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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Quiz
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: moses Verlag
Spieleranzahl: 3 bis 12
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
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Mr Lister's Quiz Shootout
...

Listen und Wissen
Mr Lister war ein berühmter Barkeeper im Wilden Westen. Weil ihm seine Gäste regelmäßig den Saloon zerlegten, erfand er ein Spiel, bei dem man Drinks für umme gewinnen konnte. Und dieses Spiel spielen wir jetzt auch....

 

Die Karten werden gut gemischt. Es werden Teams gebildet (wobei natürlich auch "solo" gespielt werden kann). Nun wird vom Spielleiter eine Frage vorgelesen, zu der es mehrere Antworten gibt. Die Teams notieren möglichst viele Antworten. Die Teammitglieder können sich beraten. Hat der Spielleiter bis 30 gezählt, legen die Teams ihre Stifte aus der Hand.

Abwechselnd liest jedes Team nun reihum eine seiner Antworten vor. Gehörte sie zu den korrekten Antworten, bleibt das Team im Spiel, andernfalls scheidet es für diese Runde aus. Bleibt nur noch ein Team übrig, gewinnt es die Karte.

Witziges Gimmick: Mr Listers Schnurrbart dient als Radiergummi.

Sind noch mehrere Teams im Rennen, wenn die letzte richtige Antwort gegeben wurde, kommt es zum "Shootout". Ein Team qualifiziert sich vorzeitig für das "Shootout", wenn es eine der goldenen Antworten nennt. Dieses Team nennt dann für den Rest der Runde keine weiteren Antworten. Beim "Shootout" wird den beteiligten Teams eine Schätzfrage gestellt. Wer näher am Ergebnis liegt, gewinnt dann die Runde und die Karte.

Die Karten zeigen auf der Rückseite verschiedene Flaschen. Das Team, das als erstes drei verschiedene Flaschen gesammelt hat, gewinnt. [ih]

 
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interessante Spielidee
alle sind beteiligt
ENDE
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MINUS:
Siegbedingung eher suboptimal
z.T. sehr spezielle Fragen
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "Outburst!" (> Testbericht) war in den frühen 90er Jahren eines meiner liebsten Partyspiele. Bei dem Spiel ging es darum, 10 vorgegebene Begriffe zu einem Oberbegriff zu finden. So in etwa funktioniert auch "Mr Lister", allerdings wird hier nicht mit zufälligen Begriffe, sondern mit Fakten gespielt, die sich aus Umfragen, Statistiken, Zeitgeschehen, geographischen Begebenheiten etc. ergeben und deren gesuchte Anzahl variiert. Die Mischung der Fragen ist dabei von guter Qualität, allerdings gibt es doch einige Karten, die schon ein sehr spezielles Wissen erfordern. Wer dann z.B. kein "Star Wars"-Fan oder Liebhaber von Oreo-Keksen ist, hat wenig Chancen, die Runde zu gewinnen. Aber das war bei "Outburst!" ja auch immer so...

Nun geht es bei "Mr Lister" nicht darum, möglichst viele Antworten zu geben, sondern einfach mehr als die Gegner. Das Last-Man-Standing-Prinzip führt dazu, dass man teilweise mit nur einer richtigen Antwort eine Karte gewinnt, weil die Gegner vom Thema keine Ahnung hatten. Interessant ist jedoch das Shootout-Element, das nicht nur bei Gleichständen zum Einsatz kommt, sondern auch, wenn ein Team eine der goldenen Antworten errät (Achtet auf gute Lichtverhältnisse, um die gelb markierten Antworten auch erkennen zu können!). Dadurch ist immer etwas Spannung im Spiel, denn gerade diese Antworten sind nicht die naheliegendsten, bringen einen aber direkt ins Runden-Finale. So muss man überlegen, ob man lieber auf Sicherheit spielt oder direkt was riskiert.

Was etwas merkwürdig anmutet, ist die Siegbedingung. Man soll drei unterschiedliche Drinks gesammelt haben, um zu gewinnen. Da diese jedoch, sofern die Karten auch wirklich gut gemischt wurden, in zufälliger Verteilung ins Spiel kommen, ist hier ein unnötiger Glücksfaktor im Spiel. Wir haben uns auf die Hausregeln geeinigt, dass man entweder zwei beliebige Flaschen in eine andere Flaschenart eintauschen kann oder aber, dass man ganz einfach gewinnt, sobald man z.B. 5 Flaschen, egal, welcher Sorte, gesammelt hat. Die Originalregel kann das Spiel nämlich sonst künstlich in die Länge ziehen.

Fazit: Wer "Outburst!" mochte und quiz-affin ist, sollte sich "Mr Lister's Quiz Shootout" auf jeden Fall einmal genauer ansehen. Das Spiel setzt dabei weniger auf Kreativität der Spieler, als auf echtes Wissen. Drei Spieler sind dabei das absolute Minimum (mit Solo-Teams), ideal ist eine Spielerzahl ab ca. 6 Spielern. Werden die Teams dann gut gemischt, steigt auch die Chance, dass zumindest EIN Spieler im Team auch etwas mit einem der etwas ausgefalleneren Themen anfangen kann. Die meisten Fragen, das sei gerechterweise gesagt, sind jedoch mit einem gesunden Allgemeinwissen lösbar, einige Fragen auch ganz profan durch Raten. Insgesamt vergebe ich gute 7 Kultpunkte an dieses kurzweilige Quiz-/ Partyspiel. Meine persönliche Referenz in diesem Genre bleibt aber immer noch das "Kneipenquiz" (> Testbericht) aus dem selben Verlag.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende


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