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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Zoch Verlag
Autoren: Harald Fecher, Thomas Liesching
Grafik:
Doris Matthäus
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer:
15 bis 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Purzelbaum
...
Die Jahresuhr steht niemals still ...
Die Kinder schlüpfen in die Rollen kleiner Eichhörnchen, die sEicheln für den Winter sammeln. Dabei benötigen sie etwas Geschick und ein gutes Gedächtnis.
 
 
Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Spielerisch werden die Kinder durch das Jahr geführt. Im Grundaufbau wird der Baum zunächst mit Ästen bestückt und in die Mitte des Spielplans gesteckt. Außerdem werden die Wiesenscheiben mit der grünen Seite nach oben auf die Löcher gelegt.



Im Frühling wachsen die Blätter am Baum. Die Kinder hängen an jeden Ast ein Blatt. Im Sommer wachsen die Früchte. Das heißt, vor jedes Blatt am Baum wird eine Nuss angesteckt. Im Herbst beginnt das eigentliche Spiel. Das Kind, das an der Reihe ist, darf sich nun ein Loch aussuchen, dessen Wiesendeckel es öffnet. Nun versucht es mit genau einem Versuch mittels des Blattes eine Nuss in das geöffnete Loch fallen zu lassen.



Der kleine Spieler hat getroffen: Er darf das Blatt vor sich ablegen und das offene Loch wird wieder verdeckt. Dieses Mal wird die Wiesenscheibe aber mit der Winterseite nach oben eingelegt. Es hat ein wenig geschneit.

Nicht getroffen? Die Wiesenscheibe wird auch ohne Nuss auf das offene Loch gelegt. Der kleine Spieler aber darf das Blatt dieses Mal nicht behalten. Er legt es auf das jetzt wieder verschlossene Loch. Die Nuss, die sich nun innerhalb des Spielplans befindet, wird in dem Loch versenkt, das nun in ihrer direkten Nachbarschaft liegt. Die Wiesenscheibe bleibt dabei aber unverändert grün.

Sobald das letzte Blatt gefallen ist und die letzte Nuss vergraben wurde, beginnt der Winter. Es schneit. Alle Wiesendeckel werden weiß.



Im Winter suchen die kleinen Eichhörnchen nun ihre Vorräte. Wer an der Reihe ist, wählt sich ein Wiesenloch. Er darf sich das Blatt darauf nehmen, den Deckel öffnen und alle im Loch befindlichen Nüsse vor sich ablegen. Dann wird der Wiesendeckel wieder auf das Loch gelegt, jedoch noch genauso, wie er vorher gelegen hat. Ist nichts im Loch zu finden, wird der Deckel so gedreht, dass die grüne Seite sichtbar ist. Sind alle Deckel grün, endet das Spiel.



Alle Spieler zählen ihre Blätter und Nüsse und addieren die Zahlen. Wer noch nicht zählen und rechnen kann, arbeitet mit vergleichendem Nebeneinanderlegen. Wer nun die größte Gesamtzahl besitzt, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnt der mit den meisten Nüssen. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
kindgerechtes Naturthema
schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
z.T. schwieriges Handling
kein hoher Spannungsbogen
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Im Frühling wird die Wiese grün und die Blätter wachsen am Baum. Im Sommer reifen die Früchte am Baum. Im Herbst purzeln Früchte und Blätter. Die Eichhörnchen vergraben die Eicheln im Boden und merken sich die Verstecke für den kommenden Winter. Ist die Wiese ganz mit Schnee bedeckt, öffnen die kleinen Eichhörnchen ihre Verstecke und nehmen die vergrabene Nahrung an sich. Und nach dem Winter folgt mit dem Frühling ein neues Jahr… oder eine neue Runde.

An sich ist der spielerisch erlebbare Jahresumlauf eine richtig gute Idee, die allerdings auch vom Spielleiter so vermittelt werden muss. Ganz klar, die Kleinen sehen am Anfang nur den mit Perlen und Blättern bestückten Baum und die Löcher abdeckenden Wiesenplättchen. Mit der Geschichte aber gewinnt das Spiel durchaus auch an Reiz für die Kinder. Ihre Aufgabe besteht zunächst darin, mittels der Blätter die Perlen (Nüsse - oder anhand der Blätter eigentlich Eicheln) vom Baum zu schiebenm und zwar am besten in das Loch, was der kleine Spieler vorher geöffnet hat.

Das klingt tatsächlich schwieriger, als es am Ende ist. Selbst die Vierjährigen erfassen schnell, wie die Perle fällt. Interessanterweise mögen die Kinder das kleine Spiel mehr, als man zunächst als Erwachsener denkt. Einige Sechsjährige entwickeln sich regelrecht zum Wissenschaftler und testen jede Falllinie der Nuss mit dem Finger aus. Somit haben in diesem Spiel unsere Testspielkinder eindeutig entschieden: Ein schönes Spiel!

Das Material ist dabei gut durchdacht. Lediglich die Wiese kann zum Verrutschen der Wiesenplättchen sorgen: Wenn man versehentlich die Grundplatte anhebt, verschieben sich auch die Wiesenplättchen. Auch in der Anleitung bleiben noch Fragen. So hätten noch Hinweise gegeben werden sollten, ob die losen im Baum eingeschobenen Äste zum Ernten der Früchte ein wenig bewegt werden können. Die Frage stellt sich vor allem bei den letzten drei oder vier Früchten, bei denen es immer etwas schwerer wird, ein Loch zu treffen.

Fazit: "Purzelbaum" ist ein interessantes Kinderspiel mit einem schönen Geschicklichkeits-Mechanismus, der die Augen-Hand-Koordination auf eine neue Weise trainiert.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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