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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Denken
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Next Move Games / Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Emerson Matsuuchi
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Reef
...

Pack den Schnorchel ein, wir gehen Korallentauchen!

In diesem dreidimensionalen Legespiel spielen wir Natur und lassen ein farbiges Korallenriff entstehen - je besser das zu unseren Wunschvorgaben passt, umso mehr Punkte gibt es.
 
 
Jeder Spieler bekommt eine der Spielerablagen, zwei Handkarten und drei Punktemarker. Außerdem erhält jeder von jeder der vier Korallenarten (grün, gelb, rot und violett) jeweils eine, die in die mittleren vier Felder der Spielerauslage gelegt werden. Erfahrene Spieler können die Korallen alternativ nur auf die Randfelder setzen. Die übrigen Karten werden gemischt und drei von ihnen und der Nachziehstapel werden offen in der Tischmitte ausgelegt.



Beginnend mit dem Startspieler, hat man in seinem Zug zwei Optionen: Entweder man nimmt eine Karte aus der Auslage oder man spielt eine Karte aus seiner Hand aus, um sein eigenes Korallenriff auszubauen.

Möchte man Karten aus der Auslage nehmen, kann man eine der drei ausliegenden Karten auf seine Hand nehmen, füllt die Auslage dann mit der obersten Karten vom Stapel auf und beendet seinen Zug. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Handkartenlimit bei vier Karten liegt. Anstatt einer der drei Karten kostenlos zu nehmen, kann man sich auch für die oberste (ebenfalls offen ausliegende) Karte des Nachziehstapels entscheiden. Dafür muss man aber einen 1-Punktemarker aus seinem persönlichen Vorrat auf die Karte in der Auslage legen, die den niedrigsten Punktewert hat. Haben mehrere Karten den selben Wert, so kann man sich zwischen diesen entschieden.



Die Karten selbst sind in einen oberen und unteren Abschnitt aufgeteilt. Der obere Abschnitt zeigt, welche Korallen man sich aus dem allgemeinen Vorrat nehmen und in sein eigenes Riff einbauen kann. Der untere Teil der Karte beschreibt, welches Muster in seinem Riff gewertet wird. Spielt man nun eine Karte aus, muss man diese beiden Schritte in genau dieser Reihenfolge ausführen.

1. Korallenriff erweitern: Der Spieler nimmt sich beide abgebildeten Korallen und baut sie in sein eigenes Korallenriff ein. Dabei gibt es keine generellen Einsatzregeln. Jede Koralle kann auf ein beliebiges freies oder besetztes Feld des eigenen Riffes gelegt werden. Der Spieler kann auch beide Korallen direkt übereinander stapeln. Die einzige Restriktion ist dabei, dass kein Korallenstapel aus mehr als vier Korallen übereinander bestehen darf.


Der Spieler erhält zwei neue rote Korallen, die er in sein Riff legt (oberer Teil der Karte). Außerdem wertet er jede grün-gelb-Kombination (unterer Teil der Karte) in seinem Riff. Hier hat er das vorgegebene Muster genau einmal in seinem Riff liegen, wenn man von oben darauf schaut.

2. Muster werten: Im nächsten Schritt wertet der Spieler das im unteren Bereich der Karte abgebildete Muster. Für jedes Vorkommen des Musters im eigenen Korallenriff bekommt der Spieler die auf der Karte abgebildeten Punkte. Es gibt Karten, in denen nur die Form des jeweiligen Musters ausreicht (wobei die Ausrichtung der Formen beliebig ist) , einige verlangen aber auch eine bestimmte Höhe der Korallenstapel. Bei der Wertung sind aber zwei wesentliche Punkte zu beachten. Erstens ist nur die Draufsicht entscheidend. Überbaute Korallenteile nehmen niemals an einer Wertung teil. Zweitens darf jede Koralle nur einmal gewertet werden, das heißt, keine Koralle kann Teil zweier unterschiedlicher Muster sein.



