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Spiel-Fakten:

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Kinder
KartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: Pegasus Spiele
Autoren: Molly Johnson, Robert Melvin, Shawn Stankewich
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Punktesalat
...

Veganer Leckerbissen

Ein bunter Haufen an Gemüse, 108 verschiedene Wertungskarten - fertig ist die gesunde Mischung aus Taktik und Glück!
 
 
Die 108 Karten (Gemüse in 6 verschiedenen Sorten auf der Vorderseite, individuelle Wertungen auf der Rückseite) werden gemischt und in 3 Stapeln ausgelegt, die jeweils die Wertungsseite der Karten zeigen. Nun werden jeweils 2 Karten von jedem Stapel in den Markt gelegt.



Ist ein Spieler an der Reihe, hat er die Wahl aus zwei Möglichkeiten:
(A) Er nimmt sich eine der drei Wertungskarten und legt sie in seine Auslage.
(B) Er nimmt sich 2 Gemüsekarten vom Markt und legt sie in seine Auslage.
Einmal pro Spielzug darf der Spieler auch eine Wertunskarte aus seiner Auslage auf die Gemüseseite drehen, aber Vorsicht! Diese Entscheidung ist dann endgültig, eine Gemüsekarte kann nie wieder zu einer Wertungskarte werden!



Danach wird aufgefüllt, und der nächste Spieler ist dran. Ist ein Stapel leer, wird der Stapel mit den meisten Restkarten geteilt. So liegen immer 3 Stapel nebeneinander.



Wurden sämtliche Karten vergeben, wobei je nach Spielerzahl zuvor Karten aussortiert wurden, endet das Spiel. Nun bekommt jeder Spieler für seine ausliegenden Wertungskarten entsprechend Punkte (ggf. auch mehrfach) - oder eben auch nicht. Das hängt von der eigenen Auslage an Gemüsekarten ab. Jede Gemüsekarte zählt dabei für jede Wertung! Bei manchen Wertungskarten gibt es Minuspunkte für bestimmte Gemüsearten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
simple Regeln, aber nicht banal
Varianz durch viele
   mögliche Wertungen
netter Ärgerfaktor
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielerzahl beeinflusst Spielgefühl
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "Punktesalat" trifft den Nerv unserer Zeit. Gesunde Ernährung steht wohl mittlerweile für viele Menschen ganz weit oben in ihrer Lebensgestaltung. Die farbigen Gemüsekarten dieses Spiels wirken fröhlich, auch wenn ich noch heute zum Salat in seiner dargestellten Form Kohl sage, aber das hat keinen Einfluss aufs Spielgeschehen ...

Das Spiel ist superschnell erklärt. Man hat ja auch nur zwei Optionen - Wertungskarte oder Gemüsekarten nehmen bzw. zusätzlich ggf. noch eine Wertungskarte drehen. Das versteht jeder. Das Spiel ist somit ein ideales Familienspiel, dabei aber keineswegs banal, heißt: auch Vielspieler lassen sich gern auf eine Partie ein.

Schnell merkt man: Es ist wichtig, eine gute Balance zu finden. Was bringt mir gesammeltes Gemüse, wenn meine Wertungskarten mich dafür nicht anständig belohnen. Und was bringen mit punkteträchtige Wertungskarten, wenn ich wiederum nicht ans passende Gemüse gelange? Man muss also schauen, wie viele Wertungskarten man für sich auswählt, idealerweise in einer passenden Kombo, sodass gesammeltes Gemüse mehrfach punkten kann. Keine gute Idee ist es, zu lange zu warten, bis man Wertungskarten zu sich nimmt, sonst ist das Spiel nicht mehr wirklich beeinflussbar.

"Punktesalat" ist fix gespielt, die Spielzüge sind sehr kurz, sodass man es auch tatsächlich mit jeder möglichen Spielerzahl gut spielen kann, wobei es sich zu zweit taktischer spielt als zu sechst, da die Kartenauslage zumindest ein wenig planbarer bleibt. Ab 3, spätestens ab 4 Spielern kann man nicht vorhersagen, welche Karten man im eigenen Zug auf dem Markt findet, aber genau dieses Zufallselement erzeugt hier auch Emotionen, und teilweise sind auch kleine Ärgeraktionen möglich, wenn ich meinem Sitznachbarn das Gemüse aus der Auslage wegschnappe, das er gerade so dringend benötigt hätte.

Der Titel "Punktesalat" ist bei Spielern ja oft negativ konnotiert, wenn es darum geht, am Spielende umständliche Abrechnungen machen zu müssen, die für viele unterschiedliche Dinge Punkte liefern. Hier ist der Titel natürlich ironisch zu sehen. Ja, man rechnet auch bei diesem Kartenspiel am Ende seine Punkte zusammen, und Kinder benötigen da auch teilweise Unterstützung, aber alles bleibt überschaubar.

Fazit: Für Mich ist "Punktesalat" auf jeden Fall ein sehr sympathisches Kartenspiel, das man - wie schon gesagt - sowohl als Spiel in der Familie, als auch als lockeres Zwischendurch- oder als Einstiegs- oder Absackerspiel in Vielspielerrunden einsetzen kann; ein Spiel, das eigentlich immer für gute Laune sorgt - entspanntes Spielen, eine Mischung aus Taktik und Glück, eine Prise Mitspieler ärgern ... das trifft meinen Geschmack!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
...
 

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