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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Kinder
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Gunter Baars
Grafik: Chris Mitchell,
Nora Nowatzyk
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Die Mumien des Pharao
...

Im Tal der Pyramiden sind die Tiere los!
Da vorne sehe ich eine offene Tür, die führt bestimmt zu einer Grabkammer. Ich nähere mich der Tür...  Da höre ich Geräusche,  die immer lauter werden. Tipp, tipp, tipp,  tipp, da kommt doch jemand zur Tür! Da erkenne ich eine bandagierte Gestalt - eine Mumie! - auf der Suche nach dem entlaufenen Haustier...
 
 
Um mit "Die Mumien des Pharao" beginnen zu können, schiebt man  12 der 13 Schiebekarten in die stabile Kunststoffspielfläche.



Auf den Spielkarten finden sich entlaufene Haustiere, Sandsteine, Geheimgänge oder Löcher. Nun werden die Pyramiden, bis zu fünf Risskarten und die vier Sockelkarten gleichmäßig auf der Spielfläche verteilt. Ein Feld bleibt hierbei frei. In die Löcher der Sockelkarten stellt man noch Mumien und die Suchkarten werden nach den aufgedruckten Ziffern eins, zwei und drei sortiert. Jeder Stapel wird gemischt, aufsteigend übereinander gelegt und zusammen mit den restlichen Mumien und Pharao-Plättchen neben der Spielfläche bereit gelegt.



Nun wird die erste Suchkarte aufgedeckt, und durch das Verschieben einer Pyramide, einem Rissplättchen oder einem Sockelplättchen auf ein freies Feld versucht man das entlaufene Tier zu finden. Die Rissplättchen sind bei der Suche ein großer Vorteil, kann man durch diese doch immer ein Stück der Schiebekarten sehen. Dies gilt auch für Tiere, die sich eventuell dahinter verstecken.  Auf dem Weg zu dem gesuchten Tier kann es sein, dass man Löcher findet, durch die die entlaufenen  Mumien wieder zurück in die Grabkammer verschwinden oder Geheimgänge,  dank denen  nicht nur eine Pyramide, sondern  gleich das Verschieben bis zu einer ganzen Reihe von Pyramiden möglich ist. Sollte bei der Suche auf einmal ein anderes Tierchen den Weg kreuzen, endet der Spielzug sofort.



Aber wenn das entlaufene Tier gefunden und eingefangen wurde, darf die Suchkarte genommen und vor einem abgelegt werden. Immerhin sammelt man sich so seine Siegpunkte zusammen. 



Siegpunkte sammelt man auch, wenn man Mumien durch die Löcher in den Plättchen zurück in die Ewigkeit schickt. Und zwar erhält man passend zum Sockelplättchen, auf dem die Mumie stand, ein Pharao-Plättchen der selben Farbe. Eins dieser Plättchen ist ein Siegpunkt wert, ein Set von allen vier unterschiedlichen sogar sieben. 



Bevor nach einer erfolgreichen Suche die nächste Suchkarte umgedreht wird, muss erst noch  die Aktion der nächsten Suchkarte durchgeführt werden. So kann es passieren, dass durch das Einschieben der neben der Spielfläche liegenden Schiebekarte sich die Spielfläche ändert oder die Mumien aufgefüllt werden.

Das Spiel endet, wenn die letzte Suchkarte genommen wurde. Der Spieler, der die meisten Siegpunkte erreicht hat, gewinnt. [nm]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Einstieg
interessante Weiterentwicklung des
   klassischen "Pharao"-Prinzips
reizvolle Solospielvariante
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Nicole: Wer bereits "Der zerstreute Pharao" (> Testbericht) gespielt hat, wird einiges in "Die Mumien des Pharao" wieder erkennen. Die Pyramiden sind identisch, auch müssen wir wieder schieben und suchen.
 
