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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: moses Verlag
Autor: Don Reid
Spieleranzahl: 3 bis 8
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Quizical
...

Je schneller, desto besser?!
Bei diesem flotten Quizspiel pokert ihr zunächst darum, wer die Frage beantworten darf. Sind dies mehrere Spieler, wird gebuzzert. Wer am schnellsten auf die Karte schlägt, hat das Antwortrecht. Doch nicht immer ist frühes Antworten die beste Option ...

 

Jeder Spieler erhält ein Set aus acht Zahlenkarten (jeweils zweimal die Werte 1, 2, 3 und 4). Gespielt werden drei Runden mit jeweils acht Fragen. Bei jeder Frage setzen die Spieler, nachdem sie den Fingerzeig auf das Thema gehört haben, eine ihrer Zahlenkarten ein (zunächst verdeckt). Dann decken alle Spieler ihre gesetzten Karten auf.

- Hat nur ein Spieler die höchste Karte gespielt, darf er die Frage allein beantworten.

- Haben mehrere Spieler gemeinsam den höchsten Wert dieser Runde gespielt, so wird die Frage vorgelesen, und sobald jemand meint, die Antwort zu kennen, schlägt er auf die Buzzer-Karte; im Zweifel darf der antworten, dessen Hand direkt auf der Karte (also ganz unten) liegt.

- Haben alle Spieler den selben Kartenwert gespielt, wird gar keine Frage gestellt, sondern alle Spieler wählen eine neue Karte.

Die Fragen sind stets so formuliert, dass die Informationen zur Lösung immer konkretet werden, je länger man dem Fragesteller zuhört. Allerdings kann man ihn natürlich vorzeitig unterbrechen...

Pro Runde kann jede Karte nur einmal eingesetzt werden. Wer die meisten Punkte nach acht Fragen gesammelt hat, erhält für die folgende Runde keinen Bonus. Alle anderen Spieler erhalten einen Mops-Chip. Den können sie einmalig in Runde 2 werfen, wenn sie eine Frage beantworten wollen, obwohl sie eigentlich durch die ausgespielte Karte gar nicht am Zug wären ("Gemopst!"). Gleiches gilt dann auch für Runde 3.

Wer nach drei Runden die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
interessante Spielidee
rasanter Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
für Quizfans zu einfach
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Neue Ideen ins Quizgenre zu bringen, ist bekanntlich nicht einfach. Zumindest das schafft "Quizical" schon einmal. Mit dem taktischen Einsetzen der Zahlenkarten pokere ich also darum, bei welchen Fragen ich vermeintlich den Zuschlag zu einer Solorunde bekomme, was auf jeden Fall von Vorteil ist. Je mehr Spieler am Start sind, umso schwieriger wird dieses Unterfangen. Aber sind wird mal ehrlich: Der eigentliche Reiz des Spiels entsteht gerade durch das "Buzzer"-Element. Dann nämlich muss ich bei einer vorgelesenen Frage entscheiden, wann ich mich zur Antwort entschließe. Schlage ich zu früh zu, fehlen mir eventuell wichtige Infos zur Lösung. Andererseits darf ich auch nicht zu lange warten, da sonst meine Gegner womöglich schneller sind. Ein wenig erinnert das an "Blamieren oder Kassieren" aus der "Schlag den Raab" bzw. im Jahr 2018 mittlerweile "Schlag den Henssler"-Show. Während die Brettspielumsetzung des Elton-Quiz' an den zu kurzen Fragen krankte, ist das bei "Quizical" besser gelöst. Ähnlich wie beim früheren "20 Questions" entwickeln sich Lösungen hier oftmals erst, je länger man zuhört.

Leider sind, insbesondere durch den Fingerzeig, der zum Pokern animieren soll, viele Fragen doch von recht simpler Natur, zumindest, wenn man ein gesundes Allgemeinwissen besitzt. Echte Quizfreunde werden da bei vielen Fragen sogar unterfordert sein. Mir ist es mehrfach passiert, dass ich schon anhand des Hinweises eine mögliche Antwort parat hatte, die sich dann auch oft als richtig erwies. Das ist etwas schade. Solorunden sind für Vielquizzer eigentlich schon - bis auf eher weniger Ausnahmen - eine Garantie dafür, dass man den Punkt für diese Frage erhält. Je mehr Leute also mitspielen, umso interessanter wird es, da die Buzzer-Runden dann doch wesentlich häufiger ausgelöst werden.

Der Spirit, den das ebenfalls im moses-Verlag erschienene "Kneipenquiz" (> Testbericht) durch seine kooperative Spielweise und die sehr außergewöhnlichen Fragen so brillant gemacht hat, ist bei "Quizical" weniger vorhanden. Hier geht es einfach darum, Fragen richtig zu beantworten, im "schlimmsten" Fall halt möglichst schnell. Ebenso schnell zeigt sich, dass Menschen, denen Quizspiele weniger liegen bzw. deren Allgemeinwissen nicht auf dem Level der Mitspieler liegt, einfach außen vor sind. Sie haben ganz einfach keine Möglichkeit, zu gewinnen. Die "Gemopst"-Chips spielen auch eher den Alleswissern in die Karten. So sollte man versuchen, etwa gleich gute Mitspieler zu finden, damit der Ablauf spannend bleibt und niemanden frustriert.

"Quizical" sorgt mit seinem Spielprinzip durchaus für Spaß und Unterhaltung. Trotzdem ist mir die Fragenauswahl vom Schwierigkeitsgrad bei ca. 75 Prozent der Fragen ein wenig zu leicht geraten. Etwas kniffliger hätte die Formulierung so mancher Aufgabe für mich sein dürfen, dann wären dem Spiel  1 bis 2 zusätzliche Kultpunkte sicher gewesen. So ist "Quizical" insgesamt ein gutes Spiel (7 Punkte) für Gelegenheitsquizzer. Für die echten Quizchampions aber stellt es lediglich eine größere Herausforderung an ein schnelles Reagieren in den Buzzer-Runden, als an ein herausragendes Wissen (daher dann abweichende 6 Punkte für diese Gruppe). Der rasante Ablauf macht dieses Manko dann aber glücklicherweise wieder soweit wett, dass man dennoch Freude am Spielen hat. Referenz bleibt für mich aber das zuvor erwähnte "Kneipenquiz".
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende


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