Sobald entweder eine Korallenfarbe im Vorrat leer geworden ist oder der Nachziehstapel aufgebraucht wurde, wird die laufende Runde zu Ende gespielt. Im Anschluss daran kann jeder Spieler noch seine Handkarten werten, wobei jetzt nur der einfache Kartenwert erzielt werden kann, ganz egal wie oft sich das entsprechende Muster in seinem Riff befindet. Wer nun die meisten Punkte gesammelt hat, ist der Sieger; bei Gleichstand entscheidet die höhere Anzahl an 4er-Stapeln. [mk]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schönes Material
einfache Regeln und hoher
    Wiederspielreiz
taktische Raffinessen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wirkt eher zu mechanisch
Thema auswechselbar
manchmal im entscheidenden Moment
   zu glückslastig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Matthias: Keine Frage: "Reef" ist ein Hingucker. Sobald es bei unseren Testrunden auf den Tisch gekommen ist, sammelten sich gerne Zuschauer um eben diesen, um die bunten (Kunststoff-)Korallensteine zu bewundern. Und das Material ist tatsächlich auch eine der Stärken des Spieles. Die Korallensteine sind schön groß und kompakt, die Spielerablagen von guter Qualität, und die gesamte Optik macht einen guten Eindruck. Einzig die Karten sind etwas dünn geraten, und deren Illustrationen wirken doch etwas mechanisch.

Keine Frage: "Reef" möchte der geistige Nachfolger von "Azul" (> Testbericht) sein. Jenes Spiel, welches 2017 die Spielewelt im Sturm erobert hatte, und durch seine Optik, einfachen Regeln, aber der durchaus taktischen Tiefe sowohl bei Vielspielern als auch bei Gelegenheitsspielern gut ankam. Und tatsächlich hat man das Gefühl, dass "Reef" aus jeder Pore schreit: "Ich bin auch schnell zu lernen! Ich bin auch schön!"

Keine Frage: "Reef" ist schnell zu erlernen und spielt sich sehr flüssig mit wenig Downtime. Und trotz dieser Einfachheit verlangt es von den Spielern ein gutes Maß an Vorausplanung und Entscheidungen ab, um effektiv punkten zu können. Dies liegt vor allem daran, dass die Farben der Korallen, die man auf den Karten bekommt, nie mit den zu wertenden Mustern korrespondieren. So muss habe ich immer die Qual der Wahl, meine Riff in dieser Runde zu werten und die sicheren Punkte abzusahnen oder noch drei Runden zu warten, mir erst neue Karten nehme, um dann richtig viele Punkte zu bekommen. Aber auch das Beobachten der Mitspieler ist wichtig. Wie sieht ihr Riff gerade aus? Auf welche Wertungen spielen sie gerade? Eigentlich möchte ich jetzt gerade mein Riff werten, aber die oberste Karte auf dem Ablagestapel würde meinem Gegner 15 Punkte garantieren! Dies ist aber auch eine kleine Schwachstelle des Spiels. Generell sind alle Spiele bis zum Ende eng und kompetitiv. Nicht selten haben sich bei uns Spiele dadurch entschieden, dass in einer der letzten Runden gerade die Karte für einen Spieler auftauchte, die ihm durch die Beschaffenheit seines Riffes den Sieg garantierte.

Keine Frage: "Reef" funktioniert mit jeder Spieleranzahl sehr gut, und durch die kurze Dauer eines Spieles (zu zweit dauert eine Partie mit erfahrenen Spielern gerade mal zwischen 15 und 20 Minuten) hat es auch einen gewissen Widerspielreiz.

Keine Frage: Es ist natürlich nicht fair, "Reef" mit "Azul" vergleichen zu wollen. Aber dieser Vergleich tut sich aufgrund der Optik, der Spielmechanik und des Verlages automatisch auf. Und so macht "Reef" für das, was es sein möchte, vieles richtig, kommt in allen Punkten aber nie an sein Vorbild heran, egal wie laut es auch rufen mag. Und trotz alledem ist "Reef" ein gutes Spiel, das in unseren Testpartien immer gut ankam. Ich persönlich würde im Moment keine Partie abschlagen wollen, wenn es jemand auf den Tisch bringt. Deswegen vergebe ich unterm Strich dann gute sieben von zehn Schnorchelgutscheine.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Verena
   Andreas
   Birgit
   Doro
   Gerhild
   Ingo
   Jürgen
   Matthias
   Lutz
   Michael
Ende
 
 

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