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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: White Goblin Games
Autor: Steffan Dorra
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Pasha
 
Im Orient wird gern gewürfelt...
Wer ist der mächtigste Pas(c)ha? Wer den höchsten Pasch würfelt, gewinnt!
 
     

Der Aufbau geht schnell. Spielplan in die Mitte. Jeder Spieler nimmt sich zwei Spielerchips in der eigenen Farbe, ebenso wie ein neunteiliges Kartenset und je fünf Aktionssteine. In der Tischmitte neben den Plan werden platziert: die 6 weißen Steine, die Bonusplättchen in drei Stapeln (jeweils A,B,C pro Haufen) und die Würfel.

Jeder Spieler bereitet jetzt seine eigene Auslage vor. Dazu mischt er seine neun Karten, teilt sie auf drei verdeckte Stapel auf und nimmt den ersten Stapel mit drei Karten auf die Hand. Das Spiel beginnt und verläuft über neun Runden.

Der Startspieler nimmt nun das oberste Bonusplättchen des ersten Stapels, also ein A-Plättchen und platziert es neben der entsprechenden Reihe. Die Reihe wird durch das Würfelsymbol auf dem Kärtchen bestimmt. Es wird dem späteren Besitzer Vorteile im Spiel bringen (zusätzliche Dreher, Siegpunkte und Minus-Vernichter).

Dann führt er seine eigentliche Aktion durch.

- Er spielt eine Handkarte offen aus. Sie zeigt die Siegpunkte, die später verteilt werden. Außerdem enthalten einige dieser Karten zusätzliche Optionen (Extra-Wurf und kompletter Neu-Wurf).

- Er würfelt mit allen fünf Würfeln und versucht dabei einen möglichst hohen Pasch zu werfen. Aus insgesamt maximal drei Würfen dürfen beliebig viele Würfelzahlen verwendet werden. Nach dem dritten Wurf steht das Ergebnis fest, wenn der Spieler den Wurf nicht noch künstlich verändern kann. Dazu zählt ein weiterer Wurf von einer ausgespielten Karte mit entsprechendem Symbol oder die Nutzung eines Aktionswürfels (wird für einen abgegebenen dieser Steine erlaubt). Oder auch das Verändern der Würfelzahl (+/- 1) durch die Verwendung eines Aktionssteines. Die Veränderung 6 auf 1 ist nicht möglich.

- Er setzt seinen Spieler-Chip (Jeton) ein und markiert sein Ergebnis auf dem Spielplan. Es gibt: ein Paar, ein Drilling, zwei Paare, Full-House, ein Vierling, ein Pasch. Bei Zwei-Paar und Full-House darf sich der Spieler frei entscheiden, welche der beiden Zahlen er in der entsprechenden Reihe markiert. Ist ein Feld besetzt, setzt der nachfolgende Spieler einfach den eigenen auf den darunter liegenden Jeton.

Waren alle Spieler einmal an der Reihe, wird gewertet. Der Spieler mit dem niedrigsten Pasch (oder keinem Pasch) erhält alle offen ausgespielten Karten mit dem Wert -1. Dann erhalten alle Spieler der Reihe nach ihre möglichen Siegpunkte. Beginnend beim höchsten Pasch, nehmen sich die Spieler jeweils die höchste ausgespielte Siegpunktkarte, bis alle Karten verteilt wurden. Die errungenen Karten werden als Siegpunkte auf einem eigenen verdeckten Stapel gesammelt. Dabei gilt der zweite Spieler-Jeton als Eigentums-Markierung. Die Reihenfolge der Würfelwerte kann anhand der auf dem Spielplan liegenden Jetons ermittelt werden. Die größere Zahl gewinnt gegen kleinere. Und aufsteigend zum Pasch hin gelten die Wurfzusammensetzungen als immer siegreicher.



