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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Max Kirps
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: variabel
(ca. 30 bis 75 Minuten)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

leer
     
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Schlag den Raab
Das 2. Spiel
 
Die Fernsehshow fürs Wohnzimmer, Teil 2
Gut ein Jahr nach der überaus erfolgreichen ersten Edition des Brettspiels zur beliebten ProSieben-Show, sorgt Ravensburger nun für Nachschub.
 

     

So funktioniert's:
Wie bereits in Edition 1 folgt das Spiel dem TV-Vorbild. Die Spieler messen sich in bis zu 15 Minispiel-Duellen. Der Gewinner einer Runde erhält dabei immer so viele Punkte wie die Rundennummer. Spiel 1 bringt also einen Punkt, Spiel 2 bringt 2 Punkte, Spiel 3 bringt 3 Punkte usw. Die Spiele werden mithilfe des Spielauswahlkreisels bestimmt.


Ein Spieler wird zu Stefan Raab, die anderen Spieler kämpfen als Teamplayer gegen ihn und stellen abwechselnd den Moderator Matthias Opdenhövel.
   
Die Kreisel können benutzt werden, um eines Spiele auszuwählen. Der große Kreisel ist dabei gedacht für Besitzer beider Editionen.
   

 

Ein Spieler übernimmt die Rolle von Stefan Raab. Er absolviert alle Spiele der Partie als Solospieler. Ihm gegenüber steht ein anderer Einzelkämpfer oder aber ein ganzes Spielerteam. Dieses kann bei jeder Disziplin entscheiden, welcher Teamspieler zu der geforderten Aufgabe antreten soll. Hat ein Teamspieler ein Spiel absolviert, darf er danach erst wieder erneut antreten, wenn alle anderen Spieler seines Teams ebenfalls ein Spiel überstanden haben.

 


Beim Elfmeterschießen muss der kleine Ball ins Tor des Gegners.

   
Beim Marienkäferspiel muss man genau hinsehen, um alle Punkte zu zählen.
   

 

Der "Stefan Raab"-Spieler besitzt zudem bis zu 3 Wildcards, die er je einmal einsetzen kann, um einen bestimmten Spieler des Gegnerteams zu bestimmen.

 

Der (wechselnde oder fest bestimmte) Moderator leitet die einzelnen Spielrunden. Im Spiel zu zweit entfällt die Moderatorenrolle, hier wechseln sich die Spieler einfach ab. Da einige Spiele erst ab 3 Spielern funktionieren, muss man im 2er-Spiel dann auf einige Spielideen verzichten.

 


Wer kennt sich besser in Fremdsprachen aus? Die deutschen Übersetzungen haben wir unkenntlich gemacht, damit niemand durch uns einen Vorteil erhält.

 

Insgesamt sind in der zweiten Edition 40 Spiele enthalten, wobei einige davon bereits aus dem ersten Teil bekannt sind und jetzt mit neuen Aufgaben auf ihren Einsatz warten. Es handelt sich dabei um folgende Spielideen:
- Abräumen (Spielfiguren sammeln, während ein Ball geworfen wird)
- Armbrust (Chip in Punktefelder schießen)
- Balancieren (Lineal auf zwei Fingern balancieren)
- Ball saugen (Ball mit einem Strohhalm ansaugen)
- Ball wedeln (Ball einen Parcours entlang wedeln)
- Bilboquet (Ball an einer Schnur mit einem Becher fangen)
- Blamieren oder Kassieren (schnelle Quizfragen)
- Bücher tragen (Holzwürfel waagrecht transportieren)
- Die Theke (Chips möglichst nah an den Tischrand schnippen)
- Elfmeterschießen (Ball mit einem Schläger ins Tor schießen)
- Entfernungen (Distanz zwischen zwei Städten einschätzen)
- Fremdsprachen (deutsches Wort für Übersetzungen finden)
- Geld fühlen (Münzen ertasten und die Summe errechnen)
- Hochstapler (Spielmaterial zu einem hohen Turm stapeln)
- Knobeln (Schätzen, wie viele Kugeln in den Händen der Spieler sind)
- Kopfrechnen (schnelle Rechenaufgaben lösen)
- Kreiseln (den Spielauswahlkreisel möglichst lange kreiseln lassen)
- Kugellabyrinth (eine Metallkugel entlang der Linien bugsieren)

 


Beim Kugellabyrinth muss eine Metallkugel entlang der Linien bugsiert werden, ohne in die Löcher zu fallen.

