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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Edition Spielwiese / Pegasus Spiele
Autor: Peter Jürgensen
Grafik: Christian Schupp
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
ca. 5 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
 
 

 

 
nimble
...

"Innen ist das neue Außen"
Bei diesem flotten Spiel spielen alle Teilnehmer gleichzeitig ihre Karten auf die drei Ablagestapel. Dabei gilt: Die Farbe des Kreises einer Karte bestimmt die äußere Farbe der nächsten Karte.

 

Zwei bis vier Spieler ringen darum, ihren Kartenstapel zuerst loszuwerden. Dazu erhält jeder Spieler ein eigenes Kartenset mit 30 Karten, erkennbar an der Farbe der Rückseite der Karten. Je nach Spieleranzahl werden so viele Karten in die Mitte gelegt, dass sie den Grundstock für drei Stapel bilden. Alle spielen gleichzeitig und legen ihre Karten nach und nach passend auf die Stapel aus. Wer als Erster seine letzte Karte ausgespielt hat, gewinnt.



Beim Auslagen aber gibt es Regeln:
(1) Das Kartenset wird als Stapel so in einer Hand gehalten, dass nur die Rückseiten zu sehen sind.
(2) Mit der anderen Hand deckt der Spieler die oberste Karte auf und legt sie zunächst vor sich auf den Tisch, als eigene Ablage.
(3) Dann betrachtet er sie und entscheidet, ob sie auf einer der in der Mitte ausliegenden Stapel gelegt werden kann:
> Der innere Kreis der liegenden Karte bestimmt die Farbe der äußeren Umrandung, die auf der Karte platziert werden darf.
(4) Kann der Spieler die Karten anlegen, tut er dies; wenn nicht, bleibt die Karte auf dem persönlichen Ablagestapel liegen und die nächste Karte wird wie unter (2) aufgedeckt.
(5) Eine einzelne Karte, die oben auf dem eigenen Ablagestapel liegt, darf zurück auf die Hand genommen werden, um an die darunter liegende passende Karte zu kommen.
(6) Ist der persönliche Handstapel alle, wird der Nachziehstapel neu auf die Hand genommen und weitergespielt.



Es gewinnt der Spieler, der zuerst keine eigene Karte mehr besitzt. [go]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt, schnell gespielt
alle spielen gleichzeitig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nicht jeder mag Hektikspiele
Cover-Thema komplett aufgesetzt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Ein neues Reaktionsspiel. Es erinnert zunächst eindeutig an "Ligretto" und seine Abkömmlinge. Gleichzeitig legt man die Karten nach bestimmten Kriterien auf bereits ausliegende Stapel. Insofern also tatsächlich sehr ähnlich. Neu ist allerdings das, worauf der Spieler beim Auslegen achten muss. Das klingt zunächst total simpel. Auf den Karten ist ein farbiger Hintergrund zu erkennen und ein in der Mitte liegender farbiger Kreis. Die Aufgabe besteht nun darin, die Karte vom eigenen Ablagestapel auszuspielen, deren Hintergrund zum Kreis einer Karte aus der Tischmitte passt. Nur eine passende Karte darf ausgelegt werden. In der Mitte liegt auf einem Stapel eine Karte mit einem roten Kreis, also muss man eine Karte mit rotem Hintergrund platzieren. Das Interessante ist, dass man genau in dieser Einfachheit eine wichtige Lektion lernen muss: "Unter Druck ist alles anders!" - Es ist tatsächlich so, dass das Gehirn echt nach einer Weile nicht mehr weiß, welche Farbe eigentlich gespielt werden muss…hmm…und wenn man das Rätsel gelöst hat, hat ein anderer die passende Karte gelegt...

In der richtigen Gruppe macht das Spiel richtig viel Spaß. Die richtige Gruppe ist annähernd gleich stark und interessiert sich für Reaktionsspiele. Dann funktioniert der Ablauf super. Sobald allerdings einzelne aus der Gruppe herausragen und nur noch diese gewinnen, ändert sich das Spielgefühl bis hin zur Ablehnung. Was ein wenig stören kann, ist die Tatsache, dass es passieren kann, das am Ende Karten übrigbleiben, und zwar dann, wenn versehentlich doch eine falsche Karte abgelegt wurde. Es sollte also gut auf die anderen Spieler geachtet werden oder vorzugsweise mit einem "Überwacher" gespielt werden. Das Material ist dabei adäquat und ausreichend. Die Anleitung beschreibt den Ablauf sicher.
 
Fazit: "nimble" ist ein kleines abstraktes Kartenablege-Reaktionsspiel, das in einer lebendigen reaktionsstarken Spielgruppe zu echten Herausforderungen anspornen kann.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
     

Ingo: Bei "nimble" handelt es sich um einen weiteren Vertreter aus der Riege der Reaktionsspiele, bei denen alle Spieler gleichzeitig versuchen, ihre Karten loszuwerden. Wer noch kein Spiel wie "Ligretto" und Co. besitzt, kann "nimble" sicherlich bedenkenlos kaufen. Allerdings gilt, was für alle Spiele dieser Art gilt: Hektik liegt nicht jedem, und dementsprechend wird so ein Spiel auch nicht von jedermann gleich gern gespielt.

Was mich jedoch bei "nimble" echt gestört hat, ist, dass einem hier, obwohl das Spiel völlig abstrakt angelegt ist, ein Thema vorgegaukelt wird, das im Spiel selbst gar nicht mehr vorkommt. Das Cover zeigt Figuren wie Pinocchio oder Alice im Wunderland... und der Schachteltext auf der Rückseite lautet "Rauscht durch 6 Klassiker der Weltliteratur. Alice, Moby Dick und Co. waren selten spannender". Das suggeriert zumindest eine thematische Einbettung. Letzlich zeigen die Karten nur im Hintergrund skizzenhaft einzelne Gegenstände, die diesen Klassikern zugeordnet werden können. Und spielerisch ist nur der dominierende farbige Kreis und die Hintergundfarbe wichtig. Unsere Familien waren da dann doch teilweise echt enttäuscht, die Figuren nicht zumindest auf den Karten vorzufinden, was spielerisch ja durchaus möglich gewesen wäre. Das ist schon schade, und dafür ziehe ich dann auch einen Kultpunkt ab. Hier wäre es fairer gewesen, das Spiel auch direkt als abstraktes Spiel zu vermarkten.

Ansonsten ist "nimble" halt ein typisches Reaktionsspiel, wie man es in ähnlicher Form schon häufiger gesehen hat. Funktioniert, spielt sich flott, sorgt für den einen oder anderen Hirnverzwirbler, hinterlässt bei mir persönlich jedoch keinen bleibenden Eindruck, um das Spiel jetzt oft auf den Tisch zu bringen. Für zwischendurch dennoch okay, sofern man die richtigen Mitspieler dafür gefunden hat.

Hinweis zur Kultwertung: Spielerisch 6 Kultpunkte, 1 Punkt Abzug für das suggerierte, aber nicht vorhandene Thema.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 

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