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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 

 

 
Politiker ärgere dich nicht
...

Wenn die Angie mit dem Martin...

Kurz vor der Bundestagswahl 2017 hat sich der Klassiker "Mensch ärgere dich nicht" in ein politisches Outfit gekleidet! Statt Pöppeln laufen nun die Spitzenkandidaten der vier großen Parteien CDU, SPD, FDP und Die Grünen um die Wette!
 
 


An dieser Stelle die Regeln von "Mensch ärgere dich nicht" zu erklären, sollte eigentlich überflüssig sein. Auch in der "Politiker"-Edition haben sie sich nicht verändert. Jeder stellt seine vier Figuren auf die eigenen Startfelder, bringt sie durch Würfeln einer 6 auf die Laufstrecke - und dann hoffentlich als Erster alle ins Ziel.



Neu sind dabei nur die Spielfiguren. Statt Holz- oder Plastikpöppel gibt es diesmal Pappfiguren im farbigen Plastikfuß. Die Farbe entspricht dabei immer der Parteifarbe (CDU-schwarz, SPD-rot, FDP-gelb, Bündnis 90/Die Grünen-grün). Zu sehen sind cartoonartige Abbildungen der jeweiligen Spitzenkandidaten Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD), Christian Lindner (FDP) und Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen).



Das Spiel kann mit diversen kleinen "üblichen" Mädn-Regelveränderungen gespielt werden, die in der Anleitung beschrieben werden. So dürfte eh bereits jeder Haushalt mit seinen eigenen Hausregeln spielen...



"Politiker ärgere dich nicht" ist seit Sommer 2017 als zeitlich limitierte Sonderedition im Handel erhältlich. [ih]
 
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Ingo: Wenn man in der Spielerszene den Titel "Mensch ärgere dich nicht" in den Raum wirft, erntet man meistens ähnlich böse Blicke wie bei "Monopoly". Wie oft lese ich von Vielspielern, die Wenigspieler davon überzeugen wollen, dass es "so viel Besseres gibt" als eben diese beiden genannten Titel. Ja, das ist schon richtig, dass der Markt heute nicht mehr nur aus Mädn und Monopoly besteht, und das ist auch gut so. Trotzdem verkaufen sich diese Klassiker offenbar immer noch wie warme Semmeln, wenn man deren unzähligen Neuauflagen und Sondereditionen der letzten Jahre, ja, Jahrzehnte so ansieht. Sollte man also etwas verteufeln, was offensichtlich immer noch vielen Leuten Spaß macht?

Ich breche an dieser Stelle eine Lanze für "Mensch ärgere dich nicht". Ich bin mit diesem Spiel in meiner Kindheit groß geworden und es hat mir unzählige lustige Spieleabende mit meinen Eltern und Großeltern beschert. Und das wird Kindern aus Nicht-Spieler-Familien auch heute noch so gehen. Insbesondere die ältere Generation liebt das Spiel immer noch; in vielen Haushalten, auch in sozialen Einrichtungen wie Reha-Kliniken oder Seniorenheimen dürfte mindestens ein Exemplar vorhanden sein. Und wenn Menschen zusammen kommen, um gemeinsam zu spielen und dabei Spaß haben, dann ist es fast schon Vielspieler-Arroganz, die Augen zu rollen und diesen Leuten den Spaß abzusprechen. Meine Meinung.

"Politiker ärgere dich nicht" ist dann eben auch klassisches "Mensch ärgere dich nicht" - einzig die Spielfiguren sind neu. Somit könnte man das Spiel eher als nettes Gimmick bezeichnen. Die cartoonartigen Illustrationen der Politiker wissen zu gefallen. So ganz praktisch sind die Figuren allerdings nicht, verdecken sie durch ihre Größe doch öfters die Sicht auf Figuren, die direkt davor stehen, was die Unterscheidung auf den ersten Blick schwieriger macht als bei den klassischen Farbpöppeln. Auch stelle ich mir die Frage nach der anvisierten Zielgruppe. Landet das Spiel z.B. in einem SPD-Haushalt auf dem Tisch, ist es dann gar nicht so einfach, Mitspieler dazu zu bewegen, für die CDU ins Rennen zu gehen... Dass man auf den 6-Spieler-Plan verzichtet hat, ist angesichts der ansonsten nötigen erweiterten Parteiauswahl ganz angenehm, wie ich finde.

Fazit: Wer gern "Mensch ärgere dich nicht" spielt, erhält mit der Politiker-Version einen visuellen Anreiz, evtl. einmal mit Angela Merkel oder Martin Schulz ins Ziel zu laufen. Spielerisch bleibt alles beim alten. Somit lautet mein Urteil: Kann man sich zulegen, muss man aber nicht. Es ist einfach ein ganz lustiges Feature (quasi ein Merchandising-Produkt) zur Bundestagswahl - nicht mehr, nicht weniger. Entscheidet selbst, ob ihr Angie & Co. drollig genug findet, um sie auf eurem Spieltisch haben zu wollen.
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