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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Haba  ..i..
Autoren: Wolfgang Kramer, J.P.K. Grunau, Hans Raggan
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

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Phara-oh-oh!
 
Auf der Suche nach der Grabkammer
Da haben doch Diebe die wertvollen Skarabäen des Pharaonengrabes geklaut. Und nun wandert die arme Mumie ruhelos durch ihre Räume und sucht sie...
 
     
Spielplan in die Mitte und Kammern auffüllen, heißt es zunächst. Dazu werden alle Wüsten-, Pyramiden und Grabkammerplättchen gut gemischt und beliebig verdeckt in die Felder des Spielplanes verteilt. Was übrig bleibt, wird nicht mehr benötigt. Die Mumienfigur wird direkt auf das Feld vor der Grabkammer platziert. Jeder sucht sich eine Figur aus und stellt sie aufs Startfeld. Zuletzt wird noch die Mumienfalle aufgebaut. Dazu werden alle Murmeln (Geröllsteine) in die Schale gefüllt und der Holzstab zwischen die Murmeln eingesteckt. Auch die Schale findet einen Platz auf dem Spielplan. Das Spiel kann beginnen.
 
 
Der Spieler, der dran ist, macht nun genau zwei Aktionen in seinem Zug. Er erkundet zuerst die Grabanlage und bewegt dann seine Figur.
 
Die Grabanlage erkunden kann ein Spieler mittels einer von zwei Möglichkeiten. Er darf entweder das nächste noch verdeckte Plättchen des Weges aufdecken oder er darf die Farbe eines bereits aufgedeckten Plättchens wählen. Ersteres zwingt den Spieler, eine Murmel der Farbe des aufgedeckten Plättchens aus der Schale zu ziehen. Letzteres zwingt den Spieler, eine Murmel der gewählten Farbe aus der Schale zu nehmen.



Beim Ziehen der Murmel darf weder eine Murmel noch der Stab aus der Schale (Mumienfalle) herausfallen. Die Regeln zum Ziehen der Murmeln sind einfach:
- Nur mit einer Hand!
- Wühlen ist erlaubt, aber nur die eine Murmel darf aus der Schale entfernt werden.
- Der Stab darf berührt, aber nicht gehalten werden.
 
Fällt nichts aus der Schale, darf der Spieler nun seine Figur weiterbewegen und zwar zum nächsten Feld in der Farbe der geretteten Murmel. Dabei dürfen mehrere Figuren auf einem Feld zum Stehen kommen. Landet eine Figur bei ihrer Bewegung auf einem Skarabäen-Feld, darf sich der Spieler ein entsprechendes Plättchen aus dem Vorrat nehmen (max. vier). Bleibt ein Spieler auf einem Mumien-Feld stehen, wird die Mumie um die auf dem Feld sichtbare Mumienzahl bewegt. Landet die Mumie bei ihrer Bewegung ebenfalls auf einem Mumienfeld, läuft sie entsprechend weiter. So pendelt sie zwischen Grabkammer und Pyramidenausgang hin und her. Landet eine Spielerfigur auf dem Feld der gerade stehenden Mumie, muss der Spieler einen Skarabäus abgeben. Besitzt der Spieler keinen Skarabäus, muss er zum Pyramideneingang zurück.

 
Fällt jedoch eine Murmel aus der Schale, gilt das als Gerölllawine. Dann muss der Spieler die eigene Figur zurückziehen. Außerhalb der Pyramide muss die Figur aufs Startfeld zurück. Innerhalb der Pyramide muss die Figur wieder auf das Feld vor der Grabkammer zurückweichen. Der Spielzug ist beendet und die Schale wird wieder in Ordnung gebracht. 
 
