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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2018
(Original: 1988)
Verlag: Ravensburger
Autoren: Bertram Kaes,
Heiner Wöhning
Spieleranzahl: 3 bis 12
Alter:
ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Das Nilpferd in der Achterbahn
(Edition 2018)
...

Die Rückkehr des Party-Animals
Vor 30 Jahren begeisterte das achterbahnfahrende Nilpferd erstmals die Partyspiel-Welt. Jetzt ist es zurück mit einer brandneuen Edition. Gespielt wird Team gegen Team. Oder gemeinsam gegen die Drecksau!

 

Der Spielplan in der Tischmitte zeigt zwei nebeneinanderliegende Achterbahnstränge.

Wird gegen die Drecksau gespielt, werden zwei Figuren genutzt: die Team-Figur und das Schwein. Das beginnt normalerweise mit am Startfeld. Je stärker die Gruppe aber ist, desto weiter vor kann das Schwein platziert werden. Schaffen die Spieler den Sieg dann immer noch? Spielen jüngere Spieler mit, werden die Karten sortiert und in zwei Stapel gelegt. Die Karten mit den Sternen sind etwas schwerer und werden dann von den Erwachsenen gespielt. Es gibt zwei Kartentypen mit unterschiedlichen Aufgaben.

Der Spieler, der an der Reihe ist, betrachtet das aktuelle Feld, auf dem die Team-Figur steht. Die Farbe des Feldes zeigt die zu erfüllende Aufgabe, also auch die Karte, die der Spieler ziehen muss. Dabei gelten das Startfeld und alle ähnlich bunten Felder als Joker, bei dem die Aufgabe frei gewählt werden darf. Der Spieler zieht also die Karte und liest sich die Aufgabe, ungesehen von den anderen Spielern, durch.

Folgende Aufgaben gibt es:
- Erklären, Zeichnen, Pantomime: Der Erklärer muss die vier auf der Karte befindlichen Worte beschreiben, ohne sie oder Teile daraus zu verwenden. Der Zeichner muss die jeweiligen Begriffe zeichnen. Der Mime zeigt die Begriffe mit Hilfe seines Körpers, also Bewegungen und Gesten.

- Action: Der Spieler muss die Aufgabe vorlesen und versucht die Aufgabe zu lösen.

Alle Aufgaben müssen innerhalb einer Sanduhrlänge erfüllt werden. Sobald eine Aufgabe beendet wurde, werden die zu laufenden Felder von Drecksau und Team-Figur ermittelt. Je nach Aufgabe gibt es unterschiedliche Punkte. Sie stehen direkt links neben den Aufgaben (blaue Zahl) auf den Karten. Für nicht erfüllte Aufgaben darf die Drecksau die rote Zahl an Feldern laufen.

Das Spiel endet sofort, wenn die erste Figur die Ziellinie überschreitet. Und war die Drecksau schneller? Upps, dann gleich nochmal!

Für das Spiel gegeneinander in Teams wird die Drecksau-Figur nicht benötigt. Beide Teamfiguren beginnen auf dem Startfeld. Die Aufgaben müssen wie bereits beschrieben gelöst werden. Punkte für nicht gelöste Aufgaben erhält nun das gegnerische Team, statt der Drecksau.

Als Team-Aufgaben gibt es z.B. Aufzählfragen, Wortketten, Notiz-Aufgaben, Geschichten-Erfinde-Aufgaben, Knet-Aufgaben und viele andere mehr. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
witzige Neuumsetzung
   des bekannten Partyspiels
ENDE
  MINUS:
MINUS:
erinnert verstärkt an Activity
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: 1988 kam das Spiel das erste Mal auf den Markt. Mittlerweile ein Klassiker, an den sich viele als Spiel der Kinderzeit erinnern. Ich nicht, ich komme "von der anderen Seite" Deutschlands und lernte das Spiel tatsächlich erst vor etwa 6 Jahren kennen. Allerdings kannte ich da auch bereits "Activity", einen erst 1990 entstandenen Klassiker.

Nun ein neues Nilpferd? Die neue Aufmachung spricht an, moderne frische Farben, witziges Design, alles passt. Der Aufdruck: "Zwei Spielvarianten" kündigt Neues an. Das ursprüngliche Spiel besaß nur eine einfache Variante, die vor allem durch die teilweise sehr verrückten Aufgaben punktete. Und nun? Die grundlegende Variante wurde zum generellen Teamspiel umfunktioniert. Zwei Teams treten im Achterbahnrennen gegeneinander an. So können nun bis zu 12 Spieler teilnehmen.

Die neue kooperative Variante ermöglicht es auch kleineren Gruppen im Team zu spielen, dann gemeinsam gegen die Drecksau, die einen recht zügigen Schritt vorlegt und das Team durchaus herausfordern kann. Die stark aufgerüsteten Aufgaben (statt 500 nun 900) umfassen weit mehr Themenbereiche, wobei die einzelnen Aufgaben nicht mehr ganz so verrückt erscheinen. Das sonstige Material hat sich auf drei Figuren, eine Sanduhr und einen Knet-Riegel begrenzt.

Der Spielablauf ist durch die Farbfelder geschlossen und funktioniert reibungslos. Spaß machts immer noch. Das gemeinsame Spiel im Team erhöht den Reiz, auch wenn gute Gruppen das kooperative Spiel meiden sollten. Sie empfinden die Fragen teilweise als zu leicht lösbar. Im Spiel gegeneinander sind die Ansprüche gleich und somit entsteht ein gutes Wettkampfgefühl. Die Regel, das Fehlpunkte an die gegnerische Mannschaft gehen, erhöht den Reiz.
 
Fazit: "Das Nilpferd in der Achterbahn" harmoniert in seiner Neuauflage in Material und Ablauf und ist auch heute wieder eine Empfehlung wert, wenngleich die verrückten Aufgaben etwas mehr den "Activity"-Aufgaben weichen mussten und ähnliche Spiele mittlerweile doch schon zuhauf auf dem Spielemarkt zu finden sind. Als witziges Partyspiel sorgt es dennoch auch in der 2018er Version auf jeden Fall für eine lustige Runde unter Freunden.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
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