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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Amigo Spiele
Autor: unbekannt
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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#mylife
...

Dein Leben, deine Wahl!
Eine Vita mal ganz anders. Was wolltest du in deinem Leben schon immer mal tun? Bau dir dein Leben so wie es dir gefällt!
 
 
Das Spiel besteht aus vier unterschiedlichen Kartenarten: 6 verschiedene Babykarten – jeder Spieler startet mit unterschiedlichen Startvoraussetzungen, 14 Lebensziele – pro Spiel werden 10 Lebensziele benötigt; 10 Lebensabschnitte – die Lebensabschnittskarten zeigen die Runden an und sind in zwei Kategorien eingeteilt (frühere und spätere Jahre – farblich voneinander unterschieden) und 100 Ereignisse – diese sind nochmal unterteilt in 50 "frühere Jahre" und 50 "ältere Jahre".



Ausführliche Beschreibung der Kartentypen:
Lebensabschnittskarten zeigen an, in welchem Altersabschnitt sich die aktuelle Runde befindet. Karten in dieser Zeitspanne können ausgespielt werden - egal ob die Voraussetzungen der bisher ausgespielten Ereigniskarten ausreichen.

Lebensziele zeigen am oberen Kartenrand eine Voraussetzung an, die vorhanden sein müssen. Besitzt ein Spieler diese Voraussetzungen bei seinen ausgespielten Ereigniskarten, so bekommt er das Lebensziel. Am unteren Rand der Lebenszielkarte steht die Belohnung, die der Spieler erhält. Jedoch gibt es positive und negative Lebensziele. Das Lebensziel wird immer am Ende einer Runde kontrolliert. Sollten mehrere Spieler die Vorausetzung erfüllt haben, erhält der Spieler die Karte, der in dieser Runde das niedrigste Ereignis ausgespielt hat.

Baby: Jeder Spieler erhält eine zufällige Babykarte. Am unteren Rand sind jeweils zwei Symbole (Geldschein, Eule, Kleeblatt oder rotes Kreuz) zu sehen. Jedes Baby hat eine unterschiedliche Kombination. Diese Symbole geben die Startvoraussetzungen an, die ein Spieler besitzt.



Ereigniskarten sind, wie gesagt, unterteilt in "frühere" und "spätere" Ereignisse (unterschiedlicher farblicher Hintergrund). Der Kartenaufbau ist jedoch auf jeder dieser Karten gleich. Oben links steht das Alter. Das Alter ist wichtig, wenn die Karte im passenden Lebensabschnitt ausgespielt wird, dann ist es nämlich egal, was bereits beim Spieler vorhanden ist. Die Karte darf einfach so ausgespielt werden und ist direkt aktiv. Oben rechts sind ein oder mehrere Symbole abgebildet. Spielt ein Spieler diese Karte aus und es ist gerade nicht der passende Lebensabschnitt, so muss er die angezeigten Symbole bereits in seiner Auslage liegen haben – dann ist die Voraussetzung erfüllt. Ist dies nicht der Fall, darf der Spieler die Karte zwar ausspielen, muss sie aber auf die Seite drehen; die Karte ist nicht aktiv. Der Spieler darf die Karte im späteren Spiel auf aktiv drehen, wenn er durch andere Karten die passenden Symbole zusammen gesammelt hat. Inaktive Karten zählen bei der Punktewertung nicht mit. Im unteren Teil der Karte sind weitere Symbole abgebildet. Diese Symbole zeigen an, was der Spieler bereits gesammelt hat (wenn die Karte aktiv ist). Anhand der unteren Symbole bereits ausgespielter Karten kann der Spieler also schauen, ob er Voraussetzungen neuer Karten einhalten kann. Manche Karten geben keine Symbole an, sondern sind reine Siegpunkte wert. Auch da gibt es unterschiedliche Arten an Siegpunkten. Einige sind einen Siegpunkt (Sterne) wert, andere einen Siegpunkt je entsprechendes Symbol, wieder mit bestimmter Voraussetzung in der Auslage des Spielers für entsprechende Siegpunkte.



Spielablauf:
Jeder Spieler erhält zu Beginn ein zufällig ausgewähltes Baby, dadurch hat jeder Spieler eine andere Startvoraussetzung. Die Lebensabschnittskarten werden in der Reihenfolge, aufsteigend, in die Spielmitte gelegt; zusätzlich werden auch die Lebensziele gemischt und in die Mitte gelegt. Zu Beginn jeder Runde werden jeweils ein Lebensziel und eine Lebensabschnittskarte aufgedeckt.

