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(C) Spiel des Jahres e.V.
- 2020 -

 

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: PD-Verlag
Autoren:
Christian Stöhr, Daniela Stöhr
Grafik:
Dominik Mayer
Spieleranzahl:
3 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Pictures
...
Abstrakte Kunst
Auf fünf verschiedenen Materialien legen die Spieler simultan ein ihnen zugelostes Bild nach. Und das geht nur mit einem gehörigen Maß an Abstraktion. Können die anderen Spieler erraten, wer da welche Vorgabe gelegt hat?
 

 
Im Spiel gibt es zunächst die Foto-Karten, von deren Stapel ein 4x4 Raster an Karten offen ausgelegt wird. Um den Fotos einen klaren Platz zuzuweisen, werden die jeweiligen Reihen und Spalten mit Buchstaben (A, B, C, D) und Zahlen (1, 2, 3, 4) markiert. Somit liegt also auf dem Platz A3 genau ein ganz bestimmtes Bild.



Zu jedem Platz gehören Auswahlplättchen, die im Beutel gut gemischt werden. Aus diesem Beutel zieht sich jeder Spieler genau einen Chip verdeckt. Jeder Spieler weiß nun, welches Bild er darstellen soll. Achtung, nicht ganz so genau auf die Auslage gucken, um den Mitspielern keinen Hinweis zu geben. Nun erhält jeder Spieler noch einen Material-Satz:
PIXEL: Dazu gehört ein kleiner Rahmen und genau 24 Farbwürfel, die passend zum Foto in den Rahmen einsortiert werden.
BAUMEISTER: Hier werden sechs Holzbausteine genutzt.
NATUR: Vier Steine und vier Stöcke stehen zur Verfügung.
SYMBOLS: Dieses Set umfasst 19 Symbol-Karten.
STRICK: Hier wird nun mit zwei Stricken (Schnürsenkeln) gestaltet.

Außerdem nimmt sich jeder Spieler noch einen Tipp-Zettel, auf dem alle Spieler notiert werden. So kann jeder Spieler in jeder Runde genau einen Tipp pro Spieler abgeben.



Die Runde beginnt mit dem Ziehen des Auswahlplättchens aus dem Beutel. Sobald jeder Spieler "sein" Foto kennt, beginnen alle gleichzeitig mit dem Darstellen - jeder mit dem eigenen Set. Dabei müssen nicht alle Materialien der Sets verwendet werden, aber es gibt Sonderregeln:
Symbols: Zwei bis fünf Karten müssen verwendet werden.
Pixel: 9 Würfel müssen im Rahmen genutzt werden.

Sind die Spieler fertig, geben sie leise und schriftlich auf dem Zettel ihren Tipp zu den von den Mitspielern ausgelegten Darstellungen ab. Eine zeitliche Begrenzung gibt es nicht, sollte allerdings immer mit bedacht werden. Die Runde endet, wenn alle Ergebnisse geprüft werden. Dazu geben die Spieler zunächst ihren Tipp offen bekannt, und danach deckt der jeweilige Spieler sein Auswahlplättchen auf.

Jeder Spieler erhält für seinen richtigen Tipp genau einen Punkt. Und jeder Darstellende erhält zudem für jeden richtigen Tipp der Anderen einen Punkt.



Nach der Rundenwertung beginnt das Spiel aufs Neue. Jeder gibt sein Material-Set um einen Spieler weiter. Dann wird erneut gespielt - Auswahlplättchen ziehen -darstellen - tippen - kontrollieren. Nach fünf Runden endet das Spiel. Dann haben alle Spieler einmal mit jedem Material-Set gespielt. Wer nun am Ende die meisten Punkte sammeln konnte, gewinnt. [go]

Auszeichnung: "Pictures" wurde von der Fachjury des Spiel des Jahres e.V. zum Spiel des Jahres 2020 gekürt.
 
 
 
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  PLUS:
PLUS:
einfache, aber witzige Spielidee
verschiedene Materialien sorgen
   für Abwechslung
höchste Kreativität gefordert
abstrahierendes Denken wird geschult
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wer nicht kreativ genug ist bzw. nicht
   abstrahieren kann, lehnt das Spiel
   schnell ab
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Gleich vorab: Ich wünsche mir noch mehr Sets und bin auch schon am Überlegen, wie ich denn nur mehr Spieler beteiligen kann. Die Idee hinter dem Spiel ist ebenso simpel wie genial. Stelle ein Foto dar. Okay, dass selbst ist jetzt nicht wirklich neu. Bei "Knätsel" wurde mit Knete gearbeitet, dann gibt es verschiedene Zeichenspiele, und auch mit Holz wurde schon gespielt, z.B. bei "Leg los". Warum aber meine Begeisterung? "Pictures" verbindet die eher einfache und bekannte Idee mit genau fünf verschiedenen darstellenden Materialien - Pixelsteine, Symbole, Bausteine, Naturmaterialien und Schnürsenkel. Schon bei der Auflistung fällt auf: Viele dieser Sets wurden bisher einzeln selten zum Gestalten im Spiel verwendet. Zu guter letzt werden alle diese Sets herumgegeben. Jeder spielt einmal mit jedem Material. Die sinngebende Wertung rundet das Spiel dazu klar ab. Gut durchdacht hinterlässt sie keine Fragen und keine Ungerechtigkeiten.

Alles passt. Das Material ist dabei durchweg von guter Qualität. Es lädt zu Spielen ein. Trotzdem kommt das Spiel nicht bei allen Spielern gut an. Die Kreativen unter uns sind sofort begeistert! Kleiner Hinweis: Pädagogen und Therapeuten sollten sich das Spiel unbedingt anschauen!  Die Unkreativen hingegen lehnen das Spiel sofort ab und lassen sich trotz des einfachen Ablaufs schwer zu weiteren Runden bewegen. Als Familien-Partyspiel und auch als Gruppenspiel funktioniert es wieder super.

Vor meinem Fazit will ich nun noch einen Gedanken loswerden: Ich sehe ein Bild und soll es mit den mit gegebenen Möglichkeiten nachbauen. Irgendwie ist das wie im Leben. Ich nehme die Dinge mit meinen Möglichkeiten wahr und will sie dann mit meinen Fähigkeiten umsetzen - aber jeder hat andere Fähigkeiten. Warum also die Unterschiede immer negativ werten? Warum die Möglichkeiten der anderen nicht als Ergänzung zu meinen eigenen sehen? Und schon sind wir in einem Hausregel-Team-Spiel. Zwei Team spielen gegeneinander. Jedes Team erhält einen Chip und versucht mit seinem Set das Bild so zu erklären, dass die anderen es verstehen. Wird es im ersten Tipp erraten, erhält das darstellende Team 2 Punkte, das ratende Team einen Punkt. Es wird abwechselnd gespielt, bis jedes Team jede Set-Kombination einmal hatte (die müssen vorher besprochen werden in Abhängigkeit der Team-Mitglieder-Zahl).

Fazit: "Pictures" ist ein überraschend erfrischendes Partyspiel, das mit seinen grundlegenden Möglichkeiten viel Freiraum in der Darstellung der Fotokarten offenbart und die Ratenden dazu bringt, sich in die Gedankenwelt der Mitspieler zu versetzen. Dazu bietet es Raum für weitere eigene Ideen, die das Spiel erweitern können (neue Materialien, eigene Fotos etc). Für mich ist es definitiv eins der besten Übereinstimmungs-/ Kreativspiele der letzten Jahre. Allerdings muss man solche Spiele mögen, um die Begeisterung zu teilen!

> Bitte beachtet auch unser Video zum Spiel.
...
 
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