www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Zoch Verlag
Autor: Christwart Conrad
Grafik: Marcin Piwowarski
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  
 
 
   

 

 

 
Rock the Bock
...

Tierische Einlasskontrolle

Das beliebteste Musikfestival ist in der Stadt, aber nur bestimmte Tiere dürfen in den Genuss der Eintrittskarten kommen. Was sich der Veranstalter dabei gedacht hat, weiß niemand. So wird um das begrenzte Kontingent gespielt und der Schwarzmarkt spielt da auch noch eine Rolle...
 
 
Zuerst werden alle Tierkarten gemischt und entsprechend der Spieleranzahl verteilt, danach muss jeder Spieler eine bis zwei Karten von diesem ausgeteiltem Handblatt abwerfen. Zudem erhält jeder Spieler einen VIP-Ausweis, eine Schwarzmarkt- und Klohäuschenkarte. Die zehn Platzkarten werden gemischt und als verdeckter Stapel in die Tischmitte gelegt.
 
Die oberste Platzkarte wird aufgedeckt und zeigt an, wie viele Tickets pro Tierart für das Festival verfügbar sind, VIP-Plätze sind für alle Tiere zugänglich. Nun spielt jeder Spieler verdeckt eine Tierkarte. Diese Karten werden danach dann gleichzeitig aufgedeckt. Dabei steht die Zahl auf der Karte für die Anzahl der entsprechenden Tierart. Danach legt jeder Spieler zwei weitere Karten verdeckt vor sich (nun ggf. auch Sonderkarten).



Je nach Kombination werden gewisse Werte erhöht.
Schwarzmarkt: Sorgt für fünf zusätzliche Tickets für eine Tierart.
VIP-Karte: Die Tierart kommt in die VIP-Zone.
Klohäuschen: Wird benötigt, um Sonderkarten auf die Tiere der ersten Runde zu spielen.

Nun wird nacheinander für jede Tierart und für die VIP-Zone kontrolliert, ob die entsprechenden Tiere Einlass finden. Sollte es mehr Tiere als Plätze für diese geben, muss der Spieler, der die höchste Anzahl von diesen ausgespielt hat, sie wieder auf die Hand nehmen. Dies wird so oft wiederholt, bis die Anzahl der Tiere gleich oder weniger hoch ist als Tickets verfügbar sind.

Nun darf der Spieler, welcher noch die höchste Anzahl der jeweiligen Tiersorte vor sich liegen hat, diese auf seinen Siegpunkestapel packen (egal, wie viele Karten dies sind). Der Spieler mit den zweitmeisten Tieren darf eine der entsprechenden Tierkarten verdeckt auf seinen Siegpunktestapel packen. Tierkarten, die nicht auf den Siegpunktestapeln landen, werden vom jeweiligen Spieler zurück auf die Hand genommen.



Haben nun alle Spieler noch mehr als drei Tierkarten auf der Hand, erhalten sie alle ihre ausgespielten VIP- und Klohäuschenkarten zurück auf die Hand und eine neue Platzkarte wird aufgedeckt. Die nächste Runde beginnt.

Hat auch nur ein Spieler weniger als drei Tierkarten, werden die jeweiligen Siegpunktestapel ausgezählt. Offene Karten haben den Wert ihrer Karte, verdeckte Karten immer die Wertigkeit "2". Die entsprechenden Punkte werden notiert. Nun erhält jeder Spieler wieder seine drei Sonderkarten, alle Tierkarten werden gemischt und wieder ausgeteilt.

Da Spiel endet, sobald zum dritten Mal die Punkte notiert werden. [mha]
...
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
gute Kartenqualität
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ständiges Zählen hemmt den Spielfluss
teilweise unberechenbare Wendungen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: Nach der "Beasty Bar" (> Testbericht) bitten die Tiere erneut um Einlass zu einer Musikveranstaltung, diesmal zu einem Großevent. Und "Rock the Bock" ist teilweise wirklich so schwer zu überblicken wie ein richtiges Musikfestival...

Die Qualität der Karten ist gut, aber mir persönlich gefallen die Illustrationen weniger - das ist aber Geschmackssache. Allerdings wirkt es langweilig, dass sich nur die Werte der einzelnen Tiere ändern und nicht zusätzliche kleine illustratorische Elemente eingebracht wurden.

Das Spiel ist sehr glücksabhängig, beginnend damit, dass natürlich die eigenen Handkarten verteilt werden und auch die verfügbaren Tickets auf den Platzkarten erheblich in der Anzahl abweichen können. Zwar wird im ersten Zug von jedem eine Karte gespielt und man kann die Tendenz erkennen, welche Tickets aktuell begehrt sind, jedoch können die Mitspieler im zweiten Zug ganz andere Karten spielen oder noch Sonderkarten, die die Ticketvergabe komplett abändert. Mit zunehmender Spieleranzahl verschärft sich diese Situation natürlich auch. So ist das Spiel dann ziemlich unberechenbar, und man muss einen solchen "Chaos"-Mechanismus mögen.

Hinzu kommt das ständige Berechnen, das echt ermüdend wirken kann. Man muss immer die Werte der jeweiligen Tierart summieren und ggf. Schwarzmarkttickets berücksichtigen. Sollte dann die maximale Anzahl der Tickets überschritten werden, wird nun wieder bei der selben Tierart gerechnet. Dann geht es mit einer anderen Tierart weiter. Genau diese Rechnerei macht in meinen Augen das Spiel kaputt. So kommt überhaupt kein richtiger Spielfluss auf, was schon sehr schade ist für ein eigentlich kurzweiliges Spiel, das "Rock the Bock" sein will. Bei mir und meinen Mitspielern schnitt das Spiel dadurch leider nur unterdurchschnittlich ab.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige

 
 

 

         
     
 (C) SPIELKULT.de       Impressum       Datenschutz