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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Heidelberger Spieleverlag  ..i..
Autor: Uwe Rosenberg
Spieleranzahl: 3 bis 5
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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  Psychometer
 
Was denkt ihr eigentlich von mir...?
Eine Eigenschaft, eine Person. Doch wie stark ist diese Eigenschaft denn wohl bei der Person ausgeprägt? Die Spielrunde stimmt geheim ab...
 

     

So funktioniert's:
Jeder der 28 Psychometer-Karten zeigt auf jeder Kartenseite 10 Eigenschaften, insgesamt sind also 560 verschiedene Charakterzüge zur Auswahl. Eine Karte wird in die Mitte gelegt, jeweils eine weitere Karte wird links, eine rechts angelegt, so dass die Pfeile dieser beiden Karten auf zwei Eigenschaften der mittleren Karte zeigen.


Die beiden äußeren Karten geben mit den Pfeilen an, welche zwei Eigenschaften auf der mittleren Karte zur Auswahl stehen, hier "umwerfend" oder "Kitsch liebend".

Der aktive Spieler wählt eine der beiden Eigenschaften aus und gibt sie zur Abstimmung frei. Die anderen Spieler stimmen nun mit ihren Stimmkarten geheim ab, wie ausgeprägt diese Eigenschaft wohl beim aktiven Spieler ist (von 0 bis maximal 5, bei 5 Spielern;  bei weniger Spielern maximal so groß wie die Spielerzahl, bei 3 Spielern also maximal 3). Auch der aktive Spieler schätzt sich selber ein.

Haben sich alle Spieler für eine Stimmkarte entschieden, wird aufgedeckt. Die Punkte der Stimmkarten werden addiert. Auf der gelben Wertungskarte findet man zu jeder Summe, wieder angepasst an die Spielerzahl, nun genau eine Zahl, die als heraus gelegte Stimmkarte Punkte bringt. Wird im 5er-Spiel also beispielsweise eine Abstimmungssumme von 8 erzielt, gewinnen alle Spieler, die eine "2" herausgelegt haben, einen roten Psycho-Chip.


Jeder Spieler besitzt einen Satz Stimmkarten.
   
Die Gesamtsumme der Stimmabgaben bestimmt, welche Stimmkarten gewinnen.
   

Nach jeder Runde wechselt der aktive Spieler. Vom Stapel werden immer neue Karten aufgedeckt. Gespielt wird solange, bis ein Spieler eine bestimmte Anzahl an Psycho-Chips gewinnen konnte (zwischen 8 und 12 , je nach Spielerzahl) oder aber alle Psycho-Chips vergeben wurden. Im zweiten Fall gewinnt dann der Spieler mit den meisten Punkten. Bei einem Gleichstand gibt es mehrere Sieger. [ih]

Vielen Dank an den Heidelberger Spieleverlag für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelles Partyspiel
fördert Wahrheiten an
   das Tageslicht
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielidee nicht wirklich neu
Wertungsmechanismus kann das
   eigentliche Spielziel verwässern
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Wie viele Übereinstimmungen ich bereits in meinem Leben in Partyspielen erzielt habe, kann ich bald nicht mehr zählen ;) "Psychometer" setzt ebenfalls auf dieses lang erprobte Konzept. Statt Fragen zu beantworten, gilt es hier eine Abstimmung über die Ausprägung einer bestimmten Eigenschaft der aktiven Spielperson durchzuführen. Ist mein linker Sitznachbar nun beispielsweise eifersüchtig? Ist er sexbesessen? Oder bei Freunden beliebt?

Anhand einer Skalen-Wertung gibt jeder seinen Tipp ab, wobei die Spielerzahl hier über die Spieltiefe entscheidet. Bei nur 3 Spielern wähle ich nur zwischen 4 möglichen Ausprägungen, bei 5 Spielern aber zwischen 6 verschiedenen Werten.

Dadurch, dass die gelegten Stimmkarten in ihrer Summe addiert werden, und sich daraus ein Wertungsschlüssel ergibt, bei dem Spieler mit dem Hang zum extremeren Tipp u. U. einen kleinen Vorteil erhalten, kann (!) das Spielkonzept mitunter leicht ins Wanken gebracht werden, indem nicht mehr ehrlich über die Person abgestimmt wird, sondern im Sinne der Punktevergabe. Tippen in einem 5-Personen-Spiel drei Leute auf "2" (Summe 6) und zwei Leute auf "1" (Summe 2), dann gewinnen, laut Tabelle, bei einer Gesamtsumme von "8" die Spieler, die auf "1" getippt haben. Aber warum? Die Mehrheit stimmte für "2" - trotzdem siegt die Minderheit. Wie steht das im Bezug zu einer Personeneinschätzung? 


Diskussionen kamen bei uns eher selten auf, da man nach der Auflösung mehr mit dem Auswerten beschäftigt ist, als dass man noch einmal über die Abstimmung redet. Wer dies dennoch tut, wird so einiges über sich erfahren, schließlich wird offen Farbe bekannt. Das funktioniert, wenn die Mitspieler sich gut kennen (!), das Spiel nicht um des Gewinnens wegen spielen (!) und alle ehrlich (!) sind.

Bei einigen Charakterzügen sollte man allerdings nicht zimperlich sein, wenn das Ergebnis nicht nach dem eigenen Gusto ausfällt. Ob jemand "schnell braun werdend" oder "kitzelig" ist, ist schwer einzuschätzen und, darüber hinaus, mir persönlich relativ egal... ;) Nun sind diese "Lulli"-Eigenschaften aber glücklicherweise nicht in der Überzahl. Weit provokanter wird es dann, wenn die Anderen darüber abstimmen, ob ich "spießig" oder "oberflächlich" bin. Oder wer ist beispielsweise schon gern "farblos"?

In der richtigen Freundesgruppe kann "Psychometer" für Spaß und Aufregung sorgen. "Privacy" hat es vorgemacht, viele weitere Spiele folgten. Da reiht sich auch dieses kleine Spiel ein, das als provokanter Partygag durchaus empfehlenswert ist, wenn es das Genre auch nicht revolutioniert und manchmal das Gefühl hinterlässt, bei der Auswertung einerseits für Überraschungen zu sorgen, aber andererseits mitunter etwas "verschoben" zu sein.

Ein guter Tipp zum Schluss: Spielt das Spiel nie mit Leuten, die schnell zu "beleidigten Leberwürsten" mutieren - dann nämlich kann die Stimmung schnell kippen! :-)
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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