Die Ereigniskarten werden getrennt voneinander gemischt. Jedoch werden vierzehn Ereignisse der "früheren Jahre" in den Stapel der "späteren Jahre" gemischt. Der Stapel mit den "späteren Jahren" wird erst mal zur Seite gelegt, dieser wird erst in der zweiten Spielhälfte benötigt. Die anderen Ereigniskarten, also die der "früheren Jahre" werden unter den Spielern aufgeteilt; jeder Spieler erhält sechs Karten. Alle restlichen Karten werden zur Seite gelegt und in dieser Partie nicht benötigt.

Das Spiel wird zehn Runden gespielt, jede Runde folgt dem gleichen Schema: Lebensabschnittskarte und ein (weiteres) Lebensziel aufdecken. Nun sucht jeder Spieler eine Karte aus den Handkarten aus und legt sie verdeckt vor sich ab, die restlichen Karten werden an den Nachbarn weitergegeben. Wenn alle Spieler dies gemacht haben, werden nun die Karten aufgedeckt und in der persönlichen Auslage angelegt. Hiermit können die Spieler den anderen erzählen, was sie in ihrem Leben erlebt haben oder noch erleben möchten.



Die weiteren drei Runden laufen gleich ab. In der fünften Runde haben die Spieler nun nur noch zwei Karten zum auswählen, eine der Karten nehmen sie sich selber, die andere Karte wird aus dem Spiel genommen. Zu Beginn der sechsten Runde erhalten nun alle Spieler aus dem zuvor zur Seite gelegten Stapel mit den späteren Ereignissen wieder 6 zufällige Karten. Danach läuft das Spiel weiter wie bisher.

Das Spiel endet nach der zehnten Runde, die Punkte werden ausgewertet und zusammengezählt. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Und in der Zeit von Social Media können die Spieler, wenn sie möchten, nun ein Foto von "ihrem" Leben machen und es unter dem Hashtag #mylife in den sozialen Netzwerken posten. [ds]
 
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   übermäßig innovativ
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Doro: #mylife - wieder ein neues Kartenspiel von Amigo. Kann es bei so vielen Kartenspielen im Verlagsprogramm überhaupt noch etwas Neues geben, was nichts bereits vorhanden und trotzdem gut ist? Ich kann sagen: Ja. Mir hat #mylife tatsächlich gut gefallen. Auf der einen Seite erinnert es etwas an das "Spiel des Lebens" oder "Das Streben nach Glück". Ich baue mir mein Leben auf - was möchte ich erreichen, was habe ich erreicht. Jedoch ist das Kartenspiel viel simpler als die großen Brettspiele - und vom Material eigentlich überall spielbar. Langweilig ist es deswegen auch keinesfalls.

Das Spiel ist nicht fest planbar. Man kann keine Strategie entwickeln und diese bei jedem Spiel gleich anwenden. Die Karten sind jedes Mal in unterschiedlicher Kombination im Spiel - und einige Karten überhaupt nicht. Somit bleibt es jedes Mal aufs Neue spannend, wie man die Karten kombiniert und was man am Ende für Punkte rausholen kann.

Im Spiel mit weniger als sechs Leuten kann trotzdem versuchen, ein bisschen taktisch zu spielen. Da ich mir eine Karte aus meinen Handkarten aussuche und den Stapel dann weitergebe, kann ich mir theoretisch merken, was an möglichen Karten wieder bei mir ankommt und somit versuchen, etwas zu planen. Ich sehe ja was andere ausspielen und was somit noch in "meinen" Karten vorhanden ist. Diese taktische Möglichkeit ist jedoch im Spiel mit sechs Spielern nicht gegeben, da die Anfangskartenhand nicht erneut bei mir ankommt.

Ich finde, #mylife ist ein entspanntes kleines Kartenspiel für zwischendurch. Man muss nicht zu viel nachdenken, banal ist das Spiel trotzdem nicht, da man immer darauf achten muss, ob das Ausspielen der Karten auch zu den Symbolen passt. Die angegebene Altersangabe von 10 Jahren finde ich meiner Meinung nach richtig. Ich denke, für jüngere Kinder wäre es noch etwas zu schwierig zu schauen, was an Symbolen vorhanden ist, was ich ausspielen kann bzw. was ich vielleicht ausspielen möchte, aber später aktvieren.

Das Spiel hat für mich auch durch seine Illustrationen und Bildbeschreibungen seinen gewissen eigenen Reiz. #mylife ist für mich zwar kein Spiel, das man jetzt unbedingt besitzen MUSS, es ist aber ein Spiel, das die eigene Sammlung durchaus reizvoller macht. Und dafür gibt es von mir gute 7 Punkte.
...
 
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