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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie/Aufbauspiel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Ystari Games ..i..
Autor: Yoann Levet
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 13 Jahre
Spieldauer: 60-120 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Myrmes
     
Leben im Ameisenbau
Wir befinden uns im Königreich Myrmes, dem Reich der Ameisen und kämpfen darum die eigene Ameisenkolonie zur größten und mächtigsten zu machen.
 


So funktioniert’s:
Innerhalb von 3 Jahren versuchen die Spieler in den Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst Siegpunkte und Nahrung zu sammeln. Im Winter verbraucht die eigene Kolonie dann die Nahrung, wer nicht genug hat verliert Siegpunkte. Gewonnen hat die Ameisenkolonie die am meisten Siegpunkte sammeln konnte.



Zum Spielaufbau: Der Spielplan kommt in die Mitte. Es ist für 2-4 Spieler derselbe Plan, allerdings werden für die unterschiedlichen Spieler anzahlen unterschiedlich Areale des Planes benutzt. Der Platz ist also immer begrenzt. Mit den Jahreszeitenwürfeln wird nun das jeweilige Ereignis der Jahreszeit bestimmt. Die Beutemarker (Marienkäfer, Termiten und Spinnen) werden auf die Markierten Plätze auf dem Spielplan gelegt, ebenso die Ausgänge der Ameisenhaufen in den Farben der Spieler. Dort können die Spieler dann von ihrem Ameisenhaufen aus die Oberfläche betreten. Zufällig werden 6 Aufträge in 3 Schwierigkeitsstufen gezogen. Jeder Spieler erhält seinen Ameisenhaufen (ein Tableau) mit Ebenenmarker und legt das Material in seiner Farbe bereit: Ameisen, Ammen, zusätzliche Ausgänge, 5 Markierungswürfel und Pheromon-Plättchen, alles in seiner Farbe. Zu Beginn sind in der Ameisenkolonie 3 Ammen, 2 Arbeiter und eine Larve aus dem Vorrat vorhanden außerdem hat jeder Spieler 10 Siegpunkte die auf dem Spielplan am Rand markiert werden.

Das Spiel beginnt im Frühling des ersten Jahres. Jede „normale Jahreszeit“ verläuft in 6 Phasen. Diese sind in ihrer Reihenfolge auf dem Ameisenhaufen-Tableau gekennzeichnet.



In der ersten Phase darf man das zu Beginn des Jahres gewürfelte Ereignis der Jahreszeit verändern, indem man Larven einsetzt. Ereignisse beeinflussen die anderen Phasen im Jahr.



Die zweite Phase ist die Reproduktionsphase. Hier verteilt man geschickt die Ammen um neue Larven, Soldaten oder Arbeiter zu bekommen oder man setzt die Ammen ins Atelier um sie in Phase 5 zu verwenden.

In der dritten Phase kommen die Arbeiter-Ameisen zum Tragen. Diese können nun in der Ameisenkolonie arbeiten. So werden Ressourcen wie Erde, Stein oder Nahrung beschafft oder an die Oberfläche gegangen. Überirdisch wird Beute gefunden, Pheromon- oder andere Spezialplättchen ausgelegt oder Beute entfernt.



Als vierte Phase gilt die Ernte. Hierbei darf von jedem Pheromon-Plättchen eine Ressource genommen werden und die Spezialplättchen liefern ihren Ertrag.

Bei Phase fünf dürfen nun die dafür zurückgestellten Ammen eingesetzt werden. Dabei hat man 4 Möglichkeiten: Einen neuen Ausgang schaffen, eine neue Amme erschaffen, die Kolonieausbauen (was neu Möglichkeiten freischaltet) oder einen Auftrag erfüllen, natülich alles gegen die entsprechenden Ressourcen.

In Phase sechs müssen eventuell Ressourcen abgeworfen werden. Je nach Ausbaustufe der Kolonie darf man nur 4 bzw. 6 Ressourcen mit die die nächste Jahreszeit nehmen.



Im Winter gibt es nur eine Phase nämlich Nahrung abwerfen. Im ersten Jahr 4 dann 5 und im letzten 6 Nahrung, dabei schützen Soldaten-Ameisen die Nahrung, sodass man pro Soldat eine Nahrung weniger benötigt. Hat man trotzdem nicht genug Nahrung gesammelt, verliert man Siegpunkte. Nach dem dritten Winter ist das Spiel zu Ende und der Spieler mit den Meisten Siegpunkten gewinnt. [bl]
 
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  PLUS:
PLUS:
einfach zu lernen, flüssiger Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Interaktion leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Benny: Es ist wieder Sommer und wer vor dem Urlaub schon mal vergessen hat, den Biomüll wegzuschaffen kennt die Hauptdarsteller von Myrmes nur allzugut: Ameisen. Im Spiel geht es aber nicht darum diese kleinen Tierchen zu beseitigen, sondern ihnen dabei zu helfen, ihre Ameisenkolonie zu Ruhm und Reichtum zu führen.

Aber schauen wir erstmal in die Spieleschachtel. Dort erwartet uns ein schön gestalteter Spielplan viele hochwertige Plättchen und kleine Holzwürfel, aber vor allen Dingen niedliche kleine Plastikameisen. Leider fehlt ein Tennsystem-Einsatz , sodass mal wieder die Plastiktütchen herhalten müssen.

Das Regelwerk ist mit 12 Seiten für den Gelegenheitsspieler schon als groß einzustufen. Aber dank vieler Bilder ist es verständlich und in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Strategiespiel handelt, völlig in Ordnung.
Positiv finde ich, dass man nach dem Lesen der Spielregel nicht ständig Regeln nachschlagen muss. Alle Möglichkeiten, Spielabfolgen und sonstigen Regeln sind mittels Symbolen auf dem Spielplan und den Ameisenhaufen-Tableaus vermerkt.
Ein kleiner Fehler ist mir aber aufgefallen, bei dem mir vorliegenden Exemplar sind die Spezialplättchen teilweise falsch bedruckt. So generieren mache „Blattlauszucht“-Plättchen statt Nahrung Erde oder Stein und bei manchen „Erkundungsplättchen“ ist es umgekehrt.

Hat man den Spielablauf einmal verinnerlicht, geht das Spiel flüssig und die Mechanismen greifen gut ineinander. Allerdings bietet mir das Spiel für ein Strategiespiel zu wenig Abwechslung und zu wenig Interaktion mit den Mitspielern. Was sich auch auf die Spieldauer auswirkt, es hätten meiner Meinung nach auch 2 statt 3 Jahren (Runden) gereicht.

Als Einstieg in die Strategiespielwelt ist dieses Spiel wohl zu empfehlen und wenn man dann auch noch Ameisen mag steht dem Spielspaß nicht im Wege.

 
 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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