   
Geographisches Wissen ist in gleich zwei Spielen gefragt, z.B. beim Erkennen von Länderumrissen.
   


- Länderumrisse (Länder auf einer Landkarte finden)
- Lieder malen (vom Moderator gezeichnete Songtitel erkennen)
- Marienkäfer (Punkte der sich bewegenden Käfer zusammenzählen)
- Medizinbälle (Kugeln über eine Trennwand ticken lassen)
- Mikado (Stäbchen sammeln, ohne dass sich andere Stäbe bewegen)
- Pachisi (Die 2-Personen-Version von "Mensch, ärgere dich nicht")
- Schachtelträger (die Spielschachtel am ausgestreckten Arm halten)
- Schätzen (Beantworten von Schätzfragen)
- Scheiben schnippen (Bierdeckel von der Tischkante befördern, fangen)
- Sortieren (Begriffe in die richtige Reihenfolge bringen)
- Squash (einen Ball abwechseln gegen die Schachtelwand schlagen)
- Stäbchenessen (mit 2 Stäbchen in den Händen Kugeln transportieren)
- Stimmt's? (Einschätzen von Wahr/Unwahr-Behauptungen)
- Strippenzieher ("Spitz, pass auf"-Spiel)
- Suchmaschine Maximum (möglichst viele Google-Ergebnisse erzielen)
- Suchmaschine Minimum (möglichst wenige Google-Ergebnisse erzielen)
- Turm bauen (aus Holzwürfeln abwechselnd einen Turm errichten)
- Was fehlt? (30 Gegenstände einprägen, später 5 Fehler finden)
- Wer weiß mehr? (Abwechselnd mehrteilige Quizfragen beantworten)
- Wo liegt was? (Orte auf der Weltkarte finden)
- Wörter rücktwärts (Wörter erkennen, die rückwärts vorgegeben sind)
- Zungenbrecher (Satz möglichst oft fehlerfrei in einer Minute aufsagen)

 

Alle 40 Minispiele haben wir auch, wie beim 1. Spiel, in Kurform in einem  > Erklärvideo vorgestellt.

 


"Mensch, ärgere dich nicht"-Duell mit dem "Pachisi"-Spiel.
   
Beim "Suchmaschinen"-Spiel ist ein PC mit Internetzugang nötig.
   

 

Bei den Quizspielen wird der fehlende Buzzer wieder durch die sogenannte "Zuschlagkarte" ersetzt, auf die die Spieler schlagen müssen, wenn sie eine Antwort abgeben möchten.

 

Um einen Überblick über die erzielten Einzelpunkte innerhalb eines Spiels zu behalten, liegt zudem eine Punktetafel bei. Die Rundenpunkte hingegen werden mit kleinen Klammern am Spielschachtelrand markiert.

 

Natürlich kann die Spiellänge einer Partie beliebig angepasst werden. So müssen nicht immer alle 15 Spiele absolviert werden, sondern es genügen z.B. auch nur 7. Es gewinnt, wer - entsprechend der gewählten Spieleanzahl - eine bestimmte Punktezahl erreicht oder überschreitet. Bei voller Spieldistanz sind dies 61 Punkte.

