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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: NSV
Autoren: Steffen Benndorf, Reinhard Staupe
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Qwixx on Board
...

Roll & Write & Draw

Das beliebte Roll-and-Write-Spiel "Qwixx" bekommt nun noch ein kleines Spielbrett spendiert - für den aktiven Spieler gibt es nun neue taktische Möglichkeiten!
 
 
Zunächst einmal folgt das Spiel den klassischen "Qwixx"-Regeln. Jeder Spieler erhält ein Spielblatt. Der jeweils aktive Spieler, der reihum wechselt, wirft alle Würfel und nennt zunächst die Summe der weißen Würfel. Alle Spieler dürfen nun bei der entsprechenden Zahl in einer beliebigen Reihe ein Kreuz setzen, wenn sie wollen (die Farbe ist dabei unwichtig). Danach kann der aktive Spieler noch einen weißen mit einem farbigen Würfel kombinieren, die Summe bilden, und dann in der entsprechenden farbigen Reihe ein Kreuz bei der erzielten Zahl setzen. Der aktive Spieler MUSS mindestens ein Kreuz setzen (oder beide), sonst muss er einen "Fehlwurf" in Kauf nehmen. Jeder Fehlwurf ist am Spielende 5 Minuspunkte wert. So weit, so bekannt.



Neu ist nun ein dritter Schritt im Zug des aktiven Spielers. Nachdem er die Würfel ausgewertet hat, darf er seine Spielfigur um 1 bis 5 Felder nach vorn ziehen, wenn er möchte. Besetzte Felder werden dabei übersprungen und nicht mitgezählt. Je weiter ein Spieler auf dem Spielbrett nach vorn gelangt, umso mehr Extrapunkte gibt es am Spielende. Aber das hat seinen Preis: Das Feld, auf das der Spieler zieht, MUSS er nun auf seinem Zettel ankreuzen (das kann ihn natürlich nach vorn bringen, kann aber auch Lücken entstehen lassen) - oder er muss es bereits angekreuzt haben, um dorthin ziehen zu dürfen!



Wie immer gilt: Alle Reihen auf dem Spielzettel dürfen nur von links nach rechts (mit beliebig vielen, aber natürlich möglichst wenigen Lücken) gefüllt werden. Sobald ein Spieler in einer Reihe 5 Kreuze machen konnte, darf er auch das letzte Feld der Reihe (eine 2 oder 12) ankreuzen. Macht er dies, schließt er die Reihe ab und erhält ein Extrakreuz. Die entsprechende Würfelfarbe wird aus dem Spiel genommen. Sobald zwei Würfel aus dem Spiel entfernt wurden, endet das Spiel. Jeder Spieler bekommt nun Punkte für seine gesetzten Kreuze in den vier Farbreihen (je mehr Kreuze pro Reihe, desto besser). Außerdem gibt es Punkte für das erreichte Feld auf dem Spielplan und ggf. Minuspunkte für Fehlwürfe. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
[ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
bringt noch einmal frischen Wind
   in das beliebte Spiel
neue taktische Möglichkeiten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielbrett wirkt rein optisch
   etwas altbacken
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "Qwixx" war so etwas wie der Wegbereiter für die vielen kleinen Roll-and-Write-Spiele, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen. Immer wieder schob der NSV-Verlag neue Versionen und Varianten seines modernen Klassikers nach. Als dann 2019 "Qwixx on Board" angekündigt wurde, war ich ein wenig skeptisch. NOCH eine Variante, ist das denn erforderlich?

Der Spielplan ist kleiner, als man vielleicht denkt. Optisch ist er wohl das, was man "zweckmäßig" nennt, in einigen Testrunden fiel auch mal das Wort, er sei ein wenig "altbacken", aber das wirkt sich ja eh nicht aufs Spiel aus.

Das Schöne: Wer "Qwixx" mochte bzw. auch heute noch gern mag, der fühlt sich bei der "On Board"-Variante sofort zuhause. Die Grundregeln sind glücklicherweise nicht unnötig verkompliziert worden, alles spielt sich wie immer. Und auch durch die Neuerung, nämlich den dritten Schritt im Zug des aktives Spielers, entsteht keine wirklich erhöhte Downtime. Der aktive Spieler kann schnell die fünf möglichen Felder mit seinem Zettel abgleichen und dann entscheiden, ob er nach vorn laufen möchte bzw. darf. Das ist ein durchaus taktisches Element, denn einerseits möchte man ja auf diesem Plan möglichst viele Extrapunkte einsammeln, andererseits benötigt man dafür aber schon Kreuze auf seinem Zettel - oder man setzt eben neue Kreuze bei noch freien Feldern. Das kann das Spiel beschleunigen, wenn gerade passende freie Felder vorhanden sind. Das kann natürlich aber auch dazu führen, dass man vielleicht mal eine große Lücke auf dem Spielzettel entstehen lässt - oder besser sogar freiwillig auf diesen Extraspielzug auf dem Spielbrett  verzichtet.

Ich muss sagen: Jetzt, wo ich "Qwixx on Board" gespielt habe, würde ich "Qwixx" nur noch mit diesem kleinen Spielbrett spielen wollen. Es eröffnet nochmal kleine neue taktische Stellschrauben, die dem Spiel einen neuen Drive geben, ohne den Kern des Spiels auch nur ansatzweise zu verändern oder gar zu gefährden. Das haben die Autoren Steffen Benndorf und Reinhard Staupe auf jeden Fall gut hinbekommen - und so ist diese neue Version auf jeden Fall eine Empfehlung wert!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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