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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag:
Cwali
Autoren:
Peter Joustra, Corné van Moorsel
Spieleranzahl:
2 bis 5
Alter:
ab 9 Jahren
Spieldauer:
45 bis 75 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 

 

 
Roll to the Top!
...

Würfel, die die Welt bedeuten!

Bei "Roll to the Top!" füllt ihr eure Spielzettel mit Zahlen, die euch die fünf verschiedenen Würfel vorgeben. Nicht jede Zahl ist immer hilfreich oder gar nutzbar, denn stets gilt das Motto: Nach oben muss man aufsteigen!
 

 
Zunächst einigen sich die Spieler auf einen der beiliegenden Spielzettel, von dessen Sorte dann jeder Spieler ein Blatt erhält.



Nun werden erst einmal einmalig alle Farbwürfel (jeweils ein W4, W6, W8, W12 und W20) geworfen und die Würfel mit ungerader Augenzahl zur Seite gelegt. Die anderen Würfel werden erneut gewürfelt, zusammen mit dem weißen Aktionswürfel.



Jeder Spieler darf nun die gewürfelten Zahlen auf seinem Zettel in freie Felder eintragen. Dabei darf ein Würfel einzeln genutzt werden und/oder aber auch mehrere Würfel zu einer Summe kombiniert werden. Jeder Würfel darf pro Spieler nur einmal genutzt werden. Wie viele Würfel der Spieler nutzen möchte, ist ihm selbst überlassen.



Beim Eintragen gilt:
- Begonnen wird auf einem Feld mit einem schwarzen Punkt.
- Auf Feldern mit schwarzen Punkten dürfen beliebige Würfelzahlen eingetragen werden.
- Ein Feld, das sich ÜBER einem anderen befindet, darf erst ausgefüllt werden, wenn das darunterliegende Feld bereits mit einer Zahl gefüllt ist. Das obere Feld verlangt die gleiche oder eine höhere Zahl als die Zahl in dem Feld darunter.
- Liegt ein Feld über zwei (!) anderen, müssen zunächst beide (!) unteren Felder gefüllt worden sein und das obere Feld muss dann eine Zahl aufweisen, die gleich oder höher ist als die größere Zahl der unteren beiden Felder.
- Felder, die keine Felder unter sich haben, aber auch keine Markierung mit einem schwarzen Punkt aufweisen, dürfen mit einer beliebigen Zahl gefüllt werden, allerdings erst, wenn ein direktes Nachbarfeld auf der selben Ebene bereits gefüllt wurde.



Haben alle Spieler ihre individuellen Einträge gemacht, wird der nächste Spieler in Sitzreihenfolge zum Würfler. Allerdings muss er die Aktion des weißen Würfeln beachten:
- Plus/ Minus: Beliebigen inaktiven Würfel von der Seite dem aktiven Würfelpool hinzufügen bzw. einen Würfel aus dem Würfelpool entfernen.
- Tauschen: Einen Würfel aus dem Pool mit einem Würfel, der nicht aktiv war, austauschen.

Der Spiele würfelt dann alle Würfel des neuen Wurfelpools plus den weißen Würfel. Wieder tragen alle Spieler Zahlen auf ihre Zettel ein. Der weiße Würfel wird nicht geworfen, wenn alle 5 Würfel aktiv im Würfelpool sind. Dann wird beim nächsten Wurf ein Würfel nach Wahl entfernt. Wenn nur noch 1 Würfel aktiv im Würfelpool liegt, wird hingegen auf jeden Fall beim nächsten Wurf ein Würfel nach Wahl hinzugefügt.



Wer als Erster sämtliche Felder seines Spielzettels gefüllt hat, gewinnt. Die weiteren Platzierungen richten sich nach der Anzahl noch freien Felder - je weniger, umso besser. Sind zwei oder mehrere Spieler gleichzeitig fertig, gewinnen sie gemeinsam.

Variante: Statt auf- müssen die Zahlen absteigend eingetragen werden.



