www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: Piatnik ..i..
Autor: Günther Burkhardt
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 60 bis 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
Anzeige  

 

 

 

 
Pacal's Rocket
 
Aliens im Maya-Land
Die Mitspieler schlüpfen in die Rolle von Außerirdischen und bewegen sich mit ihrem Raumschiff über das Spielbrett. Dabei lassen sie Energiesteine an ihren Landepositionen zurück und errichten Pyramiden.
 
     

Zu Beginn erhält jeder Spieler eine Übersichtstafel, sein Raumschiff sowie seine farblich einheitlichen Pyramiden unterschiedlicher Höhe und Energiesteine, wovon einer auf die Wertungsleiste gelegt wird. Dabei stehen für jeden Spieler 1er, 2er, 3er, 4er und sogar 5er Pyramiden zur Verfügung. Außerdem gibt es noch für jeden Spieler drei sogenannte Göttersteine, je einen mit den Werten zwei, vier und sechs. Bei weniger als fünf Spielern werden darüber hinaus noch kleine Bereiche des Spielplans abgedeckt. Dann kann es jedoch schon losgehen.

Jeder Spieler setzt sein Raumschiff-Pappröhrchen auf eines der neun Felder des roten 7er-Quadrats in der Mitte des Spielplans. Die Spieler müssen in ihrem Zug in gerader Linie aus dem roten Bereich herausziehen. Danach haben sie mehrere Möglichkeiten ihr Raumschiff zu bewegen. Eine Spielrunde läuft dann so ab, dass der jeweilige Startspieler einen sechsseitigen Würfel wirft. Zeigt der Würfel eine der fünf Augenseiten, so besagt die Anzahl der Augen wie weit die Spieler jeweils in dieser Runde mit ihrem Raumschiff ziehen dürfen. Zeigt der Würfel die Sonderseite mit zwei gekreuzten Pfeilen, so dürfen sie das Raumschiff beliebig weit in einer der horizontalen oder vertikalen Quadratreihen bewegen, in der sich das Raumschiff gerade befindet. Generell gilt: Pyramiden dürfen nicht übersprungen werden, es darf nicht hin-und-her in einer einzigen Bewegung gezogen werden, und Bewegungspunkte, die über den Spielfeldrand hinaus gehen, verfallen.

Die Spieler dürfen ihre Bewegung entweder in einer geraden Linie ausführen, dann dürfen sie im Anschluss zwei Energiesteine ins Spiel bringen. Dies gilt auch für die Bewegung durch die gekreuzten Pfeile auf dem Würfel. Sie werfen davon einen Energiestein in das eigene Raumschiff und einen in ein beliebiges anderes Raumschiff. Die Spieler dürfen ihr Raumschiff aber auch in beliebig vielen rechten Winkeln abbiegen lassen. Dann dürfen sie jedoch nur einen Energiestein in das eigene Raumschiff werfen und keinen in ein anderes. Das heißt, jeder Spieler bewegt sein Raumschiff reihum um die gleiche Anzahl an Bewegungspunkten. Nach einer vollständigen Runde würfelt der nächste Spieler und bestimmt dadurch die Bewegungsreichweite für alle Spieler in der nächsten Runde.

 

Entscheidet ein Spieler sich dafür, einen Götterstein einzusetzen, so darf er sein Raumschiff auf einem beliebigen Feld auf dem Spielplan neu platzieren und anschließend einen Energiestein einwerfen. Nach jeder Bewegung dürfen die Spieler genau eine Pyramide bauen oder aufwerten. Dazu müssen die auf dem Spielbrett ausliegenden eigenen  Energiesteine in bestimmten Konstellationen ausliegen. Welche Konstellationen den Bau welcher Pyramiden erlauben, können die Spieler den Übersichtstafeln entnehmen. Die Pyramide muss auf einem Feld mit eigenem Energiestein der verwendeten Konstellation gebaut werden. Die Energiesteine der verwendeten Konstellation werden anschließend vom Spielbrett entfernt und wieder zum Vorrat des jeweiligen Spielers gelegt. Auch zuvor gebaute Pyramiden zählen als Energiesteine, werden jedoch nicht entfernt. Jede verwendete Konstellation muss jedoch mindestens einen Energiestein beinhalten, der entfernt wird.

