www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: R&R Games
Autor: Brett Myers
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
 
   

 

 
Rome
City of Marble
...
Bau was das Zeug hält
In diesem Spiel geht es um Patrizierfamilien zur Regierungszeit Cäsars. Die Spieler versuchen den Stadtaufbau zu beeinflussen und zu beaufsichtigen. Geschicktes Plazieren der Disktriktplättchen ist gefragt!
  
     

Jeder Spieler wählt eine Fabe und erhält die entsprechende Spielertafel. Jeweils 3 Aktionsscheiben werden an alle Spieler verteilt. Eine Scheibe landet auf dem Feld "0", die übrigen werden bereitgelegt. Beamtenfiguren und ein Distrikplättchen werden auf das zentrale Feld jeder Spielertafel gelegt. Zu guter Letzt bekommt jeder noch 16 Auftragsmarker.



Was darf ein Spieler in seinem Zug alles machen? Der aktive Spieler legt eine seiner Aktionsscheiben auf ein Aktionsfeld und führt die jeweilge Aktion durch.

1. Distrikplättchen ziehen
Bei dieser Aktion darf der Spieler 2 verschiedene Plättchen ziehen. Diese Plättchen landen auf dem linken Feld und werden erst am Ende des Spielzugs in das zentrale Feld bewegt. Sollte es nur noch einen Stapel geben, dann dürfen beide Plättchen von diesem gezogen werden.

2. Aquädukt ausbauen
Mit dieser Aktion dürfen 2 Teile gebaut werden. Das jeweilige Aquädukt muss hierfür gestartet sein.

3. Einen Beamten zurückholen
Man erhält einen auf dem Spielplan befindlichen Beamten zurück und darf diesen bei der nächsten Aktion setzen.

4. Ein Distrikplättchen spielen

Bei dieser Aktion wird ein Distrikplättchen vom zentralen Feld der Spielertafel auf dem Spielplan plaziert. Außerdem kann sofort ein Beamter von der Spielertafel darauf gestellt werden.

Folgende Regeln müssen bei dieser Aktion beachtet werden :
- Es dürfen nur Beamte und Distrikplättchen vom zentralen Feld benutzt werden
- Beim Legen muss entweder ein Hügel oder ein bereits gelegtes Disktrikplättchen berührt werden.
- Die Plättchen dürfen sich nicht überlappen,
- Distrikplättchen müssen auf das Raster gelegt werden und dürfen nicht außerhalb enden.



Nach dem Legen eines Distrikplättchens können folgende Ereignisse auftreten:
- Ein Bauplatz wird fertiggestellt. Es muss sofort ein Gebäude errichtet werden.
- Wird ein Brückenfeld überdeckt, erhält der jeweilige Spieler dieses Plättchen.
- Wird mit dem Plättchen ein Wasseraustritt überdeckt, dann erhält dieser Spieler 3 Aquäduktteile und setzt diese sofort ein.

Gebäude errichten
Ein Gebäude wird errrichtet, sobald ein Bauplatz fertiggegestellt wurde. Ein Bauplatz kennzeichnet sich durch ein sechseckiges, farbiges Gebäude, das durch aneinander angrezende Plättchen entsteht. Das zu errichtenden Gebäude wird durch die Anzahl der Bauten festgelegt. Der Tempel benötigt drei, das Bad braucht vier, das Theater fünf und für eine Arena werden sogar sechs benötigt. Diese Aktion wird sofort, nach dem Bau des letzten Plättchens durchgeführt.



Nachdem der Gebäudetyp bestimmt wurde, wird geprüft, wer den meisten Einfluss auf den Bauplatz ausübt. Jeder Beamte auf einem Bauplatzdistrikt bedeutet einen Einflusspunkt, wenn dieser auf der Farbe des Gebäudetyps liegt. Beamte, die auf andersfarbigen Bauteilen stehen, haben keinen Einfluss. Sollte ein Spieler die Mehrheit beim Bauen erhalten, dann darf dieser Spieler ein Gebäudeplättchen auf diesen Bauplatz legen und dieses Gebäude mit einem Auftragsmarker seiner Farbe markieren. Gibt es keine Mehrheit, dann wird dort ein Brunnen gebaut.

Ist ein Gebäude gebaut worden, dann erhält der Spieler mit der Mehrheit sofort Siegpunkte für das gebaute Geäude, Tempel > 2, Bad > 3, Theater > 5, Arena > 8.

Zuletzt darf jeder Spieler, der mit mindestens einem Beamten am Bauplatz beteiligt war, entscheiden, ob er diesen Beamten entfernen möchte und auf das Imperiumsplättchen legen möchte, welches dem gebauten Geäude entspricht. Dies geschieht in Spielerreihenfolge. Wurde ein Brunnen gebaut, dann können die Beamten auf das Staatskassenfeld gehen. Beim Entfernen der Beamten darf jeder Spieler nur einen Beamten entfernen.

