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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken, Logik
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Thinkfun /
HCM Kinzel  ..i..
Spieleranzahl: 2
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Rush Hour Shift
 
Parkplatz-Chaos hoch zwei

Als Solospiel hat "Rush Hour" schon lange Kultcharakter. Nun gibt es das Denkspiel als Duellvariante, allerdings mit neuem Kartenelement.
 

     

So funktioniert's:
Insgesamt 10 Grundsituationen stehen den Spielern zur Verfügung. Haben sich die Spieler auf eine Startaufstellung geeinigt, wird diese mit den benötigen Fahrzeugen aufgebaut auf dem dreiteiligen, verschiebbaren Spielplan aus 6x14 Feldern. Ein Spieler erhält das silberne Fahrzeug und platziert es an entsprechender Stelle auf dem Spielplan, ebenso wie sein Spielgegner mit dem goldenen Auto verfährt. Die Karten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Jeder Spieler zieht vier Karten auf die Hand. Das Spiel beginnt.

Der jüngste Spieler wählt nun eine beliebige Handkarte, spielt sie aus und führt die zugehörige Aktion aus.  Es gibt dabei vier Möglichkeiten:

- Man kann sein Auto oder andere Fahrzeuge (nicht das gegnerische Auto) Schritt für Schritt auf dem Spielplan bewegen, immer in ihre "natürliche" Richtung (vorwärts oder rückwärts). Dabei darf die ausgespielte Zahl auch auf mehrere Fahrzeuge verteilt werden.

- Man kann eine der drei Teile des Spielplans verschieben, muss dabei aber eine Durchfahrtlinie verlängert lassen.

- Man kann Fahrzeuge und ein Spielplanteil verschieben.

- Man kann ein Fahrzeug so weit schieben, bis es an ein Hindernis stößt oder den Spielplan verlässt. Letzteres dürfen nur die Spieler-Autos.

Hat man die ausgespielte Karte ausgeführt, ist der andere Spieler dran.

Das Spiel endet, wenn der erste Spieler sein Auto vom Spielplan fahren konnte. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
der Denkspiel-Klassiker als
   Duellvariante
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Neuerungen bringen
   Glücksfaktor ins Spiel
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
   
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Als "Rush Hour" Ende der 70er Jahre vom Japaner Nob Yoshigahara entwickelt wurde, hatte er wohl kaum eine Vorstellung davon, was für einen kleinen Schatz er da entworfen hatte. Allerdings zeigte sich das recht schnell, als er nach und nach immer mehr Preise für sein Werk erhielt. Im Jahr 1996 wurde es erstmals von Thinkfun verlegt. Mittlerweile zählt es zu den meist verkauften Solo-Rätselspielen der Welt. Zu recht, und auch ich mag das Prinzip des Auto-Verschiebens sehr gern. Nachdem HCM Kincel erst im vergangenen Jahr mit einer optisch moderneren Variante von Rush Hour aufwartete, halte ich heute ein solches Spiel für zwei Spieler in den Händen. Cool, denke ich, und freu mich auf die Testspiele. Spontan fallen mir Freunde des Genres ein, die ich zum Testen und Testen lassen auffordere.

Die Resultate irritieren mich zunächst. Der Grundgedanke des systematischen Fahrzeug-Verschiebens ist geblieben. Die Farben des Materials erinnern farblich nun wieder an das alte (bunte) Rush Hour. Der Spielablauf selbst aber ist überraschend anders. Die Ursache liegt schlicht in den Karten. Während vorher jeder Zug frei bestimmt werden konnte, wird jede Aktion nun an eine auszuspielende Karte gebunden. Die vier unterschiedlich verkoppelten Aktionen sind dabei an das Spielmaterial angepasst. Autos unterschiedlich weit verschieben, klar, das ist bekannt, aber spätestens mit dem Verschieben eines Teils des Spielplanes kommen neue Aspekte ins Spiel. Insgesamt ist das Spiel nun auf zweierlei ausgelegt: Die eigenen Karten optimal zu nutzen, und zwar für sich oder gegen den Gegner. Ja, ein Stänkerfaktor ist samt Kartenglück ins Spiel geraten. Das sorgt bei reinen Taktikern für Unmut. Es fühlt sich ein wenig an, als würde ein Schachspieler seinen nächsten Zug auswürfeln. Trotzdem stellt sich recht schnell heraus, dass man damit leben und gut spielen kann.

Die schnelle Zugfolge und die eingeschränkten Möglichkeiten erzwingen ein rasches Spiel. Die Karten wiederum erfordern das Überblicken der eigenen und gegnerischen Möglichkeiten. Ist es jetzt lohnenswerter, das eigene Fahrzeug zu bewegen oder den anderen Spieler zu blockieren? Manchmal aber hat man das Gefühl, die falschen Karten zu ziehen. Wenn der Spieler z.B. den Gegner mittels Verschieben des Spielplanes so blockiert, dass er sich nur mit eigener Verschiebekarte wieder befreien kann und diese partout nicht kommt, dann bleibt nur Stänkern, Blockieren und hoffen auf die richtige Karte, bis das eigene Auto freie Bahn hat.

Hatten sich die Tester auf die Erneuerungen eingelassen, wurde das Spiel spannend und sorgte selbst bei jüngeren Spielern für angemessenen Spielspaß, zumal sich das Spiel gefühlt deutlich leichter spielt als die Tüftel-Vorlage und so tatsächlich gerade auch Kinder und Wenigspieler zu begeistern weiß. Ums mal so zu formulieren: Ich mag's gern, aber ich bin nicht jeder. Wünschenswert wäre nun nur noch eine Variante zu viert, ohne Glücksfaktor, aber mit allen Schikanen.

Fazit: "Rush Hour Shift" ist ein durch Kartenglück und Taktik bestimmtes Duellspiel in der Art des bekannten "Auto-Schiebespiels".
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
   
Ende
 
 
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