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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Pegasus Spiele
Autor: Bruno Cathala
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
20 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Queendomino
...

Was der König kann, ...
... kann die Königin schon lange. Vielleicht sogar besser? Denn nun bekommt auch die Queen ihr eigenes Reich. Gelegt aus Dominosteinen, werden die größten Landschaften errichtet, dabei die meisten Kronen gesammelt und - jetzt neu - Gebäude errichtet.
 
 
Die Grundregeln sind identisch mit dem Vorgänger "Kingdomino", dem "Spiel des Jahres 2017" (> Testbericht). Die Dominosteine werden aus dem neuen "Turm" gezogen und in jeder Runde können sich die Spiel nacheinander einen Stein aussuchen und dann im eigenen Reich verbauen/anlegen.



Die Landschaften sind auch die selben geblieben. Es gibt jedoch eine neue rote Landschaft, die "Baufläche". Wer rote Bauflächen besitzt, hat die Möglichkeit pro Runde ein Gebäude zu kaufen und dieses in seinem Reich einzusetzen.
 
Die Gebäude haben unterschiedliche Funktionen. Sie bringen am Ende extra Punkte für verschiedene Landschaften oder Punkte für Türme oder für Soldaten. Mit ihnen erhält man auch neue Türme oder Soldaten.



Türme... Soldaten...? Ja es gibt neue Figuren. Es gibt einen Drachen, die Queen, Türme und Soldaten, und es gibt auch Geld.

Die Queen bringt am Ende des Spiels eine zusätzliche Krone in der größten zusammenhängenden Landschaft. Die Queen bekommt derjenige mit den meisten Türmen in seinem Reich. Türme erhält man beim Kauf von Gebäuden – genauso wie weitere Soldaten. Soldaten braucht man, um Geld in seinem Reich eintreiben zu können. Und das Geld braucht man logischerweise, um weitere Gebäude zu kaufen...



Mit dem Drachen hat man die Möglichkeit, Gebäudeplättchen auf dem Spieltableau zu entfernen, was manchmal sinnvoll sein kann, um den Mitspielern ein für sie wertvolles Gebäude zu verwehren.
 
Das Spiel endet, wenn alle Dominosteine verteilt und angebaut sind. Zu zweit hat nun jeder, im besten Fall, ein 7x7-Feld vor sich liegen, mit 3 oder 4 Spielern ein Feld von 5x5 Plättchen, wobei im Spiel zu dritt die übrig geblieben Steine aussortiert sind. Kombiniert man "Queendomino" mit "Kingdomino" lässt sich auch zu viert von jedem Spieler ein 7x7-Feld legen.



Die Wertung ist deutlich komplexer als bei "Kingdomino". Es gibt wieder für jede Landschaft die Anzahl an Punkten entsprechend der Felder und der Kronen. Zusätzlich gibt es nun noch die Zusatzpunkte anhand der gebauten Gebäude im Reich. Weil das alles etwas unübersichtlicher ist, liegt ein Wertungsblock bei. Gewonnen hat derjenige mit den meisten Punkten. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
für begeisterte "Kingdomino"-Spieler
   ein Hit, da das Spiel viele neue
   Möglichkeiten bietet und somit
   langfristig interessanter bleibt
neuer Kartenspender und
   Wertungsblock vereinfachen das
   Spielhandling
ENDE
  MINUS:
MINUS:
komplexere Regeln erfordern etwas
   mehr Spielerfahrung als beim Vorgänger
Plättchen nutzen sich immer noch recht
   schnell an den Ecken / Kanten ab
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "Queendomino" ist im Vergleich zum simplen Spiel des Jahres 2017, "Kingdomino", um einiges komplexer. Es gibt mehr Möglichkeiten im Spielzug und bei der Wertung. "Queendomino" ist somit kein kurzes Spiel mehr für zwischendurch, sondern die "Experten"-Variante von "Kingdomino", wenn auch immer noch auf Familien-Niveau.
 
"Kingdomino" fand ich schon gut. Vor allem, da ich es bereits mit meinem 4-jährigen Sohn spielen konnte. Aber auf Dauer gesehen ist da natürlich auch der Knackpunkt. "Kingdomino" ist kein Spiel, mit dem man sich einen ganzen Abend beschäftigen kann, oder möchte. Bei erfahrenen Spielern diente das Spiel bestenfalls als Pausenfüller.

Bei "Queendomino" sieht das schon anders aus. Natürlich ist das Spielprinzip gleich geblieben, ja. Dominosteine aussuchen und möglichst sinnvoll in seinem Reich einsetzen. Aber das ist nicht alles. Nein, man muss (oder kann) nun deutlich mehr taktieren, wenn man sein Königreich aufbaurt. Manchmal macht es sogar Sinn, extra kleine Gebiete von einer Landschaft zu bauen, um dafür mehr Punkte über die Gebäudewertung zu bekommen. Auch zu schauen, wie und wann man seine geldeintreibenden Soldaten am sinnvollsten einsetzt, ist ein interessanter neuer Aspekt. Es macht nicht unbedingt Sinn, sie direkt alle am Anfang zu verpulvern. Aber wartet man zu lang, kann man sie u.U. gar nicht mehr effektiv einsetzen.

Beim Gebäudekauf kann man auch ein bisschen pokern. Kaufe ich ein Gebäude direkt und zahle dafür ggf. etwas mehr? Oder warte ich 1 bis 2 Runden, um es günstiger zu erhalten? (Die Gebäude sinken im Preis nach und nach, da sie auf dem Tableau immer weiter nach rechts rutschen, wenn etwas anderes gekauft wurde). Gehe ich damit die Gefahr ein, dass ein anderer Mitspieler mir das Gebäude dann doch vorher wegschnappt?

Die neuen Möglichkeiten machen "Queendomino" für mich auf lange Sicht um einiges reizvoller (und komplexer) als "Kingdomino". Und trotzdem hat man die Option, die Zusatzsachen wegzulassen und einfach nur das Grundspiel zu spielen.

Ich kann "Queendomino" jedenfalls sehr empfehlen. Es ist ein wirklich schönes Familienspiel – egal ob für jung oder alt. Auch für diejenigen, die "Kingdomino" schon besitzen und mögen, ist das Spiel empfehlenswert, da es möglich ist, beide Spiele zu kombinieren. Das Reich jedes einzelnen Spielers wird dann halt größer, aber es wäre nicht umsonst oder verschwendet. Ich bin wirklich positiv überrascht, das aus dem doch etwas einfacheren "Kingdomino" dieses interessante "Queendomino" entstanden ist. 8 sehr gute königliche Punkte von mir!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Doro
   Karsten
   Matthias
   Ingo
   Manuel
   Ingo
   Torsten
   Andreas
   Ralf
Ende
 
 

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