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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Drei Hasen
in der Abendsonne
Autoren: Kathi Kappler, Johann Rüttinger
Spieleranzahl:
3 bis 6 (+x)
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
beliebig

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Mutabo
...

Eine Kuh mit Satteltaschen spielt Saxophon...
Egal, ob man nun zeichnen kann oder nicht, Spaß wird man bei "Mutabo" auf jeden Fall haben, wenn es um das Erraten von abstrusen Geschichten geht!
 
 
Jeder Spieler erhält ein Blatt vom Spielblock und nimmt sich verdeckt eine orangefarbene und eine lilafarbene Karte. Auf den orangefarbenen Karten befinden sich jeweils sechs Satzanfänge, auf den lilafarbenen Karten jeweils sechs Satzenden. Nun sucht sich jeder aus den 36 möglichen Geschichten eine heraus und schreibt sie verdeckt in das oberste Schreibfeld.



Danach wird das Blatt bis zur gekennzeichneten Linie nach vorn umgeknickt. Haben dies alle Spieler getan, werden die Blätter jeweils in eine Richtung weitergegeben. Der nächste Spieler schaut sich den aufgeschriebenen Satz an und malt in dem nächsten Feld die Geschichte. Ja richtig, nicht nur ein Wort sondern die ganze Geschichte! Danach wird wieder der Zettel nach vorn bis zur Linie umgeknickt und es geht an den nächsten Spieler weiter. Dieser wiederum schreibt jetzt die Geschichte, die er sieht, in einem Satz auf. Dann wieder knicken. Das geht immer so weiter, bis jeder seinen Zettel wieder in der Hand hält.



Danach wird aufgelöst. Was ist aus der Anfangsgeschichte geworden? Wie haben sich Bilder und Sätze entwickelt?

Es gibt keinen offiziellen Gewinner bei diesem Spiel. Es geht darum, Spaß zu haben, kreativ zu sein und zu lachen. Das Spiel kann man nach jeder Runde beenden. Wenn man ein paar Runden gespielt hat, kann man die Sitznachbarn oder einfach nur die Richtung ändern, um nochmal etwas Abwechslung zu erhalten. [ds]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Lachflash garantiert
wenig Material nötig
alle sind stets beteiligt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
es gibt bereits ein ähnliches Spiel
z.T. abstrakte Begriffe, die das
   Zeichnen schwer machen
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "Mutabo" erinnert sehr stark an "Stille Post extrem" (> Testbericht). Es geht also darum, Geschriebenes in Gemaltes umzuwandeln und zurück. Was auf jeden Fall schon einmal garantiert ist, ist, dass die Lachmuskeln voll auf ihre Kosten kommen. Manchmal wird so viel in die Bilder hineininterpretiert, dass der Künstler nur so staunt, was er denn da gezeichnet hat... Genauso kann es aber auch vorkommen, dass das Kunstwerk so gar nicht erkannt wird, und man sich eine eigene Geschichte irgendwie zusammen reimt. Im Vergleich zu "Stille Post extrem" ist "Mutabo" deutlich anspruchsvoller. Es geht nicht nur darum, einen Begriff zu erraten, sondern direkt eine ganze Geschichte. Das erfordert sowohl beim Zeichnen als auch beim Schreiben Kreativität und Spontaneität.

Die zusammengewürfelten Sätze können wirklich sehr unterschiedlich sein. So könnte z.B. "Die spindeldürre Großmama verpasst den Bus." relativ einfach gezeichnet werden. Der Satz "Ein Kaminkehrer mit Klappzylinder fragt Alexa nach dem Rezept für Spiegeleier" ist dagegen deutlich schwieriger zu malen und hinterher wieder möglichst genauso aufzuschreiben. Die Sätze können dann doch manchmal sehr abstrus sein.

Sehr positiv ist es, dass kaum Spielmaterial benötigt wird. Im Grunde genügen die Karten; Block uns Stifte sind nett, aber sowas hat auch normalerweise jeder zu Hause. Sollte der Block also mal leer sein – nicht schlimm, normale Blätter tun es auch. Und trotzdem besteht auch die Möglichkeit auf der Seite des Herstellers sich die PDF zu holen und die Blätter genau mit dem Vordruck neu zu drucken.

Letztendlich finde ich das Spiel - je nach Mitspielern - nett bis lustig, jedoch schon fast zu abgedreht. Es gibt so viele Satzmöglichkeiten, die teilweise echt überfordern können. Da ich selber "Stille Post extrem" besitze, ist "Mutabo" für mich zwar kurzweilig, dennoch finde ich persönlich die "Ein-Wort"-Begriffe bei "Stille Post extrem" auch schon sehr lustig, aber weniger schwer zu zeichnen, sodass hier wirklich jeder mitspielen kann. So ist die Einstiegshürde bei "Mutabo", sei einfach die Regeln auch sind, doch deutlich höher, da nicht jeder gern umfassende Geschichten zeichnet, was den generell vorhandenen Spaßfaktor manchmal etwas ausbremsen kann. Wer jedoch die Herausforderung und das wirklich Extreme sucht, ist bei "Mutabo" genau richtig.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
     

Ingo: Ja, Doro hat Recht, dass die Geschichten von "Mutabo" teilweise echt schwierig zu zeichnen sind, aber genau darin liegt für mich der Reiz dieses Spiels. Es geht für mich weniger darum, etwas so präzise wie möglich aufs Blatt Papier zu bringen, sondern darum, was in die Zeichnung hineininterpretiert wird und was am Ende herauskommt. Deswegen ist bei diesem Spiel auch keinerlei Punktewertung sinnvoll, "Mutabo" spielt man des Spaßes wegen, und den finde ich hier in einer genialen Art vor; da kann man auch verschmerzen, dass bereits ähnliche Spiele auf dem Markt sind. Schon allein aufgrund der unzähligen Satzkombinationen ist hier ein wirklich großer Langzeitspielspaß gegeben, wenn man etwas mit Partyspielen dieser Art anfangen kann und sich nicht schämt, wenn man sich vielleicht bei der einen oder anderen Zeichnung auch einmal ein wenig blamiert... Das liegt schließlich immer im Auge des Betrachters ;) Je mehr Leute mitspielen, umso besser greift das Stille-Post-System übrigens, mit nur 3 Spielern würde ich "Mutabo" weniger gern spielen, ab 4 Spielern (8 Kultpunkte) oder, noch besser, mit 5, 6 oder sogar noch mehr Spielern ist es für mich ein nahezu perfekter Spaß (9 Kultpunkte)!
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 
 

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