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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Tasty Minstrel Games
Autor: Hisashi Hayashi
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
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Okey Dokey
...

Musizieren nach Zahlen

Stellt das tierische Orchester zusammen, indem ihr die Zahlenkarten geschickt ablegt. Das Spiel ist kooperativ, d.h. nur gemeinsam könnt ihr es schaffen!
 
 
Zunächst wird das Level festgelegt. Anhand der gewählten Schwierigkeit erhalten die Spieler eine bestimmte Anzahl von Jokerkarten. Dann werden zunächst die Vorbereitungen getroffen. Fünf graue Nullen werden als Start der Reihen untereinander ausgelegt. Im gesamten Spiel werden Reihen und Spalten beachtet. Die restlichen Nullen werden vorerst beiseite gelegt, sie werden im Spielverlauf noch verwendet. Alle farbigen Musikkarten werden mit den verwendeten Jokern komplett gemischt und als verdeckter Stapel an die Seite gelegt. Hiervon ziehen sich die Spieler eine von der Spielerzahl abhängige Anzahl. Ab jetzt gilt ein REDEVERBOT, zumindest zu den eigenen Karten auf der Hand. Ziel ist es, möglichst alle Karten (Handkarten und Stapel) auf der Spielfläche auszulegen.

Ein Spieler, der an der Reihe ist, darf nun...
- eine Handkarte in eine Reihe legen
- eine "0" vom Rand als Reset-Karte platzieren.



Wenn er eine Handkarte auslegt, muss folgende Regeln beachten:
- Die Reihe gilt, sobald begonnen, immer nur für eine Farbe, in der dort Karten platziert werden können.
- Die unter- oder übereinander liegenden Karten gelten als Spalte. Es kann immer nur eine Spalte neu begonnen werden, wenn die vorhergehende Spalte komplett gefüllt ist.
- In jeder Spalte darf nur eine "0" liegen, aber es muss auch unbedingt eine "0" platziert werden!
- Die Zahlenreihen müssen generell immer aufsteigend ausliegen. Lücken sind erlaubt (1,3,6,…).

Wenn ein Spieler sich entscheidet, eine "0" vom Rand zu nutzen, legt er sie an die aktuelle Spalte in einer beliebigen Reihe an. Dabei spielen natürlich die bereits liegenden Karten eine Rolle. Ein "0" kann ein Spieler nutzen, um eine Reihe "neu zu starten", um am Ende alle Zahlen dieser Farbreihe unterzubringen.

Die Spieler gewinnen gemeinsam, wenn sie es geschafft haben, alle Karten in der Mitte auszulegen. Sie verlieren, wenn sie es nicht geschafft haben. [go]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Kartenlegespiel im Stil
   von "The Game"
ENDE
  MINUS:
MINUS:
fehlender Spannungsbogen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Das Cover könnte uns darauf hinweisen, dass es in diesem Spiel um Tiere und Musik geht. Ein tierisches Orchester also? Hmm, auf den Karten gibt es Notenlinien ohne Noten und zart gezeichnete Tiere, die sich eher als Nebensache abzeichnen. Und auch spielerisch findet sich das vermeintliche Thema nicht wieder.

Auf den farbigen Karten sind Zahlen von 0 bis 9 sichtbar. Sie sollen so ausgelegt werden, dass am Ende farbige Reihen mit aufsteigender Zahlenfolge gebildet werden. So weit, so gut. Alle Karten werden reihum verteilt. Keiner darf nun noch über seine Zahlen sprechen. Trotzdem sollen die Karten am Ende alle in der Tischmitte liegen. Dabei spielen die Spalten und Nullen auch noch eine entscheidende Rolle. Nullen sind gleichermaßen Reihenstartkarten wie Reset-Karten, sprich, letztere beenden eine Zahlenfolge und beginnen in der selben Reihe eine neue Folge gleicher Farbe. Dazu kommt noch die Regel, dass sich in jeder Spalte eine Null befinden muss, aber sich in jeder Reihe nur eine dieser Nullen als Reset befinden darf. Der Rest ist gute, aber stille Sortierarbeit.

Unsere Testgruppen konnten sich, trotz des guten Kartenmaterials und der verständlichen Regel, nur mäßig mit dem ruhigen Zahlen-Ablegen anfreunden. Der mangelnde Spannungsbogen wurde als Manko empfunden. Zudem spielt das Glück mit, da der Mechanismus stark an die gezogenen Karten gebunden ist. Sortierspiele mit ähnlichen Mechanismen gibt es bereits viele, und so kommt "Okey Dokey" etwas spät. Mit  "The Game" (> Testbericht) kam ein gut durchdachter Vertreter bereits früher auf den deutschen Markt. "Okey Dokey" ist ein Spiel, dessen Spielstory, die ja bewusst auch Kinder ansprechen soll, völlig im Hintergrund verschwindet und mit dem Spiel an sich keine wirkliche Verbindung aufbaut. Es sieht recht schön aus, mehr nicht. Das Spiel kann auch als Solo-Spiel verwendet werden. Auch hier bleibt es schlichtes Zahlenanlegen, dass mit Kartenglück einhergeht.
 
Fazit: "Okey Dokey" ist ein stilles Zahlensortierspiel, das, aufgrund der nicht geringen Konkurrenz in diesem Genre, nur Fans dieser Art von Spielen für sich gewinnen kann, der Rest hat hier bessere Titel als Alternative zur Auswahl.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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