Um den Fluch zu brechen, muss der Spieler seine Spielfigur in die Grabkammer bewegen. Er kann die Grabkammer nur betreten, wenn er mindestens zwei Skarabäen besitzt. Er betritt also das erste Grabkammerfeld und deckt dessen Plättchen auf. Dann zieht er, ohne Lawine, die entsprechende Murmel aus der Schale. Schafft er dies, darf er sofort auf das zweite Feld treten. Dort macht er den nächsten Versuch. Er deckt das nächste Plättchen auf und zieht die entsprechende Geröllfarbe aus der Schale. Hat der Spieler dies geschafft, endet das Spiel. Die Mumie ist erlöst und der Spieler gewinnt.

 
Varianten:
- "Abenteuerliche Gerölllawine" ist schon für Kenner. Hier werden die Skarabäen begrenzt. Und je nach herausfallendem Gegenstand wird nun die eigene Figur zurückgesetzt.
 
- "Schnell in die Grabkammer" für ab 5jährige: Einfach ohne Mumie und Käfer. [go]
 
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tolles Material
ENDE
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MINUS:
Ablauf fast schon zu ruhig
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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Oh, oh, der Pharao - oder besser: dessen Mumie streift durch die Pyramide und klaut Skarabäus-Käfer. Skarabäen, die sich die Spieler auf ihrem Weg zur Grabkammer mühsam zusammengesammelt haben. Wer es geschafft hat, darf die Kammer betreten und die Mumie erlösen. Der Weg ist das Ziel, so könnte man es fast beschreiben. Um vorwärts zu kommen, wähle ich entweder ein bereits offen liegendes Plättchen und ziehe einen Stein der entsprechenden Farbe aus der Schale. Oder ich nehme ein verdecktes und mache das selbe. Die Schale bleibt im Verlauf der eigentliche Mittelpunkt des Geschehens. Außerdem gibt es auf den Feldern Mumien oder Skarabäen zu entdecken. Erstere bewegen die Mumie auf ihrem Weg zwischen Grab und Eingang hin und her, die beim Treffen auf Spielfiguren einen Käfer-Marker fordert. Mind. zwei Marker werden benötigt, um die Grabkammer zu betreten. Dann heißt es nur noch zum Sieg vorsichtig die letzten beiden geforderten Kugeln aus der Schale retten.

Insgesamt also ein schlichter Spielablauf, der eigentlich nur durch die ungewöhnliche Verwendung der Schale wirklichen Spielreiz gewinnt. Die Schale besitzt dabei durchaus ihre Tücken. Fällt der kopflastige Pharaonenstab oder eine Kugel aus der Schale, muss die eigene Figur zurück bis zum jeweiligen Startpunkt. Das sorgt für Schadenfreude bei allen anderen. Ruhige Kinderhände sind selten. So kann das Spiel Spaß machen, muss es aber nicht unbedingt. Unsere spielerprobten Testkinder  waren unterschiedlicher Ansichten. Ungeduld und Unruhe verträgt das Spiel nicht. Der eher kurz wirkende Ablauf erschien bei einigen Kindern als häufiges vor und zurück. Außerdem haben zarte Kinderhände gegenüber feinmotorisch unbegabteren oder großen Händen echte Vorteile. Das kann für Frust sorgen, zumal dann ein wichtiger Aspekt des Spielablaufs verloren geht. Darüber tröstet auch das wirkliche schöne und ansprechende Material nicht hinweg. Ist die Spielgruppe jedoch feinmotorisch gut aneinander angepasst, verläuft das Spiel zügig, ermöglicht erste taktische Entscheidungen und lässt die Kinder das Risiko abwägen lernen. Dann kommt Spielspaß auf.

Interessant ist der Aspekt, dass die Schale in dieser Form bereits in einem anderen Spiel verwendet wurde. Im Zoch-Spiel "Gulo Gulo" stellte die Schale ein Nest dar, aus dem Eier herausgeholt werden sollten. Der dortige noch deutlich einfachere Ablauf lässt sich durch Varianten auch bei "Phara-oh-oh!" generieren.
 
Fazit: "Phara-oh-oh!" ist ein thematisch interessant verpacktes Geschicklichkeitsspiel, das durch die variablen Regeln Kindern ab 5 Jahren wirklich Spaß machen kann, aber nur in der richtigen Spielgruppe.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
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