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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktiv, Kinder
Erscheinungsjahr:
2017 / deutsche Ausgabe: 2018
Verlag: Blue Orange / Asmodee
Autoren: Asger Harding Granerud, Daniel Skjold Pedersen
Grafik:
Etienne Hebinger
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Panic Mansion
...
Das tanzende Spukhaus
Das alte Haus steht einsam und riesig vor mir. Plötzlich höre ich knarzende Geräusche. Es macht den Eindruck, als wenn sich das Haus bewegen würde -  und huschte da nicht gerade etwas am Fenster vorbei?  Auf was habe ich mich da bloß eingelassen? Man hat mir doch gesagt, dass das Panic Mansion verflucht sei. Aber ich konnte ja mal wieder meinen Mund nicht halten und habe versprochen, den Fluch zu beenden... Auf geht's!
 
 
Bis zu vier mutige Abenteurer haben die Möglichkeit, bei diesem Spiel zu beweisen,  dass sie alles im Griff haben!  Der Weg zum Sieg hört sich einfach an: Hat man es geschafft, fünf Aufgabenkarten zu erfüllen, ist der Fluch gebrochen und man entkommt dem Spukhaus! Allerdings ist der Weg dorthin sehr wackelig …

Für Panic Mansion gibt es verschiedene Spielvarianten. Für alle Varianten gelten die gleichen Grundregeln: Die  Objekte im Spukhaus dürfen nur durch Kippen und leichtes Anstoßen des Spukhauses von Zimmer zu Zimmer bewegt werden. Landen dann irgendwann ausschließlich die Objekte in dem gerade als Aufgabe vorgegebenen Zimmer, wurde der Auftrag erfüllt. Wichtig dabei ist, dass sich die Objekte vollständig in dem Zimmer befinden müssen und nicht in einem Durchgang liegen dürfen.  Aber worum handelt es sich bei den schon mehrfach erwähnten Objekten?



Zu einem Spukhaus gehört natürlich auch ein wenig Grusel. So kommt Panic Mansion mit acht rollenden Augen, laufenden Spinnen, kriechenden Schlangen, fliegenden Gespenstern, mit zwölf wertvollen Schatztruhen und vier mutigen Abenteuern daher. Diese Objekte werden vor jedem Spiel wie folgt an jeden Mitspieler verteilt: ein Abenteuer, je zwei Augen, Gespenster, Schlangen, Spinnen und drei Schatztruhen. Ein eigenes Spukhaus gibt es natürlich gleich mit dazu. Dann müssen nur noch die Aufgabenkarten gemischt werden.



Zum Kennenlernen von Panic Mansion eignet sich besonders gut die erste Spielvariante. Der gemischte Kartenstapel wird mit den Objekten nach oben in die Tischmitte gelegt.  Von den vor einem liegenden Objekten werden ein Abenteurer, ein Gespenst und drei Schatztruhen im eigenen Spukhaus verteilt. Nun geben wir die Spukhäuser an unseren rechten Nachbarn weiter. Dort werden die Objekte ordentlich vermischt und die Häuser wieder zurückgegeben. Ein Spieler zählt nun bis drei und dreht eine Aufgabenkarte auf die Zimmerseite um. In dieser Variante muss nun versucht werden, den einen Abenteurer und die drei Schatztruhen in das entsprechende Zimmer zu bekommen. Allerdings darf sich keines der anderen im Spukhaus umherschleichenden Objekte mit im gesuchten Zimmer befinden! Hat man nun ordentlich alle Objekte im Spukhaus hin und her gekippt und meint, die Aufgabe ist erfüllt, ruft man "Spuk vorbei!". Befinden sich nun die richtigen Objekte im gesuchten Zimmer, gibt es zu Belohnung die oberste Aufgabenkarte. 



Ist allerdings noch ein zusätzliches Objekt mit in das Zimmer gerutscht, hat man die Aufgabe leider nicht bestanden. Zur Strafe muss man nun eine bereits gesammelte Aufgabenkarte, sofern vorhanden, wieder zurück unter den Stapel legen. Jetzt haben die anderen Mitspieler noch die Möglichkeit,  die Aufgabe zu erfüllen. Bei dem Gewinner der Runde wird das Spukhaus nun voller: der rechte Nachbar nimmt eines der Objekte, die beim Gewinner vor dem Haus liegen, und legt es in dessen Spukhaus. Dann kann die nächste Runde mit dem Mischen der Objekte im Spukhaus beginnen.

Bei der zweiten Variante landen alle vor dem Spiel verteilten Objekte in dem Spukhaus. Das Vermischen übernimmt jetzt der linke Nachbar. Der gemischte Kartenstapel liegt nun mit der Zimmerseite oben. Sind alle bereit, wird die oberste Aufgabenkarte neben dem Stapel auf die Objektseite gelegt. Nun müssen alle auf Karte abgebildeten Objekte in das entsprechende Zimmer der oben auf dem Stapel liegenden Zimmerseite verschoben werden. Hat man die passenden Objekte versammeln können, ruft man auch hier: "Spuk vorbei!". Von den Mitspielern wird nun die Richtigkeit kontrolliert. Falls dem Abenteurer ein Fehler unterlaufen sein sollte, muss man hierfür auch in dieser Variante eine Strafkarte abgeben. Die Mitspieler dürfen nun noch versuchen,  die Aufgabe zu erfüllen, um die Aufgabenkarte zu bekommen. 



