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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: moses Verlag
Autor:
Marco Teubner
Artwork:
Fiore GmbH
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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No Return
...
Gesucht: Das perfekte Timing
Die Spieler ziehen Zahlensteine und bilden daraus verschiedene Farbreihen - immer absteigend sortiert. Doch irgendwann müssen sie sich zum Point of No Return entscheiden, denn wer seine Reihen nicht rechtzeitig abbaut, verschenkt am Ende wertvolle Punkte!
 
 
Öffnet man den Deckel, entpuppt sich der Inhalt als wenig komplex und mit einer übersichtlichen Anleitung. Das trifft in Familien mit Kindern direkt auf viel Zustimmung, da offensichtlich keine lange Zeit in die Spielvorbereitung sowie das Lesen der Anleitung investiert werden muss. Ein Blick in den schwarzen Stoffbeutel erweist sich als positive Überraschung, denn hier befinden sich schwarze Spielsteine, die gut in der Hand liegen. Jeder Stein ist auf einer Seite mit einer Zahl zwischen 1 und 11 versehen. Es gibt 6 verschiedene Farben bei den Zahlenreihen, wobei jeder Zahlenwert in jeder Farbe doppelt vertreten ist.

Ziel des Spiels ist es, absteigende Zahlenreihen auszulegen, die in der 2. Phase mit sogenannten Handsteinen "bezahlt" werden müssen, um damit Punkte zu erhalten.



In der Vorbereitungsphase zieht jeder Spieler 8 Steine aus dem schwarzen Beutel. Die Steine werden verdeckt aufgestellt, sodass die Mitspielerinnen und Mitspieler sie nicht einsehen können. Haben alle ihre Handsteine gezogen, besteht ein einziges Mal vor Spielbeginn die Möglichkeit, maximal alle Steine noch einmal auszutauschen, indem man, ungesehen, neue Steine aus dem Beutel zieht. Die ausgetauschten Steine gehen an dieser Stelle noch einmal in den Beutel zurück. Alle nun verbleibenden Handsteine werden jeweils vor den Spielern aufgestellt, so dass die Gegner die Handsteine nicht einsehen können.

Das Spiel besteht aus zwei Phasen, wobei jeder Spieler selbst entscheidet, wann er von der 1. in die 2. Phase übergeht. In der 1. Phase werden aus den vorhandenen 8 Handsteinen absteigende Serien ausgelegt. Diese können beliebig lang sein. Zahlen dürfen doppelt gelegt werden, die Serien dürfen auch Lücken enthalten, die allerdings nachträglich nicht aufgefüllt werden können. Einzige Einschränkung ist: Die Reihe muss aus einer Farbe bestehen. Die Anzahl der Steine, die ausgelegt wurden, wird aus dem schwarzen Beutel verdeckt nachgezogen und in die Reihe der Handsteine aufgenommen. Kann oder möchte man nichts auslegen, kann man max. 4 Handsteine austauschen. Das heißt, auszutauschende Steine werden - nun allerdings im Gegensatz zur Vorbereitungsphase - aus dem Spiel entfernt, in dem sie verdeckt in die Schachtel gelegt werden. Die Mitspielerinnen und Mitspieler sehen also nicht, welche Steine aus dem Spiel gekommen sind. Die Anzahl der abgegebenen Handsteine wird mit Steinen aus dem Beutel wieder auf 8 aufgefüllt. Die Spielerin oder der Spieler haben also am Ende eines Spielzuges immer wieder 8 Steine als Handsteine zur Verfügung.



Der richtige Zeitpunkt für den Übergang von der 1. in die 2. Phase wählt jeder Spieler für sich individuell. Es wird zu Beginn des Zuges angekündigt. An dieser Stelle gibt es jedoch kein Zurück mehr in die 1. Phase – No Return! Mit Eintritt in die 2. Phase wird begonnen, die ausgelegten Serien mit den eigenen Handsteinen "abzubezahlen". Hierbei gelten folgende Regeln: Die Anzahl der Steine, die aus den Handsteinen zum Abbezahlen verwendet wird, ist unabhängig von der Anzahl der ausgelegten Steine, genau wie die Farbe. Einzig die Summe der Zahlen auf den verwendeten Handsteinen muss mindensts so groß sein, wie die Summe der Zahlen in der Serie, die "bezahlt" werden soll. Auch wenn die Farbe der Handsteine von der Farbe der ausgelegten Steine variieren kann, so muss diese doch in sich einheitlich sein. Liegt als Serie beispielsweise eine 8, eine 6 und eine 5 in der Farbe Blau aus (insgesamt 19), so kann diese mit den Handsteinen 9, 8 und 2 der Farbe Rot bezahlt werden. Sollte man überzahlen, in dem man insgesamt einen höheren Zahlenwert auslegt, als die Serie eigentlich vorgibt, gibt es kein "Wechselgeld". Die abbezahlten ausgelegten Serien werden an der Seite gesammelt. Die Zahlenwerte dieser Steine bilden abschließend die Pluspunkte. Die Handsteine, die zum Bezahlen verwendet wurden, kommen aus dem Spiel. Am Ende des Zuges füllt der Spieler seine Handsteine mit Steinen aus dem Beutel wieder auf 8 auf.



