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Genre: Quiz / z.T. Party
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: KOSMOS
Autor: Marc-Uwe Kling
Spieleranzahl:
1 bis 6
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Quiztopia
...

Der Club der fragenden Gesichter

Quiztopia ist in Gefahr, und nur euer vereintes Wissen kann es retten. In diesem kooperativen Quizspiel bekommt ihr zwar einzeln Fragen gestellt, dürft euch aber unterstützen.
 
 
In "Quiztopia" müsst ihr eine bestimmte Anzahl von Gebäuden sichern, welche Wissenskategorien darstellen. Dies wird durch das Beantworten von Quizfragen erreicht, und ihr gewinnt oder verliert zusammen.

Für den Aufbau sucht ihr euch eine der vier Schwierigkeitsstufen aus und baut das Spiel entsprechend auf. Bei Normal (der niedrigsten Stufe) legt ihr 24 Fragekarten in den Kartenhalter. Es werden vier aktive Tippkarten bereit gelegt. Spieleranzahl plus zwei Gebäude werden mit der dunklen Seite nach oben ausgelegt. Die anderen Gebäude werden mit der hellen Seite ausgelegt. Die Hilfe-in-der-Not-Karten werden gemischt und eine aufgedeckt.



Nachdem ihr einen Startspieler bestimmt habt, geht es los.

Die Spieler kommen reihum an den Zug und müssen dann ein Gebäude, welches noch im Spiel ist, wählen, also eine Wissenskategorie, z.B. "Musik und Bühne" oder "Flora und Fauna". Dann zieht der Spieler zur Rechten eine Fragekarte aus dem Halter und liest die Frage der entsprechenden Kategorie vor. Der Spieler kann nun selber direkt antworten oder Hilfe beanspruchen.



Hilfe kostet eine Tipp-Karte. Diese wird auf ihre inaktive Seite gedreht, und alle anderen Spieler dürfen entweder einen Ein-Wort-Tipp oder eine Ohne-Worte-Tipp (Pantomime, Summen, Geräusch) geben. Wird noch mehr Hilfe benötigt, wird eine zweite Tippkarte umgedreht, und die Spieler dürfen zusammen über die Antwort diskutieren.



Gibt der Spieler irgendwann eine Antwort, so wird kontrolliert ob diese stimmt. Stimmt sie, wird das gewählte Gebäude von der dunklen auf die helle Seite gedreht. Ist es bereits hell, so sichert ihr das Gebäude. Es kommt aus dem Spiel auf euren sicheren Stapel. Sollte die Antwort falsch sein, so wird ein helles Gebäude dunkel und ein dunkles Gebäude geht verloren. Ein verlorenes Gebäude kommt aus dem Spiel auf euren Verliererstapel. Als Trostpflaster wird eine neue Hilfe-in-der-Not-Karte aufgedeckt. Diese Karten können abgelegt werden, um den darauf beschrieben Vorteil zu nutzen, z.B. eine Fragenkarte tauschen, jemand darf sich die Antwort ansehen und einen Tipp geben etc.



Tipp-Karten können auf zwei Arten wieder aktiviert werden. Wenn ein Spieler eine Frage ohne Hilfe alleine beantwortet, wird eine Tipp-Karte wieder aktiv. Die andere Möglichkeit ist das freiwillige Abwerfen einer Fragekarte aus dem Halter, so dass der Gruppe eine Runde weniger zur Verfügung steht, um zu gewinnen.



Ihr gewinnt, wenn ihr genug Gebäude gerettet habt, z.B. acht Stück. Ihr verliert, wenn ihr keine Fragekarten mehr im Halter habt und noch nicht gewonnen habt, oder zu viele Gebäude verloren habt.

Wer es anspruchsvoller möchte, der kann einen höheren Schwierigkeitsgrad und Herausforderungskarten dazu nehmen. Herausforderungskarten ändern die Regeln des Grundspiels etwas, um es schwieriger zu machen.



