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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Noris Spiele
Autor: Klaus-Jürgen Wrede
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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One to 9
...
Twinkle, Twinkle, Little Star
Die Spieler sammeln Zahlenkarten, um Reihen zu bilden - je länger, umso mehr kleine Sterne gibt es. Und die gelten dann als Joker für die große Reihe - eine Reihe von 1 bis 9 - und für die gibt es dann einen großen Stern. Und wer drei davon gesammelt hat, gewinnt!
 
 
Der Spielplan wird mit fünf zufällig gezogenen Zahlenkarten bestückt (doppelte Karten, Jokerzahlen oder +3-Karten werden ggf. auf den Ablagestapel gelegt). Die "?"-Joker werden neben den Spielplan gelegt, ebenso die Sterne (kleine und große). Jeder Spieler erhält 5 Handkarten.



Gespielt wird reihum. Ist ein Spieler am Zug, kann er sich eine der folgenden Optionen auswählen:
(A) Der Spieler spielt genau eine (!) Karte von seiner Hand.
> Ist das Feld auf dem Spielbrett noch frei, wird die Karte dort abgelegt und der Spieler zieht zwei neue Karten vom Stapel.
> Ist das Feld besetzt, kommt die ausgespielte Karte auf den Ablagestapel und der Spieler erhält einer der Jokerkarten (sofern noch vorhanden). Eine Jokerzahl kann nicht abgeworfen werden, sofern noch mindestens ein mögliches Zahlenfeld frei ist.
> Spielt der Spieler eine +3-Karte, legt er sie auf den Ablagestapel und zieht drei neue Karten vom Stapel auf die Hand.



(B) Eine kleine Reihe legen:
Der Spieler spielt eine oder mehrere gleichfarbige Karten (ggf. auch Joker), um eine geschlossene Reihe an Karten zu bilden. Dafür erhält er kleine Sterne in Abhängigkeit der Anzahl: Für vier aufeinanderfolgende Karten (wobei auch Karten, die bereits auf dem Spielplan lagen, mit eingeschlossen werden können) gibt es 1 Sternchen, für fünf Karten 2 Sternchen und für sechs bis acht Karten 3 Sternchen. Liegt gerade eine +3-Karte auf dem Ablagestapel oben auf, erhält der Spieler ein zusätzliches Sternchen. Die gewerteten Karten werden vom Plan entfernt und zwei neue Karten - nach den Regeln wie vor Spielbeginn - zufällig gezogen und aufs Brett gelegt.



(C) Einen Vierling legen:
Der Spieler spielt eine oder mehrere gleiche Zahlen, um eine Spalte komplett zu füllen. Dafür erhält er ein Sternchen, bei einer +3-Karte auf dem Ablagestapel auch wieder ein zusätzliches Sternchen. Die gewerteten Karten werden vom Plan entfernt und zwei neue Karten - nach den Regeln wie vor Spielbeginn - zufällig gezogen und aufs Brett gelegt.



(D) Eine große Reihe legen:
Das ist das eigentliche Ziel des Spiels. Der Spieler legt gleichfarbige Karten, ggf. auch Joker und kleine Sternchen als Lückenfüller, in Reihe, um eine Zahlenreihe von 1 bis 9 zu füllen. Gelingt ihm dies, erhält er dafür einen großen Stern. Die Reihe wird danach komplett abgeräumt und es werden wieder zwei neue Karten zufällig aufgedeckt und auf den Plan gelegt.

Nur mit Aktion (D) erhält man also große Sterne - und wer zuerst drei gesammelt hat, gewinnt. [ih]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfaches Kartensammel- und
   Anlegespiel im Stil von
   "Phase 10", "Elfer raus" etc.
besonders für Wenigspieler und
   auch Senioren geeignet
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wirkt sehr klassisch
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Als "einfach, spannend, genial" wird "One to 9" auf der Spielschachtel angekündigt. Nun, einfach ist es. Spannend mag es für die Spieler sein, die Titel wie "Phase 10", "Level 8", "Elfer raus" u.s.w. mögen. "Genial"? Nun ja, da bin ich wahrscheinlich nicht in der richtigen Zielgruppe, um das Spiel gleich als "genial" bezeichnen zu wollen. "One to 9" vom bekannten Autor Klaus-Jürgen Wrede kommt optisch farbenfroh, aber doch ziemlich klassisch daher. Und so präsentiert sich auch der Spielablauf. Im Grunde geht es stets darum, Karten zu sammeln, um Reihen zu bilden.

Der kleine neue Kniff im Spiel sind die Sterne. Werte ich frühzeitig eine Reihe mit weniger als 9 gefüllten Feldern, erhalte ich ab 4 Feldern kleine Sternchen, die mir dann als zusätzliche Joker dienen. Dennoch ist natürlich viel Glück im Spiel. Es kommt darauf an, was ich vom Stapel ziehe. Und es kann auch passieren, dass ich mich schnell mal leerspiele, denn eine gewertete Reihe wird abgeräumt. Zwar bekommt man über eine Notaktion dann wieder neue Karten, aber das Sammeln funktioniert dann nach dem "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen"-Prinzip. Deshalb sollte man immer gut abwägen, wann man eine Reihe vervollständigt. Nötig ist dieser Zwischenschritt meistens aber auf jeden Fall, da es sonst wirklich sehr schwierig wird, eine Neuner-Reihe aus eigener Kraft zu füllen, ohne dass einem jemand zuvorkommt.

"One to 9" kam in unseren Runden mit Wenig- und insbesondere auch mit älteren Spielern ganz gut an. Die Regeln sind ziemlich schnell verinnerlicht, das Spielprinzip ist für dieses Genre durchaus nett, wirkt aber insgesamt eben wie ein guter alter Bekannter - im positiven wie im negativen Sinne. Wer also innovative Spiele bevorzugt, der wird sich eher nach anderen Titeln umsehen. Wer jedoch eine schnellere Alternative zu "Phase 10" und Co. sucht, macht mit "One to 9" nichts verkehrt. Wie gesagt: Die Zielgruppe ist nicht unter Vielspielern zu suchen, im Familienspielbereich hat das abstrakte Kartensammelspiel aber seine Berechtigung. Für ein schnelles Spiel zwischendurch bin auch ich jederzeit zu haben, wenngleich es eben eine Vielzahl ähnlicher Spiele auf dem Markt gibt. Insgesamt also nichts Außergewöhnliches, aber, wie gesagt, "nett", und das dann im positiven Sinne. Ich vergebe 6 Kultpunkte, Fans der zuvor genannten Spiele dürfen einen Kultpunkt draufrechnen!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
....
   Verena
   Ingo
Ende
 
 

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