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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Jumbo Spiele
Autoren: Michael Kiesling, Wolfgang Kramer
Grafik:
Paco Corachan Iriarte
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Okavango
...
Wenig Spannung am Fluss
Im Okavango-Delta herrscht Dürre. Eure Aufgabe als Ranger ist es nun, die Tiere zur Wasserstelle zu bringen.
 
 
Die Spielfläche wird zunächst mit den acht verschiedenen Wasserstellen gefüllt. Die drei Delta-Arme des Flusses bleiben ebenfalls offen liegen. Auf den Wasserstellen und Delta-Armen sieht man helle und dunkle Felder. Nur wenn die hellen Felder einer Wasserstelle komplett mit Tieren komplett gefüllt wurden, erhält ein Spieler Punkte.

Dann werden die Vorräte aufgefüllt. Der erste Vorrat sind alle Tiere, die zunächst in den Beutel gesteckt werden. Von dort zieht jeder Spieler genau 13 Tier-Kärtchen, die er hinter seinem zuvor genommenen Sichtschirm (eigenes Reservat) legt. Die Tiere gehören unterschiedlichen Gattungen an, die eine unterschiedliche Wertung besitzen. Diese Zahlen auf den Kärtchen haben für die Punktevergabe keine Bedeutung. Dann werden 13 Tiere aus dem Beutel gezogen und auf dem offenen Fluss platziert. Als letztes wird noch je ein Tier aus dem Beutel entnommen und auf jeder Wasserstelle platziert. Damit ist die Vorbereitung abgeschlossen.



Wer an der Reihe ist, darf nun Tiere an die Wasserstellen und Delta-Arme spielen. Dabei folgt der Spieler klaren Regeln:
- Er kann so viele Tiere einer Art aus dem eigenen Reservat auf genau eine Wasserstelle oder einen Delta-Arm legen, wie er möchte. Legt er auf eine Wasserstelle, erhält er eine Belohnung vom Fluss und ggf. Punkte. Auf den Delta-Armen erhält er lediglich die Punkte.
- Das Tier, das ein Spieler legen möchte, muss entweder die gleiche Zahl zeigen (dann muss aber ein Tier mehr ausgespielt werden, als das, was liegt) oder es muss bei gleicher Anzahl eine höhere Wertigkeit (Zahl) zeigen. Es können mehrere Tiere gespielt werdem.

Stimmt beides, dann darf der Spieler die Tiere austauschen. Er nimmt sich die Tiere, die auf der Wasserstelle liegen und platziert sie hinter seinem Sichtschirm. Dann legt er, was er legen möchte. Anschließend darf er sich eine Belohnung vom Okavango, also dem Fluss-Vorrat, nehmen. Dabei gilt in Abhängigkeit der gelegten Tier-Anzahl:
- entweder eine gleiche oder geringere Anzahl von Tieren mit niedrigerer Wertigkeit.
- oder EIN Tierkärtchen oder EIN Joker (Ranger) mit einer höheren Wertigkeit.



Außerdem kann ein Spieler sofort Punkte erhalten, wenn er in einem Zug alle hellen Flächen einer Wasserstelle belegt (siehe Zahl auf der Wasserstelle).

Die Delta-Arme werden generell mit unterschiedlichen Tieren aufsteigender Wertigkeit belegt. Sie geben sofort die Punktezahl, die über dem letzten belegten hellen oder dunklen Feld steht. Punkte werden sofort auf der beiliegenden Siegpunktleiste gezogen.

Kann oder will ein Spieler nichts machen, muss er passen.

Nach dem Ende des Zuges des Spielers wird der Flussvorrat genau mit so vielen Tieren aus dem Beutel aufgefüllt, wie sie als Belohnung entnommen wurden. Es müssen also zu Zugbeginn immer 13 Tiere auf dem Okavango liegen.



Das Spiel endet, wenn das letzte helle Feld (Wasserstellen und Delta-Arme) belegt wurde. Die Runde wird noch zu Ende gespielt. Es gewinnt der Spieler, der auf der Punkteleiste am weitesten vorne platziert steht. . [go]
 
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interessantes Thema
schönes Material
ENDE
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MINUS:
wenig Spannung im Spiel
eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Der Okavango - ein Fluss in Namibia, der in der afrikanischen Hitze oft nur noch als Rinnsal durch die wüstenartige Region fließt. Wasser ist rar. Also versammeln sich die Tiere an den Wasserstellen. Die Spieler haben nun die Aufgabe, die einzelnen Tieren im eigenen Reservat wieder zu Herden zu formen und sie dann neu an den Wasserstellen anzusiedeln. Dabei ist die Mechanik einfach: Tausche entweder eine gleiche Anzahl höherwertige Tiere aus oder eine größere Anzahl Tiere mit niedrigen Werten gegen die gerade an der gewünschten Wasserstelle liegenden Tiere. Die Tiere von der Wasserstelle gehen nun als nächstes ins eigene Reservat, hinter den eigenen Sichtschirm. Dort wird wieder gesammelt, bis wieder getauscht werden kann.

Klar sammelt man an mehreren Tierarten, aber so recht will sich der Spannungsbogen nicht einstellen. Das Thema ist dabei gut gewählt: Tiere retten, Populationen sichern, alles gute Gedanken, die sich jedoch im Spiel kaum wirklich niederschlagen. Das Thema wirkt aufgesetzt und kann trotz optisch schönen Materials (vor allem auch die Tierplättchen sind schick) den Spielmechanismus kaum stützen. Das zeigt sich auch in den Wertigkeiten der Tiere, deren Zuordnung viel Raum für Diskussionen in sich birgt: "Ich habe zwei Löwen gegen drei Erdmännchen getauscht". Diese bezieht sich vorwiegend auf das kluge Tauschen der Tierarten an den Wasserstellen und das Sammeln weiterer Tiere am Flusslauf. Das Regelwerk ist einfach verständlich.

Insgesamt bleibt "Okavango" ein seichtes Spiel für Familien, das von ein wenig Aufmerksamkeit, wenig Taktik und viel Glück lebt. Es ist ein Spiel rund ums taktische Optimierung von Zahlen. Die künstliche Verknappung des Materials erschwert das Spielen zu viert und steigert dabei den Glücksfaktor. Zu zweit wiederum bleibt kaum Raum für echte Interaktion. Durch die fehlende Spielerzahlanpassung ergibt sich eine optimale Spielerzahl von drei Spielern. Der Wiederspielreiz in unseren Testrunden blieb recht niedrig. Lediglich neue Gruppen ließen sich, dank des schönen Materialsm immer wieder darauf ein.

Fazit: "Okavango" ist ein einfaches Familienspiel mit unterem Anspruch, das inhaltlich mit Sammeln und Tauschen von afrikanischen Tieren einhergeht.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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