Das Spielbrett ist in verschiedene farbige Bereiche unterteilt. Jedem Bereich ist in einem der zugehörigen Quadrate eine weiße Zahl zugeordnet. Die Zahl gibt an, wie viele Punkte ein Spieler bekommt, wenn er in diesem Bereich die erste Pyramide baut oder die Mehrheit in dem Bereich übernimmt. Für die Mehrheitsbestimmung werden einfach die Stockwerke der Pyramiden jeder Farbe gezählt. Die meisten Pyramidenstockwerke einer Farbe stellen die Mehrheit in dem Gebiet dar. Der Spieler zieht dann mit seinem Energiestein auf der Wertungsleiste entsprechend vorwärts.

In Abhängigkeit von der Spielerzahl wird so lange gespielt, bis der erste Spieler eine bestimmte Punktzahl erreicht. Dann kommt es zur Schlusswertung. Der Spieler, der die Mehrheit an Pyramidenstockwerken angrenzender Felder an Fluss und See besitzt, erhält 12 Punkte, der zweite 8 Punkte und der dritte 4 Punkte. Bei Gleichstand werden die Punkte summiert und gleichmäßig auf die Spieler die am Gleichstand beteiligt sind verteilt. Dann werden die Gebiete gewertet. Hierbei erhält derjenige Spieler mit der Mehrheit in einem Gebiet die jeweiligen Gebietspunkte. Der Spieler mit der zweitgrößten Anzahl Pyramidenstockwerke erhält 2 Punkte. Die Göttersteine, die die Spieler noch besitzen, bringen je 2, 4 oder 6 Punkte. [sw]

 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache und übersichtliche Regeln
interessantes Spielprinzip
gute Möglichkeit, grundlegende
   Mechanismen zur
   Punkteoptimierung zu erklären
   und zu üben
gute Konzentrationsübung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mit fünf Spielern wird es seeeehr bunt
Vorsicht vor Zugoptimierer-Grüblern:
   hier kann die Wartezeit
   unerträglich werden

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   
Sebastian: Okaaaay, das ist Pacal's Rocket (nein, nicht Pascal's Rocket, wie man immer wieder mal fälschlicherweise im Internet liest...). Zunächst einmal zu Spielmaterial und grafischer Umsetzung: Hier muss ich sagen, als ich anfangs die großen Plastikpyramiden gesehen habe, dachte ich: bäh! Aber das Spielmaterial ist durchweg zweckdienlich und gut gestaltet. Die kleineren Energiesteine sind gut zu greifen und vom Spielbrett zu heben. Die Pyramiden lassen sich gut unterscheiden und sind dennoch nicht zu groß. Die Übersichtstafeln für jeden Spieler sind eine feine Sache,, um dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen falls man eine Konstellation vergessen hat. Lediglich die Raumschiffe aus beklebten Pappröllchen stechen aus diesem ganzen Plastikmaterial heraus. Sie funktionieren allerdings gut, verschleißen aber materialbedingt mit Sicherheit auch schneller. Naja was soll's, man kann ja einfach alte Pappröllchen von Geschenkpapier bemalen und sich so neue Raumschiffe basteln. Soweit also keine Einwände.

Das Spiel an sich verläuft flüssig, sofern keine allzu großen Grübler dabei sind, die ewig für ihre Zugoptimierung brauchen. Das Spiel bietet nämlich viel Gelegenheit dafür! Notfalls muss man sich irgendwo eine Stoppuhr/Sanduhr beschaffen und die Zeit für einen Spielzug begrenzen.

Der Mechanismus für ein bestimmtes Gebiet mehrfach Punkte abzustauben, indem man erst eine Pyramide baut und dann im Spielverlauf erneut die Mehrheit übernimmt, funktioniert sehr gut. Da dieser Vorgang in Pacal's Rocket so unverschnörkelt abläuft, lässt sich diese grundlegende Area-control-Mechanik sehr gut erklären und üben. Generell denke ich, dass aufgrund des hohen Abstraktionsgrades des Spiels – zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, ein Raumschiff zu fliegen und als Alien Pyramiden zu bauen – und die dadurch gut ersichtlichen Wege um Punkte zu bekommen, machen das Spiel gut zugänglich für jüngere Spieler, Wenigspieler und Familien. Allerdings wird man wohl kaum mehr als zwei Spiele am Stück spielen, da doch echt starke Konzentration erforderlich ist, um die verschiedenen Zugmöglichkeiten auf dem bunten Spielbrett zu überschauen.

Insgesamt muss ich sagen, war ich nach anfänglicher Skepsis recht positiv vom Gesamtpaket Pacal's Rocket überrascht. Ich habe allerdings auch ein kleines Faibel für abstrakte Strategiespiele und das ist Pacal's Rocket - trotz auferlegtem Thema - letztendlich.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 Anzeige
leer
 
 
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
 
 
 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz