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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten, Strategie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Michael Rieneck
Spieleranzahl: 3 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Die Säulen der Erde
Das Kartenspiel
 
Baumeister des Mittelalters
Der Beststeller von Ken Follett wurde bereits im Jahr 2006 als Brettspiel veröffentlicht - pünktlich zum TV-Event folgt jetzt die Kartenversion.
 

     

Wie in der Buchvorlage, wird eine Kathedrale gebaut. Dazu sind Handwerker und Baustoffe nötig. Diese gilt es, bei diesem Stichspiel für sich zu gewinnen.


Verschiedene Spielkarten mit Baustoffen, Handwerkern oder Vorteilen.

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält ein Set an Karten (4 Baustoffkarten und eine Übersicht) in seiner Spielerfarbe. Die fünf Vorteilskarten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Ziel des Spiels ist es, möglicht gewinnbringende Stiche zu erzielen, um Handwerker und Rohstoffe sinnvoll zu kombinieren.

Verschiedene Karten bestimmen mit dem Bildtext den Spielablauf.

Der Besitzer der Karte "Lady Aliena" muss in der ersten Runde mit einer beliebigen seiner Handkarten das Spiel beginnen, die anderen Spieler folgen..

Stich-Regeln:
Die Karte mit dem höchsten Zahlenwert gewinnt den Stich. Ist die Sieger-Karte eine Karte in der Farbe eines Spielers, erhält der Besitzer der Farbe den Stich. Gehört die höchste Zahl zu einer neutralen Karte, erhält der Spieler den Stich, der die Karte ausspielte. Wird eine zweite oder dritte Karte mit dem gleichen höchsten Zahlen-Wert ausgespielt, gewinnt die letzte der Karten mit diesem Zahlenwert den Stich.

Der König gewinnt immer. Der Spieler, der den König ausspielte, beginnt die nächste Runde.


Jeder Spieler spielt seine verdeckten Karten von der Hand aus. Ziel ist es, Stiche zu erzielen.
   
Jeder Spieler besitzt 4 Baustoffkarten in seiner Spielerfarbe.
   

Besondere Karten:
-
Der Besitzer der Karte "Alfred Builder" muss diese Karte in der letzten Runde ausspielen.

- Der "König" gewinnt immer den Stich. Der mit ihm erworbene Stich wird vorerst zur Seite gelegt. Er wird am Ende der Runde dem Spieler gegeben, der in dieser Runde keinen Stich erhielt. Sollten alle Spieler einen Stich erhalten haben, wird der „Königsstich“ an keinen Spieler gegeben, sondern in der Folgerunde wieder eingemischt. Wichtig: Befand sich eine Vorteilskarte im Königsstich, wird diese wieder unter den verdeckten Vorteilskartenstapel geschoben. Das Spiel verlängert sich um eine Runde.

- "Tom Builder": Der Besitzer dieser Karte darf sich einen Werkstoff aussuchen.

- "Prior Philipp": Der Besitzer der Karte erhält ein Metall.

Die Vorteilskarten:
- Gehilfe: Am Ende jeder Runde darf der Besitzer dieser Karte beliebig viele Werkstoffe in je einen Siegpunkt umwandeln.

- Töpfer: Ein Sand wird in drei Siegpunkte verwandelt.

- Maler: An jedem Rundenende darf der Besitzer einen Siegpunkt extra kassieren.

- Ziegelbrenner: Ein Sand wird in drei Steine verwandelt.

- Glockengießer: Ein Metall bringt nun fünf Siegpunkte.


Die Karten werden nach einer Stichrunde nach Spielerfarben sortiert und gewertet.
   
Nur Karten der eigenen Farbe und neutrale Karten bringen Punkte.
   

Wertung:
Wurde die letzte Handkarte ausgespielt, erfolgt die Wertung. Hierzu wird der beiliegende kleine Block und ein Stift benötigt. Dann werden die eigenen Stiche begutachtet. Nur neutrale Karten und die Karten in eigener Farbe werden gewertet. Die Karten anderer Spielerfarben werden unbeachtet in die Tischmitte gelegt. Sie werden erst in der nächsten Runde wieder benötigt.

Die zu wertenden Karten werden gut sichtbar vor jedem Spieler platziert. Jeder Spieler wertet wie folgt:
Erhaltene Werkstoffe (Holz, Stein, Sand) auf neutralen Karten werden auf die bereits vorhandenen Werkstoffe hinzugezählt. (Beispiel: die eigene Karte "Holz" zeigt die Zahl 1 und eine neutrale Karte "Holz" wurde im Stich gewonnen. Die eigene Karte Holz wird nun so gedreht, dass die 2 sichtbar ist).