Für alle, die vom Quizzen nicht genug bekommen können, gibt es sogar einen Kampagnenmodus, der mehrere Spieler zu einer Tournee durch die Städte von Quiztopia einlädt. [ls]
 
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P
Kartenhalter
moderne Fragen
viele Kategorien
viele Fragekarten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
der heiße Stuhl
Party-Element zündet nicht so
leer
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Lutz: Ein kooperatives Quiz von Mark-Uwe Kling zusammen mit Maria Kling. Das klingt doch schon mal lustig! Ist es aber nicht, also zumindest nicht satirisch oder humoristisch gestaltet und auch die Fragen sind Fragen, welche man von einem Quizspiel erwartet, wobei durch die zeitnahe Veröffentlichung des Spiels viele Fragen einen recht modernen Bezug haben. Also liebe Känguru-Freunde und Qualitypeople, leider kein neuer Stoff für euch. Aber vielleicht für Quiz-Fans?
 
Wie oben schon gesagt, gefallen mir die Fragen recht gut. Sie sind von gemischter Schwierigkeit, wobei das ja bei Quizspielen immer schwierig allgemein zu sagen ist. Manchmal weiß man Dinge einfach nicht und andere obskure Sachen kennt man. Obwohl es ein kooperatives Quiz ist, werden die einzelnen Spieler immer wieder auf den heißen Stuhl gesetzt und müssen die Frage für das Team richtig beantworten. Wenn eine Tipp-Karte genommen wird, und die Antwort dem aktiven Spieler trotz der Hinweise der Mitspieler nicht einfällt, dann wird es auf dem heißen Stuhl noch ein paar Grad heißer.

Die Tipp-Karten und die daraus resultierende aktive Kooperation der anderen Spieler sind das Besondere an dem Spiel, aber leider zündeten die nur in manchen Runden und in anderen gar nicht. Ich erwartete, dass "Titicacasee" z.B. schon eine lustige Pantomime werden würde, aber der Ratende kannte den See überhaupt nicht, da halfen die Tipps auch nichts. Und so ging es wirklich oft. Es wird zum Beispiel der Name eines Künstlers gesucht, den keiner in der Gruppe kennt. Selbst mit einer "Hilfe in der Not"-Karte geht da nichts. Für mich sind die Situationen, in der eine einzelne Tipp-Karte wirklich nützlich ist, ein bisschen zu wenig. Meist hat man das Gefühl, im Club der fragenden Gesichter zu sitzen.

Auch ist es wie bei vielen Spielen mit eingeschränkter Kommunikation immer fragwürdig, was genau kommuniziert werden darf. Darf ich vor dem Nehmen einer Tipp-Karte schon sagen, dass ich keine Ahnung habe? Die Spieler dürfen sich einigen, ob eine Tipp-Karte genommen werden soll und was für eine Art Tipp gegeben wird. Ich denke, dann darf ich sagen, dass ich eine Karte für nicht sinnvoll halte. Und wie viele Gesten oder wie lange darf Pantomime gemacht werden? Meist artet dieses in recht langen Hampeleien aus, da man ja die gute Tipp-Karte nicht verschwenden wollte. Insgesamt finde ich dieses besondere Element eher so okay.
 
Ich glaube, würde ich das "Kneipenquiz" (> Testbericht) nicht kennen, dann würde "Quiztopia" besser dastehen, aber ich kenne das "Kneipenquiz" nun mal und finde es total gut. Die Leute können da zusammen offen diskutieren und entsprechend komplex sind die Fragen. Das ist irgendwie geselliger als eine Tipp-Karte zu nehmen, damit jeder ein Wort sagen darf.

Die Gestaltung von "Quiztopia" ist ganz hübsch. Dass die Kategorie "Flora und Fauna" z.B. Känguru und Pinguin zeigt, ist natürlich witzig, was eine der wichtigsten Kategorien der Postmoderne ist. Wer das Cover mag, wird auch das restliche Material mögen. Dazu gehören auch ein großer Stapel Fragekarten mit je 12 Fragen und ein toller Kartenhalter, der das Herausnehmen von Karten echt einfach macht.

Fazit: Fans von Quizspielen können hier zugreifen, sollten jetzt aber keine Partyspiel-Variante eines Quizes erwarten. Wenn ihr das Spiel wegen der lustigen Spiele haben wollt, die Herr Kling sonst herausbringt, dann seid ihr vermutlich enttäuscht von "Quiztopia". "Quiztopia" ist zudem nicht so gemütlich wie das "Kneipenquiz", aber vielleicht steht ihr ja darauf, beim Quizzen auf dem heißen Stuhl zu sitzen.

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