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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Steffen Spiele  ..i..
Autor: Steffen Bendorf
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Pescado
 
An der Würfel-Angel
Mit ihren fünf weißen und zwei grauen Würfeln gehen die Spieler auf Angeltour, und versuchen, möglichst viele farbige Fische zu fangen.
 

     

So funktioniert's:
Von den insgesamt 36 verdeckt gemischten Plättchen  werden genau 6 vom Stapel gezogen und in der Tischmitte offen ausgelegt. Es gilt nun die wertvollsten Plättchen für sich zu erobern. Dazu erhält der Startspieler die 7 Würfel.

Für seinen ersten Wurf darf der aktive Spieler die 5 weißen Würfel werfen. Nur er vergleicht nun seinen Wurf mit den ausliegenden Plättchen. Auf diesen sind jeweils drei nach innen zeigende, verschiedene farbige Fische zu sehen. Kann der Spieler nun mit seinen Würfeln eines oder mehrere Plättchen nachbilden, z.B. grün-rot-blau, dann darf er diese Kombination offen vor sich ablegen. Dabei ist es erlaubt, einen Würfel mehrmals zu verwenden.

Nun darf der Spieler ein zweites Mal würfeln. Dazu darf er nun auch einen oder beide graue Würfeln werfen. Für jeden Würfel, den er dabei verwenden möchte, muss er zwei der noch offen ausliegenden Plättchen verdecken. Er müsste also für beide Würfel vier Plättchen umdrehen. Zusätzlich dazu kann er noch Würfel aus dem ersten Wurf verwenden. Diese kosten nichts. Danach endet der Zug. Der nächste Spieler ist dran. Er ergänzt die Auslage wieder auf sechs Plättchen und würfelt.

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Eine weitere Option ist das Abjagen der Plättchen. Die Auslage des vorhergehenden Spielers wird nun in die Auswertung mit einbezogen. Übereinstimmende Plättchen werden dann erbeutet und vor dem neuen Spieler abgelegt. Beim Abjagen dürfen auch Plättchen des vorherigen Spielers mit umgedreht werden, um graue Würfel zu erhalten. Die umgedrehten Plättchen dieses Spielers gelten dann jedoch als sicher und können nicht mehr erbeutet werden. Ist der Spieler mit seinem Zug am Ende, gelten alle noch vor dem vorhergehenden Spieler liegenden Plättchen als gesicherter Fang, der umgedreht wird.

Das Spiel endet, wenn die Plättchen in der Mitte nicht mehr auf sechs ergänzt werden können. Es kommt zur Wertung: Für Plättchen mit drei unterschiedlichen Fischen erhält der Spieler einen Punkt. Bei zwei gleichen Fischen darf er sich zwei Punkte gut schreiben. Drei gleichfarbige Fische werden mit drei Punkten bewertet.

Eine zusätzliche Spielvariante ist das "Fische schnappen". Würfelt der Spieler in seinem ersten Wurf drei Würfel mit der gleichen Fischfarbe (einen Dreier-Pasch), kommt es zur Schnapp-Regel. Er beendet seinen Zug regulär mit den beiden Würfen und ergänzt dann die Auslage. Als nächstes wirft er, gut sichtbar, alle sieben Würfel. Alle Spieler dürfen nun mit dem Finger schnell auf ein passendes Kärtchen tippen. Bei korrektem Tipp darf das Plättchen offen vor dem entsprechenden Spieler abgelegt werden. Bei falschem Tipp muss ein eigenes Plättchen unter den Vorratsstapel gesteckt werden. Wurde mindestens ein Plättchen erbeutet, endet die Schnapprunde und das Spiel geht mit dem nächsten Spieler regulär weiter. [go]

Vielen Dank an Steffen Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Spielidee
gelungenes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
geringe Spieltiefe
Funke will nicht überspringen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Der Würfelspiel-Hype ist nun auch bei Steffen Spiele angekommen. Ja, Würfelspiele waren recht trendy im Jahr 2012, doch bei diesem Verlag erscheint ein solches Spiel ungewohnt. "Kulami" und "Schokoly" sprechen andere Sprachen; taktische, um genau zu sein. Insgesamt steht Steffen-Spiele in meinen Augen eher für klare Strukturen, abstraktes Denken, bei hoher Materialqualität.

Vom Material her passt "Pescado" ins Verlagsprogramm. Die stabilen Papp-Kärtchen sind, genau wie die Holz-Würfel, praktisch angemessen. Nur das rein auf Glück beruhende Würfel-Prinzip ist ein neues Genre im Portfolio.

Die auf den runden Pappscheiben aufgedruckten Fische sind als solche eher nicht sofort erkennbar. Man nimmt jedoch die drei unterschiedlichen Farben deutlich wahr, die den Scheiben eine klare Zuordnung geben. Die damit verbundene Wertung als Zweier-, Dreier- und Einer-Fische erweitert die einfache optische Aufgabenstellung mit geringfügiger Taktik. Jedoch bleibt das auch der einzige (minimal) strategische Faktor im Spiel.

Man würfelt also, vergleicht die Würfel mit den Fischen, ordnet dann die unterschiedlichen Würfelfarben den Scheiben zu und erhält diese, wenn möglich, als Punkte. Der zweite Wurf wird ein wenig modifiziert. Welche Würfel kann ich liegen lassen, um sie beim nächsten Wurf noch einmal zu nutzen? Welche Würfel werfe ich ein zweites Mal? Verwende ich graue Würfel und verzichte dann auf eventuelle Möglichkeiten? Kann ich bei meinem vorhergehenden Nachbarn vielleicht gar ein Plättchen stehlen?

Würfeln, vergleichen, reihum spielen wir unsere Runden ab. Lediglich die zusätzliche Variante des „Fische schnappens“ bietet eine gewisse Abwechslung. Geordnete Hektik! Wurde ein Dreier-Pasch gewürfelt, erfolgt nach dem Aktions-Ende des gerade aktiven Spielers die sogenannte Schnapp-Runde, an der dann alle Spieler beteiligt sind. Dann heißt es noch einmal würfeln und schneller schauen als die anderen...

Unsere reine Kinder-Testgruppe fand das Spielchen für kurze Zwischenrunden recht nett. Die anderen (älteren) Testrunden jedoch konnten sich nicht so recht mit "Pescado" anfreunden. Zu einfach, zu glücksabhängig, zu geordnet, ja, schon zu durchdacht! Und die älteren Damen und Herren, die eher einfache und ruhige Spiele mögen, hatten dann auch noch Probleme mit der Farberkennung auf den Kärtchen.

Schade, weder fies noch süß! Diesmal fehlt mir, trotz rundem, funktionierenden Ablauf, einfach das gewisse Etwas an diesem Steffen-Spiel; daher von mir "nur" die Durchschnittsnote.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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