 

Hinweis: Drei der neuen Spiele lassen sich nur spielen, wenn man im Besitz beider Editionen ist. Natürlich lassen sich auch sämtliche Spiele aus Spiel 1 und sämtliche Spiele aus Spiel 2 in einer Spielpartie mischen. Hierfür liegt ein extragroßer Spielauswahlkreisel bei. [ih]

 
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 ERKLÄRVIDEO

 
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MINUS:
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   2-Personen-Spiel
z.T. längere Aufbau- und
   Wartezeiten
leer
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Ingo:  Als echter Verkaufshit hat sich das Brettspiel zur Spielshow "Schlag den Raab" im letzten Jahr bewiesen. Was liegt da näher, als möglichst schnell für Nachschub zu sorgen? Gesagt, getan. Die 2. Edition bringt 40 neue Minispiele, wobei einige Spiele davon bereits auch in Spiel 1 vorhanden waren. Ein Kritikpunkt war damals die zum Teil niedrige Kartenanzahl bei den Quizspielen. Gerade für Fans ist nun erst einmal genug neues Aufgaben-Material vorhanden. Die Quizspiele sind zudem etwas weniger spezifisch als sie es in Spiel 1 teilweise waren. Das gefällt!

Aber auch die Actionsfans kommen auf ihre Kosten. Während im ersten Spiel viel geschnippt wurde, sind die Geschicklichkeitsspiele jetzt weit gestreuter. Dass einige Spielideen dann eher weniger kreative Kopien bereits bekannter Spieleklassiker wie "Mensch ärgere dich nicht", "Spitz pass auf" oder "Mikado", und die drei zusätzlichen Kombinationsspiele der Editionen 1 und 2 sehr simpel und nicht allzu originell ausgefallen sind, lässt sich angesichts der großen Rest-Auswahl gut verkraften, zumal auch diese Spiele durch die spannende Duell-Situation für eine ganz neue Dramaturgie sorgen.

Wer keine Einschränkungen akzeptiert, benötigt mindestens 3 Spieler. Bei mehr Spielern kommt, so ist es bei Partyspielen fast immer, oftmals auch mehr Spaß auf, allerdings erhöht sich bei "Schlag den Raab" dann auch die Wartezeit der Teamspieler, denn immer nur 1 Kandidat kann gegen den Solospieler "Stefan" antreten. Gerade bei Spielen wie "Pachisi" ist man dann froh, wenn man doch nicht in voller Besetzung spielt. Eine neue Variante hat sich diesem Problem übrigens bereits angenommen -  wird sie gewählt, wird in 2 Teams gespielt.

Egal, in welcher Besetzung eine Partie allerdings stattfindet - eines bleibt immer ein nicht zu umgehendes "Übel": Die Materialfülle führt häufig zu längeren Such- und Umbauphasen zwischen den Runden. Auch verschwindet ein kleiner Ball oder ein Chip in dem Wust gern einmal. Zudem kommt es durch das häufiger verlangte Aneinanderstecken der Schachtelhälften und Spielpläne schneller zu ungewollter Materialabnutzung, als einem eigentlich lieb ist.

Doch diese Kritikpunkte nehmen einem nicht den Spaß, dem man mit den "Schlag den Raab"-Duellen hat. Die Show-Idee wurde auch mit der 2. Edition wieder spannend für das heimische Wohnzimmer umgesetzt; Fans der Show bzw. des Vorgängerspiels können also bedenkenlos zugreifen. Der Langzeit-Spielreiz ist dabei weniger in den Einzelideen, als in der großen Abwechslung begründet: Sehr gut, 8 Punkte! (> Video)

 Tipp: Im direkten Vergleich würden ich Spielern, die noch keine der beiden eigenständigen Editionen besitzen, bei einem Erstkauf tendenziell dennoch zunächst zum 1. Spiel raten, welches in den SPIELKULT.de-Einzelwertungen noch einen Tick besser abschnitt. Wer Spaß an dem Spiel hat, erhält dann mit dem 2. Spiel viele neue Möglichkeiten.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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