Die neutrale Karte „Tom Builder“ erlaubt dem Besitzer, sich einen der darauf angezeigten Werkstoffe auszusuchen und diesen zu dem eigenen Werkstoff der entsprechenden Art hinzuzufügen.

Nun darf man für jeden eigenen Handwerker einen Baustoff in Siegpunkte umwandelt; der Steinmetz macht aus 1 Stein beispielsweise 4 Siegpunkte. Auch der Baumeister wandelt einen Baustoff um, allerdings darf dieser frei gewählt werden. Beim Umwandeln gilt: Die Zahl auf der eigenen Werkstoffkarte wird in diesem Fall wieder zurückgesetzt, also aus 3 Holz wird 2 Holz.

Für jeden eigenen Handwerker erhält man 1 Siegpunkt. Die Zusatzangaben weiterer neutraler Karten werden addiert oder subtrahiert. Erhaltene braune Vorteilskarten werden neben die eigenen Werkstoffkarten gelegt und dürfen in jeder Runde zusätzlich (nach Kartentext) gewertet werden.

Man rechnet also:
Anzahl der Handwerker + umgewandelte Siegpunkte pro Handwerker und Werkstoff  +/- neutrale Karten, z.B. 3 Handwerker + 2 Sandsiegpunkte + 3 Steinsiegpunkte + 2 Siegpunkte für die Karte „Ellen“ – 3 Punkte Verlust für die Karte „William Hamleigh“ = 7 Siegpunkte.

Nun muss noch kontrolliert werden, ob die eigenen Werkstoffkarten den richtigen Wert anzeigen und insgesamt nicht den Wert 3 übersteigen. Dann geht’s auf zur nächsten Runde. Die gewonnenen Vorteilskarten verbleiben bei dem Spieler, der sie im Stich gewann. Der Königsstich wurde entweder an einen Spieler ohne Stich verteilt oder wieder eingemischt.

Gemischt und neu verteilt werden alle farbigen Spielerkarten, alle neutralen Karten und eine neu, vom Stapel gezogene braune Vorteilskarte. Dann beginnt die neue Runde. Es legt nun der Spieler als erster aus, der den König einsetzte.


Die große Brettspielversion ist bereits seit 2006 im Handel erhältlich.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

Spielende:
Nach ca. 8-10 Runden endet das Spiel. Das Spielende wird vom Verwenden der letzten Vorteilskarte bestimmt. Mit dem Auslegen der letzten Karte dieser Runde setzt noch einmal eine Wertung ein, dann wird zusammengerechnet. Sieger ist der Spieler mit der höchsten Gesamt-Siegpunktezahl.
[go]

Hinweis: "Die Säulen der Erde" gibt es auch als großes Strategiespiel.

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Gabi:  Das Stichkartenspiel zu Ken Folletts Besteller erlaubt nun, im Gegensatz zum schon länger verfügbaren großen Brettspiel, eine schnelle Spiel-Runde mit den "Säulen der Erde". Wobei hier nicht gemeint ist, dass das kleine Spiel der taktischen Tiefe entbehrt.

Die Spielidee ist relativ simpel. Gewinne den Stich! Leider ist das gar nicht so leicht realisierbar, denn durch die Farbregel geht so mancher Stich nicht an denjenigen, der ihn eigentlich verursacht, sondern an den Besitzer der Spielkartenfarbe.

Umdenken ist also angesagt. In welchen Stich investiere ich? Oder wie schenke ich meinem Gegner Minuspunkte? Nicht selten passiert es, dass eigentlich gut ausgedachte Strategien im Nirwana enden, weil mein Mitspieler den Spieß buchstäblich noch umdreht.

Die Karten unterscheiden sich dabei in ihrer Wertigkeit und von der Bedeutung sehr stark, so dass einige Karten eher "füllend", andere wiederum spielbestimmend wirken. Der dadurch entstehende Glücksfaktor wird durch das Spielen über mehrere Runden immerhin verringert.

Das Design der kleinen Version orientiert sich erwartungsgemäß am großen Brettspiel. Die Bildmotive wurden teilweise direkt übernommen und in einen neuen Kartenrahmen eingefügt, so dass der Wiedererkennungswert sehr hoch ist.

Ein Wort noch zur Spielanleitung: Diese hinterlässt leider zunächst Fragen, welche allerdings während des Spiels logisch geklärt werden können, u.a. sollte eventuell die Verfahrensweise mit dem Königsstich nochmals deutlicher dargestellt werden. Auch die Wertung wurde bei uns erst beim Spielen deutlich und wirkt, zumindest für Wenigspieler, anfangs etwas unübersichtlich.

Insgesamt kann das Spiel all jenen empfohlen werden, die ein kleines und anspruchsvolles (Stich-)Kartenspiel suche
n. Ein wenig wirkt das Kartenspiel wie der Einstieg zum großen Brettspiel - und macht Lust darauf.
 

 
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