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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Edition Spielwiese / Pegasus Spiele
Autoren: Uwe Rosenberg, Corné van Moorsel
Grafik: Lukas Siegmon
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30
Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Nova Luna
...
Kein Mond sieht rot
Erfüllt Aufträge mit Plättchen, die euch auch wieder neue Aufträge bringen. Wenn ihr als erster 20 Aufträge erfüllt habt, habt ihr gewonnen! Ach ja, das Thema ...  der Mond … irgendwie ...
 

 
Bei "Nova Luna" sucht ihr euch Plättchen aus, mit denen ihr bestimmt, wann euer nächster Zug ist. Durch Plättchenlegen versucht ihr die Bedingungen auf anderen Plättchen zu erfüllen. Für Spiele-Experten: "Patchworks" Auswahlmechanismus wird mit dem Spiel "Habitats" kombiniert.

Jeder Spieler bekommt 21 Scheiben in seiner Farbe. Der Rundlauf kommt in die Mitte, und jeder Spieler legt eine Scheibe auf das Neumondfeld. Darüber in die Aussparung kommt die Mondfigur. Die Plättchen werden verdeckt gemischt und je ein Plättchen offen in jede Aussparung gelegt. Die restlichen Plättchen werden für später beiseitegelegt.



Der Spieler, der auf der Zeitleiste am weitesten hinten steht, ist immer am Zug. Sollte es einen Gleichstand geben, weil mehr als ein Spieler auf dem gleichem Feld stehen, dann ist der Spieler am Zug, der sich oben auf dem Stapel befindet.

In seinem Zug wählt der Spieler eins von den drei Plättchen, welche der Mondfigur im Uhrzeigersinn am nächsten liegen. Leere Aussparungen werden dabei einfach ignoriert. Wenn der Spieler ein Plättchen nimmt, bewegt sich die Mondfigur zur jetzt leeren Aussparung. Auf dem Plättchen ist vermerkt, wie viele Schritte der Spieler auf der Zeitleiste voranschreiten muss.



Bevor der Spieler, der jetzt an letzter Stelle auf der Zeitleiste ist, an die Reihe kommt, muss der noch aktive Spieler sein neues Plättchen anlegen. Dieses legt er in die eigene Auslage, wobei es ab dem zweiten Spielzug  stets eine Kante eines schon liegenden Plättchens berühren muss. Wurden dadurch Aufträge erfüllt, werden diese mit den kleinen Spielerscheiben abgedeckt.



Auf den Plättchen finden sich neben den Zeitkosten noch bis zu drei Aufträge in Form von Farbpunkten. Jeder Farbpunkt stellt ein Nachbarplättchen dar, welches benötigt wird, um diesen Auftrag zu erfüllen. So bedeuten 2 gelbe Punkte, dass dieses Plättchen 2 gelbe Nachbarplättchen benötigt, um diesen Auftrag zu erfüllen. Diese Plättchen müssen entweder einzeln an den Kanten des Auftragplättchens anliegen oder ab als zusammenhängende Fläche gleicher Farbe ans Plättchen angelegt worden sein. Liegen also in einer Reihe mit einem Auftragsplättchen für 3 gelbe Nachbarn ein gelbes Plättchen angrenzend zum Auftrag und an dieses gelbe Plättchen schließen sich wiederum mindestens zwei weitere gelbe Plättchen an, so gilt der Auftrag als erfüllt, auch wenn nicht alle drei gelbe Plättchen einen direkten Kontakt zum Auftrag haben.


Wer genau hinsieht, erkennt, dass der Auftrag "zwei gelbe Plättchen" auf dem obersten gelben Plättchen mit den Zeitkosten von 5, ebenfalls erfüllt ist, denn es liegen darunter mindestens zwei gelbe Plättchen als zusammenhängender Block an diesem Plättchen an. Da der Spieler jedoch auch ohne diesen Auftrag bereits alle Scheiben einsetzen konnte, hat er das Spiel gewonnen.

Liegen am Anfang des Zuges nur noch ein oder zwei Plättchen in den Aussparungen, so darf der Spieler die restlichen Aussparungen mit Plättchen auffüllen. Liegen keine Plättchen mehr in den Aussparungen, so muss aufgefüllt wurden.

Sobald ein Spieler keine Scheiben mehr besitzt, weil diese auf erledigten Aufträgen liegen, gewinnt der Spieler sofort. [ls]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:

Mix aus Glück und Taktik
befriedigendes Puzzeln
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zu viert wenig planbar
manchmal Wartezeiten
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Lutz: Der Mond ist aufgegangen, aber fühlt sich nicht mit Uwe Rosenbergs und Corné van Moorsels Spiel "Nova Luna" verbunden. Lasst euch vom Titel nicht verwirren, "Nova Luna" ist ein abstraktes Spiel, und das ist nicht schlimm.

Abstrakte Spiele haben meist den Vorteil, dass die Regeln recht schnell gelernt sind und insgesamt recht elegant sind. Dies ist auch bei "Nova Luna" der Fall. Die Gestaltung mit dem Mondthema und die Farbgebung sind wohl Geschmackssache, aber die Farbgebung macht das Spiel recht übersichtlich. Und mir gefällt auch die Qualität der Komponenten. Ich habe gelesen, dass einige Leute nicht so glücklich mit dem Zusammenbauen der Mondfigur sind [Anmerkung von Ingo: In der Tat fehlt da in der Anleitung ein Aufbauhinweis, aber schaut mal genauer auf die Spielschachtel ...], und die kleinen Scheiben der Spieler als recht friemelig empfunden werden. Ich bin mit beiden Komponenten recht zufrieden und habe nichts zu meckern, ich hatte keine Probleme die kleinen Scheiben zu platzieren oder zu bewegen.