Nur helfen wir nicht dem schusseligen Pharao  die unter den Pyramiden vergessenen Schätze wieder zu finden. Diesmal hat jemand die Tür zur Grabkammer offen stehen lassen, und die Haustiere der Mumien haben das Weite gesucht. Und diese Mumien irren auch noch im Tal der Pyramiden umher,  um  ihre Tiere zu suchen. Und wir suchen nun nicht nur die Tiere, auch müssen die Mumien zurück in die Grabkammern befördert werden.
 
Damit dies alles gut funktioniert,  haben wir eine erhöhte Spielfläche aus Kunststoff, da der Karton nicht als Spielfläche zur Verfügung steht. Und es ist wie im richtigen Leben.  Man kann sich auf nichts verlassen. Welches Tier das Gesuchte ist, zeigt die gerade offen liegende Suchkarte. Aber Achtung! Kaum ist man sich sicher, das gesuchte Krokodil am Spielfeldrand gesehen zu haben, hat sich dort der Flamingo breit gemacht... Da hat man doch glatt nicht mitbekommen, dass eine Schiebetafel vom Vorgänger in genau dieser Reihe eingeschoben wurde. Denn immer, wenn eine Suche erfolgreich war,  muss die auf der nächsten Suchkarte zu findende  Aktion durchgeführt werden. Diese kann eine Veränderung der Spielfläche oder das Auffüllen von leeren Sockelplättchen mit Mumien sein. Von daher immer schön aufpassen!
 
Und dann heißt es ja auch noch, die Mumien wieder zurück in die Grabkammer, also unter die Spielfläche zu befördern.  Dieses geschieht durch geschicktes Verschieben der Sockeltafeln einschließlich der Mumien auf die teilweise in den Schiebetafeln befindlichen Löchern.   So erhält man für jede "verschwundene" Mumie ein Pharao-Plättchen entsprechend der Sockelfarbe. Hier lohnt sich auf jeden Fall das Sammeln von verschiedenen Sockelplättchen, denn ein Set - bestehend aus den vier verschiedenen Farben - bringt immerhin sieben Siegpunkte.  Die durch Pharao-Plättchen gesammelten  Zusatzpunkte können so zum Schluss durchaus den Sieg ausmachen, wenn man sich bei dem Auffinden der entflohenen Tiere etwas schwer getan hat.
 
Die in den Spiel vorhandenen fünf Rissplättchen finde ich eine tolle Sache. So kann man durch ein Loch linsen und mit etwas Glück hat sich dort eines der entlaufenen Tiere versteckt. Auch ein Geheimgang hilft schon mal aus der Patsche und erlaubt es, einmalig beliebig viele Pyramiden oder Plättchen einer Reihe zu verschieben. Toll, wenn man schnell zum anderen Ende des Spielfeldes gelangen muss.
 
Und wer es in späteren Spielen etwas kniffliger mag, hat die Möglichkeit,  bis zu drei Rissplättchen durch Pyramiden zu ersetzen oder man schiebt nach jeden Zug die übrige Schiebekarte in die Spielfläche ein.
 
"Die Mumien des Pharao" ist auch in einer Solo-Variante spielbar. Die Regeln sind, bis auf kleine Änderungen, wie im Grundspiel. Die gravierendste Änderung ist, dass die aktuelle Suchkarte direkt aus dem Spiel genommen wird, wenn man ein anderes als das gesuchte Tier findet. Dabei gehen gerade in den Anfangsrunden viele Punkte verloren. Anhand der erreichten Punkte erfährt man  zum Schluss,  wie seine Mumie im alten  Ägypten beerdigt worden wäre. Ich bin so zumindest immer in einem Sarkophag gelandet und wurde nicht den Käfern zum Fraß vorgeworfen...
 
Für mich sind die "Mumien des Pharao" ein tolles Familienspiel, das auch wunderbar mit drei Generationen gespielt werden kann, da man einen sehr schnellen Einstieg in dieses Spiel findet. Von daher gebe ich diesem Spiel sehr gute 8 Punkte.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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