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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: APE Games
Autor: Philip duBarry
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 13 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Spirits of the
Rice Paddy

....
Es gibt Reis, Baby! ... viel Reis!
Der alten indonesischen Legende nach wurden mächtige Geister eingeladen, um den armen Reisbauern auf dem Feld zu helfen, ihren Reis anzubauen...
  
     
Selbst heute noch versuchen die modernen Reisbauern die Geister zu besänftigen, um eine reiche Ernte zu bekommen. Zwei bis vier Reisbauern pflanzen in diesem Spiel Reis an. Dafür müssen sie leicht geneigte Felder herrichten, mit Vieh Steine entfernen und Mauern bauen. Enten werden Unkraut fressen und dabei die Felder düngen. Arbeiter packen hart an, um die Reisernte einzufahren. Der Spieler, der in sieben Runden am meisten Reis geerntet hat, gewinnt das Spiel.


Die Spielertableaus werden vorbereitet, indem das Vieh und die Arbeiter in den Markt gesetzt werden. Ein bepflanztes, bewässertes Feld wird eingerichtet, welches umringt ist von Mauern. Jeder Spieler bekommt nun eine Setup-Karte, auf der verschiedene Anfangsaufstellungen verzeichnet sind. Regenkarten werden der Spielerzahl entsprechend gemischt und als Stapel bereitgelegt.

In den Runden 1 und 4 werden Geister-Karten verdraftet, sodass jeder Spieler in Runde 1 und in Runde 4 jeweils drei Karten auf der Hand hat. Sieben Runden werden gespielt. Am Ende des Spiels - in der sechsten und siebten Runde - wird der Rundenablauf ein wenig geändert.


Aufdecken einer Regenkarte und danach Spielen einer Geister-Karte: Jede Geister-Karte bleibt bis zum Ende des Spiels aktiv und immer die höchste Nummer aller Karten, die ein Spieler gespielt hat, gibt die Spielerreihenfolge an. Danach wird das Wasser auf der Regenkarte dem Spieler zugeschoben, der die niedrigste Nummer ausliegen hat. Jetzt im Anschluss werden von jedem Spieler alle Geister-Karten abgehandelt.

Jeder Spieler weist nun seinen Arbeitern, dem Vieh und Enten eine Aufgabe zu. Dafür werden sie auf der rechten Seite des Spielertableaus entsprechend der Aktionen bereitgelegt. Zum Bauen einer Mauer braucht man z.B. ein Vieh oder drei Arbeiter.


Nachdem alle Spieler gleichzeitig ihre Aktionen festgelegt haben, werden sie Schritt für Schritt ausgeführt. Mauern bauen, Felsen entfernen, Unkraut entfernen, Ungeziefer entfernen bzw. Düngen, Ernten und Pflanzen. Zwischen dem Ernten und Pflanzen kommt ein automatischer Schritt, indem der Reis wächst. Alle Schritte können teilweise nur in gefluteteten Feldern oder trockenen Feldern ausgeführt werden.

Zwischen den Aktionen darf Wasser von Feldern abgelassen werden, und es kommt auch wieder Wasser auf die Felder. Immer vom Startspieler ausgehend, fließt das Wasser in Spielerreihenfolge auf die Felder der nächsten Spieler und schließlich ins Meer. Sind Reisfelder komplett von Mauern umringt, darf das Wasser auch gespeichert werden. Es fliesst dabei aber nie zurück in höher gelegene Felder.


Der Startspielervorteil ist, das man als Erster das Wasser bekommt und auch Achievements lösen kann. Dabei sind die Geister-Karten mit hoher Nummer meist sehr mächtig, was deren Effekt angeht.

Zuletzt gibt es noch eine Marktphase. In dieser dürfen die Spieler Vieh kaufen oder Arbeiter anheuern. Je nachdem, wie viel man anheuert, kann das sehr teuer werden. Zum Bezahlen nimmt man Reis.

Am Spielende hat der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewonnen. Reis zählt in diesem Spiel sowohl als Geld als auch als Siegpunkte. [cl]
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
erfrischend neues Design
schönes Thema
interessante Geisterkarten-Mechanik
Tüfteln und Planen

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  MINUS:
PLUS:
nicht eingängiger Spielablauf
kleine Fehler werden heftig bestraft
Geisterkarten sind unausgewogen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Carsten: Mir hat die Ausstattung und Aufmachung von "Spirits of the Rice Paddy" sehr gut gefallen. Die Regeln sind weitestgehend verständlich geschreiben, und der Ablauf ist auf jedem Spielertableau vermerkt. Die anderen Spieler und ich hatten jedoch Probleme damit zu verstehen, wann das Wasser abfliesst und wann es kommt. Man kann das Icon auf dem Spielertableau sehen, nur irgendwie kamen da immer wieder Fragen auf. Das kann daran liegen, dass das Reisanbauen eine komische Sache ist. Man schafft es bei diesem Spiel nicht Reis in einer Runde zu pflanzen und danach zu ernten, da die Ernte-Phase vor dem Wachsen kommt. Alle Aktionen dafür sind nur in fester Reihenfolge möglich. Die dadurch entstehen Abläufe sind nicht immer sofort klar zu erkennen und ein kleiner Fehler lässt mal eben die Ernte verschimmeln (was ärgerlich ist). Der Wettkampf darum, die bei jedem Spiel immer wechselnden Achievements zu lösen, macht sehr viel Spaß.

Es gibt Geisterkarten, die andere Spieler beeinflussen. Diese Karten sind nicht ganz ausgewogen. Dies war zumindest unser Eindruck. Es wurden von Rahdo runthrough alternative Regeln ohne Spielerbeeinflussung mit ins Regelheft geschrieben, da sie ihm auch zu unausgewogen wirkten und den Spielspass gemindert haben. Ich habe verstanden, was er damit bezwecken möchte, aber glaube, dass das Spiel auch dadurch nicht besser balanciert ist. Man hat zum Ende des Spieles zu viele Ressourcen (Arbeiter usw.) ungenutzt über. Also Pest oder Cholera?

Die bösen Geisterkarten machen das Spiel insgesamt ausgewogen, aber so wird das Spiel ein wenig wie "arbeiten". Ohne sie hat man zu viele Ressourcen zur Verfügung. Da hilft es auch nicht, das "Spirits of the Rice Paddy" eigentlich ein richtig schönes Spiel ist. Daraus hätte man mehr machen können, meine Meinung nach. Es hätte sogar etwas richtig großes werden können, da alleine die Auswahl der Geisterkarten mit Fähigkeiten die über das ganze Spiel gelten, eine klasse Idee ist. Da diese Karten neben der Spielerreihenfolge auch bestimmen, wer wann Wasser bekommt, ist die Auswahl schwer. Vielleicht ist es auch so, dass genau die paar Geisterkarten mit niedrigem Wert den Startspielerbonus geben und zudem noch Spieler einschränken (also Wasser bekommen und die anderen Spieler schädigen). Ich glaube, das manche Karten, die Spieler beeinflussen, eine höhere Nummer hätten bekommen müssen.

Aufgrund dass das Spiel auf der einen Seite so schön angenehm daher kommt und auf der anderen Seite sehr hart wirkt, passt das Konzept irgendwie nicht so ganz richtig zusammen. Hätte man daraus ein Familienspiel gemacht, hätte es glaube ich einen der Top Ränge der Spiele 2015 bei mir belegt. Schade, dass ich wegen dem Balancing leider nur 7 Punkte vergeben kann. Trotzdem: "Spirits of the Rice Paddy" ist ein Spiel, welches sich Spieler anschauen sollten, die gerne tüfteln und planen.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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