Außerdem gewinnt auf einem Feld immer der oben liegende Spieler-Chip. Der Spieler, der an höchster Stelle in der Reihe mit einem Bonusplättchen liegt, gewinnt dieses, unabhängig von seinem sonstigen Würfelwert. Gewinnt keiner den Bonus, bleibt der Chip liegen. Der nächste Bonus wird trotzdem gezogen und platziert, ggf. auf dem noch liegenden Bonusplättchen der Vorrunde. So kann ein Spieler auch mehrere Boni auf einmal gewinnen. Wurde alles ausgewertet, beginnt eine neue Runde. Das Spiel endet mit dem neunten Umlauf. Dann sind alle eigenen Karten ausgespielt und das neunte Plättchen im Umlauf. Jetzt folgt die Endwertung. Dazu werden zunächst die Boni betrachtet. Siegpunkte werden direkt gewertet. Der Minus-Vernichter vernichtet alle Minus-Karten unter den erworbenen Siegpunktkarten. Dann wird alles zusammengerechnet (Karten und Boni). Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Herzlichen Glückwunsch, oh erhabener Pas(c)ha! [go]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
erfrischend schnell
  erklärtes Würfelspiel
  mit interaktiven Möglichkeiten

ENDE
  MINUS:
MINUS:
Würfel-Markierungen durch
  das Design etwas schlechter
  erkennbar (4->5)

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Schon wieder ein kniffelartiges Würfelspiel, denke ich, erst einmal ohne viel Enthusiasmus. Das Material, orientalisch designt, ist adäquat und qualitativ hochwertig. Die Würfel, etwas größer als normal und ebenfalls auf alt-orientalisch getrimmt, liegen angenehm in der Hand. Das Tiefziehteil der etwas zu groß erscheinenden Schachtel erzwingt Ordnung im Kasten. Gut, zumal das Spiel sich für Kinder und ihre Familien eignet. Außerdem erklärt sich der Aufbau anhand des einfachen Materials fast von selbst. Alles passt logisch aneinander. Pasha setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Einer Art Stichvorhersage durch das offene Auslegen der Siegpunkte (was allerdings ein wenig paradox wirkt, da man irgendwie auf Würfelglück pokert), außerdem der bekannten kniffelartigen Würfelverwendung und der Nutzung einer überschaubaren Menge von Wurfverbesserungen.

Die gut zusammenpassenden Mechanismen folgen einem logischen Prozedere. Ich lege eine meiner Handkarten aus. Diese kann zum Teil als Würfel-Verbesserer genutzt werden, zum Teil aber einfach nur Minus- oder Plus-Punkte bringen. Tatsache ist, dass bei einer Spannbreite von minus 1 bis sieben, allerhand Spielraum bleibt. Dann würfle ich und versuche mit drei Würfen das Beste aus meinen Zahlen zu machen, sozusagen nach Poker-Manier den höchsten Pash-Wert zu erreichen. Die angegebene Spielerzahl variiert dabei von zwei bis fünf. Bei zwei Spielern erscheint das Kartenauslegen deutlich taktischer als bei fünf Spielern. Bei allen Testrunden zeigte sich allerdings eine typische Glücksabhängigkeit, die jeder Kniffel-Liebhaber kennt. Das Glück kommt allerdings anhand der eher geringeren Möglichkeiten deutlicher zum Tragen. Trotzdem spielt sich das Spiel locker und eher lustig dahin. Ein wenig Schadenfreude beim Ausspielen der Minuspunkte führt zur allgemeinen Erheiterung. Und gerade der einfache Spieleinstieg mit den recht kurzen Rundenzeiten bietet das Spiel für Familien regelrecht an. Nur nicht zu ernst nehmen sollte man das Spiel, denn für echten Wettkampf eignet sich das schnöde Würfelglück dann doch nicht.

Fazit: Pasha ist eine interessant-witzige Spielvariante für alle Würfel-Fans, vor allem, wenn das Spiel in der Gruppe keinen tieferen Sinn als Spielspaß erfüllen soll.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
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