Weitere Spielzettel findet man im Special Pack (Foto oben), den man optional erwerben kann. [ih]
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 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfaches, aber doch trickreiches
   Roll-and-Write-Wettrennen
viele verschiedene
   Spielzettel erhältlich
ENDE
  MINUS:
MINUS:
häufig Gleichstand
theoretisch könnten alle Spieler
   stets exakt die selben Felder füllen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Roll-and-Write (würfeln und Dinge auf einem Spielzettel eintragen) erfreut sich noch immer großer Beliebtheit. "Roll to the Top!" fügt sich da nahtlos in die Reihe dieser Spiele ein, und das an einer vorderen Position! Ja, "Roll to the Top!" macht Spaß! Das liegt zum einen am simplen, aber spannenden Wettrennen-Charakter (es werden keine Punkte verteilt, es geht einfach nur darum, möglichst schnell alle Felder zu füllen), zum anderen am pfiffigen Würfelmechanismus. Die verschiedenen Würfelformen können beim Hinzufügen oder Entfernen taktisch gewählt werden, auch hat man beim Nutzen der Würfel viele Freiheiten. Die verschiedenen Spielzettel, die zur Auswahl stehen, sorgen dabei für eine schöne Abwechslung - angefangen beim Burj Khalifa (die leichteste Aufgabe) bis hin zu verschachtelten Gebäuden: Jeder Schwierigkeitsgrad wird hier abgedeckt.

Oftmals läuft eine Partie auf einen Gleichstand heraus, einen Tiebreaker gibt es nicht. Das ist vom Autor auch so gewollt. Die Herausforderung soll es nämlich sein, so gut zu sein, dass man alleine gewinnt! Das macht hier sogar Sinn. Etwas schade ist die Tatsache, dass man bei einigen Gebäuden, die zB eine längere Spitze besitzen, schon vorzeitig ablesen kann, dass es auf jeden Fall ein Unentschieden geben oder ein bestimmter Spieler gewinnen wird. Hinzu kommt, dass theoretisch immer alle Spieler exakt dasselbe eintragen könnten, was in unseren diversen Testrunden allerdings nie passiert ist.

Anfangs muss man darauf achten, dass alle Spieler ihre Einträge korrekt machen. Nicht allen fällt es leicht, im Kopf aus den ausliegenden Würfeln Summen zu bilden und sich dabei zu merken, welcher Würfel noch verwendet werden darf, zumal ja alle gleichzeitig spielen. Die ersten Runden sollte man mit Neulingen daher am besten mit Erklärungen der Spieler spielen, was sie in ihrem Zug gemacht haben. Danach empfiehlt die Anleitung, zuletzt gefüllte Felder abzuhaken, sodass man stets nachverfolgen kann, welche Zahlen in einer neuen Runde hinzugekommen sind. Darauf haben wir allerdings schnell verzichten können.

Die Anleitung hinterlies bei mir nach dem ersten Lesen zwei offene Fragen (insbesondere der Sinn des anfänglichen Aussortierens ungerader Würfelzahlen ist etwas schwammig formuliert). Nicht nur zum leichteren Kennenlernen der Regeln, sondern auch als Solospiel eignet sich da dann perfekt die Onlinespiel-Variante www.rolltothetop.com!

Wer viel spielt, wird schnell Ersatz-Zettel benötigen. Kopieren oder laminieren ist hier quasi Pflicht, so lange der Verlag keine Ersatzblöcke anbietet, was aber bestimmt bald passieren wird. Bei mir jedenfalls wurden die Blöcke schnell dezimiert - was aber gleichzeitig heißt, dass mir "Roll to the Top!" wirklich gut gefällt. Es ist taktisch, ja, manchmal sogar eine kleine Puzzelei und dabei stets flott gespielt. Das Wettrennen-Prinzip in Kombination mit den unterschiedlich Würfelsorten liefert einen wirklich empfehlenswerten Vertreter dieses Genres - anspruchsvoller als "Qwixx", leichter als "Ganz schön clever".

Für mich persönlich ist "Roll to the Top!" ein kleiner Rohdiamant dieses Genres, der sich mit evtl. noch weiteren Aufgaben zu einem echten Juwel entwickeln kann. Je nach gewähltem Spielzettel gute 7 bis sehr gute 8 Punkte, eine Empfehlung allemal!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Birgit
   Gerhild
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   Ulf
Ende
...
 

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