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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Pegasus Spiele ..i..
Autor: Mike Fitzgerald
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Mystery Rummy
Fall 2: Edgar Allan Poe

 
Literarische Mördersuche 
Ein Mord ist geschehen. War wirklich ein Orang-Utan der Täter? Die Spieler ermitteln in diesem Kartenspiel nach literarischer Vorlage.
 
     

1841 schrieb E.A. Poe die zum Spiel gehörige Geschichte. In dieser Geschichte werden zwei Frauen im Pariser Quartier St. Roch ermordet. Der Polizeipräfekt ist ratlos und verhaftet den unschuldigen Adolphe le Bon. Monsieur C. Auguste Dupin löst den Fall, indem er die Zeitungsartikel liest und sich einmalig am Tatort umschaut. Er beweist, dass der wahre Mörder ein Orang-Utan war. Die Spieler sammeln nun die Beweise, die Monsieur Dupin fand.


Die Karten werden in einer eleganten Buchverpackung geliefert.
   
Verschiedene Spielkarten
   

So funktioniert´s:
Mit den im Spiel existierenden Grundtypen der Karten (Hinweise und Ereignisse) versuchen die Spieler, Kartensätze mit 3 oder mehr Hinweisen derselben Farbe auszulegen und so Punkte zu sammeln. Ereigniskarten können den Punktestand deutlich erhöhen. Eine Spielpartie besteht aus mehreren Runden (meist ca. 4) und endet mit dem Erreichen der Punktzahl 100 bei mindestens einem Spieler.

Jeder Spieler erhält eine Übersichtskarte. Der „Orang-Utan“ wird offen in der Tischmitte gelegt. Alle anderen 61 Karten werden gemischt und nach Spieleranzahl verteilt (2 Spieler – 10 Karten, 3 Spieler – 9 Karten, 4 Spieler – 8 Karten). Die restlichen Karten werden als Fallakte-Stapel neben den Orang-Utan gelegt. Die oberste Karte der Fallakte wird offen daneben gelegt, sie bildet nun den „Rue Morgue“-Ablagestapel. Alle Spieler schauen ihre Handkarten an und wählen eine dieser Karten aus, um sie verdeckt unter den Orang-Utan zu schieben. Die Spieler ziehen nun eine weitere Karte von der Fallakte. Nun kann das Spiel beginnen.

Während des im Uhrzeigersinn verlaufenden Spieles, vollziehen alle aktiven Spieler folgende Aktionen:
- Ziehen (zwingend) – der Spieler zieht entweder eine Karte von der Fallakte oder von der Rue Morgue und nimmt sie auf die Hand.
- Ausspielen (nur, wenn möglich) – in Abhängigkeit von der Kartenart spielt er eine oder mehrere Karten aus.
- Ablegen (zwingend) – Der Spieler wählt eine beliebige Handkarte und legt sie auf der Rue Morgue ab.


Verdächtige Personen
   
Besonders wichtig: Die Oran Utan-Karte (vorne).
   

Die verschiedenen Karten:
- „Hinweise“ erkennt man an der Lupe in der Ecke der Karte. Hinweise können unbegrenzt in der Anzahl ausgespielt werden. Eine „Meldung“ besteht aus einem Satz Hinweisen (3 oder mehr derselben Farbe). Ausgelegte Karten werden offen abgelegt, sie bringen Punkte. Einzelne Hinweise, die an bereits ausgelegte Hinweise passen, dürfen auch beim Gegner angelegt werden. Bonusmeldungen können ausgelegt werden, wenn die dazu gehörenden Kartensätze offen ausgelegt wurden, auch sie bringen Punkte.

- "Ereignisse" sind erkennbar am Richterhammer in der Ecke. Es darf nur ein Ereignis pro Zug einzeln ausgespielt werden. Der Text auf der Karte erklärt die Spielweise. Manche Ereignisse bringen am Ende Punkte.

Weitere Spielelemente:
- „Orang-Utan füttern“: Immer wenn eine Meldung ausgespielt wird, wird der Orang-Utan gefüttert, d.h. verdeckt wird die oberste Karte der Fallakte und oberste Karte der Rue Morgue angeschaut und dann eine der beiden Karten verdeckt unter den Orang-Utan gelegt.

- Zweite Fallakte: Wird die letzte Karte der Fallakte gezogen, ohne das Spiel in dieser Runde zu beenden, dann wird mit der zweiten Fallakte weitergespielt (= alle Karten der Rue Morgue und die Karten unter dem Orang-Utan werden zusammengemischt und als verdeckter Stapel abgelegt). Jetzt gilt der Orang-Utan als „entkommen“ und wird nun nicht mehr verwendet.

- Durchgang beenden: Fall lösen (letzte Handkarte wird abgelegt, nicht ausgespielt) oder Fall wird ungeklärt beendet (auch nach der Verwendung der letzten Karte der zweiten Fallakte hat keiner den Fall gelöst)-

Wurde der Fall während der ersten Fallakte gelöst, wird der Orang-Utan von dem Spieler gefangen, der als erster seine letzte Handkarte in Rue Morgue abgelegt hat. Der Spieler kann nun den Stapel unter dem Orang-Utan durchsuchen und komplette Hinweis-Sätze (mind. 3. Karten derselben Farbe) vor sich ablegen, passende Hinweise zu den Meldungen anderer vor sich ablegen, eigene nicht nutzbare Hinweise unter den Orang-Utan legen oder Ereigniskarten einlösen (sofern möglich).

Vor der Wertung dürfen alle Spieler nochmals ihre Karten kontrollieren; passende Karten werden in die Rue Morgue gelegt.

Ausliegende Karten bringen Pluspunkte, übrige Handkarten bringen Minuspunkte. Kartenwerte und Bonuspunkte im eigenen Spielbereich werden addiert.

Erreicht mindestens ein Spieler nach mehreren Runden den Punktwert 100, endet die Partie. Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten.
 [go]
 
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Gabi:  Der zweite Fall von "Mystery Rummy" stellt eine Hommage an den bekannten Schriftsteller E.A. Poe dar und schildert einen seiner spannenden Romane.

Der Spielreiz erschließt sich leider nicht auf Anhieb. Die Spielanleitung ist etwas lang geraten und teilweise zu kompliziert formuliert. Die sparsame Illustration bezieht sich auf Teilbereiche des Spieles und bietet leider keine ausreichende Hilfestellung. Das Design und auch die Qualität des Spielmaterials sind qualitativ jedoch besonders ansprechend und hochwertig.

Das Spiel selbst ist ein taktisches Kartenspiel, bei dem das Sammeln der Punkte im Vordergrund steht. Der Spielablauf ähnelt einem Rommé-Ablauf mit inhaltlicher Aufwertung. Der Spielspaß benötigt für ein zügiges Spiel die Sicherheit einiger gespielten Runden. In unserer Erwachsenen-Spielgruppe wurde das Spiel zunächst als zäh (4 Punkte), später aber zunehmend interessanter empfunden - daher 6 Punkte.

 

 
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