Das Spiel selber ist schnell erklärt und aufgebaut, trotzdem braucht es manchmal ein paar Züge, bis jemand in das Spiel eingestiegen ist. Die zentralen Fähigkeiten, die jemand braucht, um "Nova Luna" zu spielen, sind, die Übersicht über die eigene Auslage zu behalten, eine effiziente Auslage zu bilden und dafür die richtigen Plättchen zu legen sowie die Zeitleiste zu managen.

Experten und Dauerspielern sind sicherlich schon einige Gemeinsamkeiten mit existierenden Spielen aufgefallen. Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel haben ihre Spiele "Patchwork" und "Habitats" in einen Käfig gesteckt und sich dann das gemeinsame Kind angesehen. Ich habe bis heute weder "Patchwork" noch "Habitats" gespielt, weswegen diese Anmerkung nur der Einordnung des Spiels dienen soll.

"Nova Luna" bietet den Spielern in der eigenen Auslage die überaus befriedigende Aufgabe, die Plättchen möglichst so anzuordnen, dass diese ihre Aufträge gegenseitig erfüllen. Manchmal geht es nur langsam voran, aber irgendwann kommen diese Züge, wo Auftrag nach Auftrag, nach Auftrag erfüllt wird. Wer es schafft, fünf Scheiben in einem Zug loszuwerden, fühlt ich richtig gut. Die langsam zusammengesetzte Auslage trägt endlich Früchte. SO hatte man sich das vorgestellt.

Frustration kommt allerdings auf, wenn beim Nachlegen der Plättchen einfach nicht die Farbe auftauchen will, die man so dringend benötigt. Dann gibt es Wehklagen. Ein Ausweichplan muss dann her, wobei die Andockstellen für die fehlende Farbe meistens immer noch freigelassen werden, weil die Farbe doch irgendwann einfach kommen muss ... Aber vergesst nicht, dass "Nova Luna" ein Rennen ist!

Und hier kommt die tolle Verbindung mit der Zeitleiste ins Spiel. Die Zeitleiste bestimmt, wer an der Reihe ist. Und wer es geschickt anstellt, kommt auch mal mehrmals nacheinander an die Reihe. Dies kann wirklich hilfreich sein. Auch sollte man es schaffen, sich so zu positionieren, dass man einen Zug machen darf, wenn sich der Mond in der Nähe des gewünschten Plättchens befindet. Eine derartige Kontrolle ist nicht immer möglich, aber wenn sie möglich ist und der Spieler sie nutzt, so ist dies wieder sehr befriedigend. Was hält Spieler aber davon ab, immer die Plättchen mit den niedrigsten Zeitwerten zu nehmen? Na, zum einen wünschen sich die Spieler bestimmte Farben und zum anderen sinkt die Schwierigkeit der Aufträge mit steigenden Zeitkosten. Eine gelbe 2 verlangt 4 gelbe Nachbarn. Eine gelbe 7 hat drei Aufträge, die mit insgesamt drei unterschiedlichen Nachbarn erfüllt werden.

Und hier wird das Zeitmanagement schwierig. Ein Plättchen mit hohen Kosten kann meinen Scheibenvorrat schnell dezimieren, aber es kann auch dafür sorgen, dass die anderen Spieler je zwei Plättchen oder mehr wählen dürfen, bis ich wieder an die Reihe komme. Habe ich drei Mitspieler und nehme mir ein teures Plättchen, so kann es wirklich lange dauern, bevor ich wieder an die Reihe komme. Dies ist etwas langweilig, da die Auslage sich bis zu meinem Zug in so einem Fall stark ändern wird und ich erst dann weitere Pläne schmieden kann.

Wie üblich ist eine Partie mit 2 Spielern strategischer als eine Partie mit 3 oder 4 Spielern. "Nova Luna" funktioniert aber in allen Spielerzahlen gut. Die Wartezeit auf den eigenen Zug ist meistens nicht so lang, was aber sehr von euren Mitspielern abhängt. Ich habe Runden zu viert in 40 Minuten gespielt, aber auch deutlich über eine Stunde. Normalerweise gibt es je Spieler so drei oder vier Züge pro Partie, in denen kurz eine oder zwei Minuten nachgedacht wird, aber Spieler die jedes Mal sehr lange überlegen, können das Spiel echt in ein zähes Kaugummi verwandeln.

Für mich bietet "Nova Luna" ein ähnliches Spielgefühl wie "Kingdomino", aber es muss mehr auf die Übersicht geachtet werden, ja, es gilt insgesamt mehr zu beachten. Gleichzeitig gibt es in "Nova Luna" mehr Erfolgsmomente als in "Kingdomino". Es ist ein anspruchsvolleres Legespiel ohne Punkte, aber mit mehr Organisation der eigenen Auslage.

FAZIT: Wenn ihr gerne in einem abstrakten Legespiel eure Auslage optimieren wollt, bei dem euch der Auswahlmechanismus Interaktion und interessante Entscheidungen liefert, dann schaut euch "Nova Luna" an!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Anke
   Birgit
   Ingo
   Jürgen
   Klaus
   Ulf
   Lutz
   Torsten
   Beate
Ende
 
 

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