Ist der letzte Stein aus dem Beutel gezogen, wird die aktuelle Runde noch zu Ende gespielt. In der Wertung werden die Zahlenwerte der beiseitegelegten Steine, also die abbezahlten Serien, als Pluspunkte zusammengerechnet. Dagegen werden die Zahlenwerte der Serien zusammengerechnet, die noch ausliegen. Sie bilden Minuspunkte. Siegerin oder Sieger ist auch in diesem Spiel, wer am Ende die meisten Punkte hat. [ah]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell aufgebaut und gelernt
Nervenkitzel bei der Entscheidung,
   wann der richtige Zeitpunkt
   für die 2. Phase ist
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Bei Kindern kann schnell Frustration
    auftreten, weil der Zeitpunkt des
    Phasenübergangs schwer
    zu bestimmen ist
Farben der Steine z.T. schwer
    auseinanderzuhalten
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Annabel: Bei erster Betrachtung des Spiels kamen gleich alte Bekannte in den Sinn, wie beispielsweise das Prinzip der Auslage von Zahlenserien, welches bereits von Spielen wie "Keltis" bzw. "Lost Cities" bekannt ist. Aus diesem Grunde war der Einstig sehr angenehm. Die Regeln können auch von Kindern schnell übernommen werden. Sie sind logisch und relativ einfach, und in der Anleitung, die recht kurz und übersichtlich gehalten ist, dennoch gut erklärt. Da alle Spieler die gleichen Möglichkeiten haben, und man sich nicht wirklich gegenseitig sabotieren kann, handelt es sich um ein faires Miteinander.

Die Ausstattung des Spiels wurde insgesamt als recht nett bewertet. Gut gefallen haben die Spielsteine, welche schön in der Hand liegen, und sowohl für Kinder- als auch für Erwachsenenhände gut handhabbar sind. Eher schwierig war die Erkennung der Farben der einzelnen Zahlen. Es werden 6 verschiedene Farben verwendet, wobei es für alle Spieler schwierig war, rot von pink oder weiß von gelb zu unterscheiden, vor allem, da die Handspielsteine im Halbrund aufgestellt werden, und es so automatisch zum Schattenwurf innerhalb dieser Aufstellung kommt. Der Umfang des Spielmaterials war vollkommen ausreichend. Möglicherweise wäre ein Wertungsblock nett gewesen, aber da es sich um das einfache Addieren und Subtrahieren der Zahlen handelt, ging das auch im Kopf, was übrigens ein nettes Mathetraining für Kinder nebenbei bietet.

Der Spielablauf war für uns als Familie gut. Die angegebene Zeit von 25 Minuten hat sich bei uns im Mittel bestätigt. Möglicherweise ist es aber für Kinder, die eher wenig Gesellschaftsspiele spielen, etwas lang, konzentriert dabei zu bleiben. Der Spannungsbogen ist fast perfekt, da man bis zum Ende meistens nicht richtig einschätzen kann, ob man für sein eigenes Spiel einen guten Zeitpunkt gewählt hat. Eine Interaktion mit den anderen Spielern liegt nur indirekt vor, wenn man durch gezieltes Austauschen von Handsteinen möglichst schnell die Steine aus dem Spiel bringt, und so auch die Handlung der anderen Spieler einschränkt. Einfluss auf sein eigenes Spiel kann man nur eingeschränkt mit den zufällig gezogenen Steinen nehmen. An dieser Stelle ist aber auch eine große Zufallskomponente durch das zufällige und ungesehene Ziehen der Steine aus dem Beutel gegeben.

Als Familie finden wir das Spiel recht interessant. Der Spaßfaktor ist gegeben, auch wenn es manchmal eine Gradwanderung zur Frustration ist, weil das Ende des Spiels dann doch überraschender kommt, als gedacht, und man etwas in Stress gerät. Dennoch kommt das Spiel ab und zu auf den Tisch, weil es doch immer wieder für Überraschungen sorgt.
...
 
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