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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Zoch ..i..
Autor: Thierry Chapeau
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Putz die Wutz
....
Ein Reaktionsspiel mit Denkanspruch
Mach die Schweine (Wutze) sauber!
  
     

Das Marmeladenglas bildet den Mittelpunkt des Mini-Schweine-Rundlaufs (Quadratisch angeordnet). Je Seite befinden sich vier Schweine im Spiel, von denen jeweils drei in Richtung Uhrzeigersinn zeigen. An jede Seite kommt ein Stück Seife. Immer drei Schweine schauen also in die Richtung dieser Seife. Der Würfelbecher mit den drei Würfeln wird bereitgestellt. Die restlichen Schweine-Karten bilden den Nachziehstapel (siehe Bild).

Es wird gleichzeitig gespielt. Der aktive Spieler würfelt. Anhand des Würfel-Ergebnis wird nun die entsprechende Wutz ermittelt. Der schnellste Spieler ergreift nun die Seife, in deren Richtung das entsprechende Schwein schaut! Nicht das Schweine-Kärtchen! Die drei Würfel zeigen nun, was genau die gesuchte Wutz ist.
Der Farbwürfel zeigt die Farbe der Flecken des Schweins, z.B. gelb, blau oder grün. Der rosa Fleckenwürfel zeigt die Anzahl der Flecken, 1-6.
Der Spezialwürfel zeigt nun noch an, wie das Würfelergebnis des Fleckenwürfels verändert wird, +1, -1, =. Achtung Sonderregel: 6+1 = Schwein mit einem Fleck und 1-1 = Schwein mit sechs Flecken! Verwirrt? Verständlich. Nochmal lesen!
Nun versuchen alle Spieler genau das gesuchte Schwein zu finden und nach der Seife zu schauen, die von genau diesem Schwein angeschaut wird. Ist das gesuchte Schwein nicht im Schweine-Rundlauf zu finden, wird die Seife des Schweines mit der richtigen Anzahl, aber roten Flecken gewählt. Ist auch das rote gefleckte Schwein nicht zu finden, versuchen sich die Spieler schnell das Marmeladenglas aus der Tischmitte zu greifen.

Hat ein Spieler das richtige Schwein gefunden und die entsprechend korrekte Seife geschnappt, wird das Schwein nochmals betrachtet. In welche Richtung schaut die Wutz? Zum Spieler, der die Seife geschnappt hat. Gut, dann darf er das Schwein als Siegpunkt vor sich ablegen und eine neue Karte vom Nachziehstapel aufdecken.
Schaut es zu einem anderen Spieler, darf der Spieler das Kärtchen zu sich drehen und versuchen, es im nächsten Zug zu erobern.
Hat ein Spieler falsch gegriffen, darf er nicht noch einmal schnappen und setzt zudem in der nächsten Runde aus. Zu zweit, wird diese Regel logischerweise außer Kraft gesetzt. Das Spiel endet, wenn der Nachziehstapel leer ist. Es gewinnt der Stapel mit den meisten geputzten Wutzen.
Tipp: Für kleinere Spieler oder als Einstiegsspiel kann zunächst ohne Spezialwürfel gespielt werden. Für sehr kleine Spieler kann auch ohne rote Schweine und nur mit 3 Karten je Seite gespielt werden.

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
hoher Denkanspruch nimmt dem Spiel die Geschwindigkeit
und steigert die Konzentration
ENDE
  MINUS:
MINUS:
verwirrender Einstieg
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Schweine waschen macht viel Arbeit ... Denkarbeit. Ein Reaktionsspiel mit Denkanspruch, geht denn das? Gehirn-Anstrengen und schnell Reagieren in einer Mischung? Die erste Reaktion unserer Testgruppen: "HÄÄHHH?" So jedenfalls wird die erste Vorstellung des Regelwerkes kommentiert. Verwirrung pur, bis zum ersten "Aha" dauert es eine Runde, mindestens. Einige brauchen noch länger. Das sind dann auch die, die sich später weigern, weiter mitzuspielen. Diejenigen, die verstanden haben kämpfen nun gegeneinander ... und das straff. Drei Würfel zeigen auf, was gesucht ist. Das zu finden geht noch gut. Dann aber daran zu denken, sich die Seife zu nehmen, statt im Eifer des Gefechtes die Schweinekarte, ist schon schwerer. Völlig verquer ist es, wenn die gesuchte Sau gar nicht im Spiel ist und die weiterführenden Regeln zum Einsatz kommen: aus der bestehenden Farbe werden rote Flecken, aus sieben Flecken wird einer, aus null Flecken werden sechs und aus „nichts passt“ ein Marmeladenglas. Selbst während ich das schreibe, nehme ich ein Schmunzeln in mir war. Jedem, der das liest, dürften jetzt zwei Dinge klar sein: Mitdenken ist ein Muss und Verwirrung verständlich. Das Material bleibt dabei, wie bei Zoch nicht anders zu erwarten, qualitativ und quantitativ stimmig. Das Design ist ansprechend und nett. Lediglich die Zielgruppe ist schwer einzuordnen. Reaktionsspiele müssen gewollt werden. Rasantes Wettkampf-Feeling liegt nicht jedem, kann aber denen, die es mögen, sehr viel Spielspaß bereiten. Insofern ist das Spiel völlig ok, zumal die Spiellänge recht einfach variiert werden kann. Einfach den Nachziehstapel entsprechend verkleinern. Der hohe Mit-Denk-Faktor ist aber etwas, dass die eigentliche Zielgruppe nochmals dezimiert. So mancher bricht weg, weil ihm das Spiel zu anstrengend erscheint. Das ist schade, denn die Wirkung für ´s Gehirn ist klasse. Denken auf Zeit bringt die kleinen grauen Zellen in Schwung ... und das ist gut gegen den Denk-Schwund unserer Zeit.
Fazit: Putz die Wutz ist ein außergewöhnliches Reaktionsspiel mit hohem Mit-Denk-Faktor, das jeder ausprobieren sollte, aber nicht jeder wirklich mögen wird.

 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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