Wofür können Imperiumsplättchen genutzt werden?
Die Plättchen sind dafür da, weitere Aktionen auszführen.
- Die Farbe der Plättchen ist irrelevant
- In einem Zug dürfen soviele Imperiumsplättchen eingesetzt werden, wie gewünscht.
- Bauplätze müssen immer vollständig abgehandelt werden, bis neue Aktionen ausgeführt werden dürfen

 Folgende Dinge sind grundlegend zu beachten :
- Die Aktionen können in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden
- Die selbe Aktion kann zweimal während eines Spielzuges durchgeführt werden
- Bauplätze müssen erstmal komplett abgewickelt werden, bevor das Spiel weiter geht.
- In einem Spielzug müssen 2 Aktionen ausgeführt werden!
- Zusätzliche Aktionen können durch das Abwerfen von Imperiumsplättchen erreicht werden

Ist der Zug eines Spielers beendet, dann werden alle Plättchen vom äußeren linken Feld der Spielertafel auf das zentrale Feld geschoben. Darüber hinaus werden die Beamten eingesammelt und die jeweiligen Belohnungen kassiert.


Die letzte Runde und die Endwertung:
Sobald drei der vier Distrikplättchenstapel zum Ende eines Spielzugs erschöpft sind, wird die letzte Spielrunde gespielt.


Folgende Wertungen werden zum Schluss durchgeführt :
- Brücken: Die Plättchen werden umgedreht und die Spieler erhalten die jeweils angezeigten Werte.
- Aquädukte: Jedes Zivilgebäude, welches mit einem Aquädukt verbunden ist, ist zwei Bonuspunkte wert. Der Auftragsmaker kennzeichnet den jeweiligen Spieler.
Brunnen: Jeder Brunnen bringt dem Auftraggeber des Zivilgebäudes einen Punkt für jeden benachbarten Brunnen.
- Münzen: Jeder Spieler erhält pro Münze eine Siegpunkt und der Spieler mit den meisten Münzen erhält zwei Bonuspunkte.
- Imperiumsplättchen: Der Spieler, der die meisten Imperiumsplättchen einer Farbe besitz, erhält 5 Siegunkte. Bei einem Gleichstand erhalten alle beteiligten Spieler 2 Siegpunkte.
[sg]

 

 Folgen Sie SPIELKULT.de:t>
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessanter Spielmechanismus
Der Spieler wird gefordert,
   seine Züge im Voraus zu planen
  MINUS:
MINUS
schw
Züge können durch die
   Imperialsplättchen recht lang werden
Das Spiel ist taktisch, aber manchmal
   hat man kaum eine echt Wahl
Durch die Dauer der Spielzüge entsteht  
   oft eine lange Wartezeit
angeweile
leer>
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
  
   AUSSTATTUNG>
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
  
 
     

Silvester: "Rome - City of Marble" überzeugt erst einmal durch solides Material. Die Qualiät ist lobenswert. Das Design ist eher funktional als wirklich schön. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase kommt man jedoch ganz gut klar damit.

Bei der ersten Runde ist einem nicht so ganz klar, was man von diesem Spiel halten soll. Es ist etwas unbefriedigend nicht zu wissen, wie man es am besten hinbekommt, größere Gebäude zu bauen. Leider hatte ich dieses Gefühl fast bei allen Spielrunden. Ich glaube, deshalb ist das Spiel für mich auch so schwierig zu bewerten. Die Grundidee ist gut. Man kann viel taktieren, und es gibt auch einige unterschiedliche Möglichkeiten Punkte zu holen. Oft ist man dann jedoch frustriert, weil es eben doch sehr schwierig ist, große Gebäude zu errichten. Darüber hinaus haben Fehler anderer Spieler leider auch manchmal gravierende Auswirkungen auf den Spielausgang. Das ist nicht so schön.

Alle meine Mitspieler waren leider nicht so sehr begeistert; ich habe gehofft, es ändert sich noch, aber leider ist es im großen und ganzen nur ein eher mittelmäßiges Spiel. Züge dauern mitunter recht lange, ohne dass wirklich etwas passiert. Durch die Möglichkeit Imperiumsplättchen einzusetzen, hat man schon zu viele Aktionen in seinem Zug.

Fazit: "Rome - City of Marble" ist ein Spiel viel Taktiker. In der richtigen Konstellation kann es durchaus funktionieren. Man muss sich aber schon länger mit diesem Spiel beschäftigen, damit alle mehr Spaß haben.
...>
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
  
Ende>
 
 
     

Lutz: Ein paar nette Mechanismen finden sich hier wieder, aber im ganzen scheint es ein eher durchschnittliches Legespiel zu sein. Ein Vorausplanen der Züge ist durchaus möglich, wird aber recht schwierig, gleichzeitig zahlt sich eine von der Hand-in-den-Mund-Attitüde nicht aus. "Rome - City City of Marble" ist kein schlechtes Spiel, aber gegen Konkurrenten wie "Carcasonne", "Cacao" oder "Alhambra" kommt es nicht an.
 

 
   ERSTEINDRUCK  
...
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de/font> ^^^       Impressum       Datenschutz