Hat man nun schon einige Runden hinter sich, kann man sich getrost an den ganz großen Spuk machen. Auch für diese letzte Variante wird das Spukhaus mit allen in der Spielvorbereitung verteilten Objekten bestückt. Allerdings muss nun geschaut werden, welche Objekte nicht auf der Aufgabenkarte zu sehen sind. Und diese müssen in das gesuchte Zimmer gebracht werden.
 
Für alle Varianten gilt aber: wer zuerst fünf Aufgaben bestanden und entsprechend viele Aufgabenkarten kassiert hat, ist der Bezwinger des Panic Mansion! [nm]
 
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  PLUS:
PLUS:
hoher Aufforderungscharakter 
sehr einfache Regeln
kurzweiliger Spielspaß 
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nur für zwischendurch geeignet,
   dafür aber genau richtig!
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Als ich das Spiel Panic Mansion zum ersten Mal in den Händen hielt, drehte ich es auf die Rückseite, um mir den Teaser durchzulesen. In der Spielschachtel befindet sich auf der Rückseite ein Loch, durch das man in eines der Spukhäuser gucken kann, sofort mit Gespenstern, Augen, einem Abenteurer, Spinnen, Schätzen und Schlangen bestückt. Da packte es mich sofort! Die Aufgabe war klar definiert: Befördere den Abenteurer und drei Schätze in  das dunkelrote Zimmer des Spukhauses. Und da ging das Hin- und Herbewegen der Spielschachtel schon los. Ich war dem Bann des Spiels erlegen - und so ging es bisher jedem in unserem Freundeskreis, der das Spiel in der Hand hatte. Man kann sich überhaupt nicht dagegen wehren, wenn man die Rückseite sieht, sofort zu versuchen, die Aufgabe zu erfüllen. 

Das Thema des Spiels wurde durch die vier Spukhäuser und der verschiedenen Objekte sehr gut umgesetzt. Je nach Variante oder Vorsprung gegenüber seinen Mitspielern landen die verschiedensten Objekte in unserem Spukhaus. Die Schlangen versperren gerne mal die Türen und verhindern so ein schnelles Bewegen der gerade benötigten Objekte. Oder man hat gerade die Aufgabenkarte erfüllt, da rollt noch ein Auge in das Zimmer, das man jetzt überhaupt nicht gebrauchen kann. Auch die Spinnen sind sehr schnell im Spukhaus unterwegs und die Geister huschen vorbei, wenn man nicht damit rechnet. 

Panic Mansion ist mit ungefähr 20 Minuten Spieldauer kein abendfüllendes Familienspiel, aber sehr gut als Einstieg oder Absacker geeignet. Oder mal eben ein schnelles Spiel für zwischendurch. Für mich ist bei Familienspielen auch sehr wichtig, dass man es mit drei Generationen spielen kann. Dies ist aufgrund der einfachen und gut beschriebenen Spielregel ohne Probleme möglich. Spaß hatten in unseren Spielrunden wirklich alle. Es gab niemanden, der nicht begeistert war. Und die Chance aus dem Spukhaus zu entfliehen haben bei Panic Mansion alle Abenteurer jeglichen Alters! 

Für diesen schaurigen Familienspaß erhält Panic Mansion von mir sehr gute neun Punkte!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 
     

Sarah-Ann: Neugierde schadet ab und zu. Das denken sich nun auch die Abenteurer, die sich trotz der Warnungen der Alten ins Spukhaus begeben haben, um den Legenden und Erzählungen auf den Grund zu gehen. Einmal hineingelangt, schafft es kaum einer wieder hinaus, denn dann müssen unsere mutigen Helden vorbei an Schlangen, Augen, Geistern und Spinnen - und das alles, während sich das Haus noch hin und her bewegt.

Es ist die Aufgabe der Spieler, die Schachtel so zu bewegen, dass die Aufgaben erfüllt werden. Der erste, der fünf Aufgaben gemeistert hat, hat seinen Abenteurer aus dem Spukhaus befreit. Dabei gibt es zwei Varianten: leicht und schwer. In der leichten müssen die Spieler immer vier gleiche Gegenstände von Raum zu Raum bewegen. In der schweren verändert sich nicht nur der Raum, in welchen die Gegenstände gerüttelt werden sollen, auch die Gegenstände unterscheiden sich je Raum.

Das Spiel ist schnell erklärt und leicht verständlich. Durch die Begrenzung auf fünf erfüllte Aufgabenkarten ist es auch von der Spieldauer nicht zu lang.

Beim Spielen in den verschiedenen Altersgruppen fielen verschiedene Sachverhalte auf. Bei den älteren Spielern kam in meinen Spielrunden - anders als bei Nicole - nur bei einzelnen ein sofortiger Spielimpuls auf. Bei dem Spiel mit Jüngeren ist die Regel "keine Objekte mit den Fingern zu berühren" als große Herausforderung empfunden worden. In allen Altersklassen zeigten die Spieler aber Freude am Spiel, jedoch wurde das Spiel meistens nach einer oder zwei Runden wieder zur Seite gelegt. Es zeigt sich, dass das Spiel also nicht abendfüllend, aber für kurzweilige Momente super geeignet ist.

Mein Fazit: Panic Mansion ist ein schnelles aktives und vor allem aktivierendes Kinderspiel, das die motorische Fähigkeiten auf spannende Weise fördert und unterstützt. Allerdings sinkt die Langzeitmotivation nach meinen Erfahrungen meistens imnmer nach einer oder zwei Runden, sodass das Spiel vor allem als Zwischendurchspiel, das immer mal wieder, aber nicht ständig auf den Tisch gebracht wird, von mir empfohlen werden kann. Insgesamt gibt es dafür von mir 7 Kultpunkte.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 
 

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