienrunden mit Kindern wird es wahrscheinlich mehr seine Daseinsberechtigung finden.
...
 
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Ende
 
 
 

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