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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Sphinx Spieleverlag
Autoren: Stefan Bürger, Christopher Mann
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
20 bis 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Mosquitozzz
...

Mensch gegen Mücke, der alte Kampf ...
 
Wer wird wohl überleben, der stechende Moskito oder du? In diesem witzigen Kartenspiel mit gehörigem Ärgerfaktor werdet ihr es herausfinden! Ihr startet mit einem Set aus acht Karten - und könnt das im Spiel ausbauen. Doch wer die Lampe hält, ist das Opfer! Und das will natürlich niemand sein ...

 

Zunächst wird die Spielfläche eingerichtet. Die beidseitig beklebten Moskito-Marker bleiben erst einmal seitlich liegen. Sie zeigen auf der einen Seite angriffslustige Mücken und auf der anderen Seite, nun, zermatschte ... Dann werden die Karten sortiert. Es gibt mehrere Sets, die anhand ihrer Symbole je einem Spieler zugeordnet werden. Jeder Spieler nimmt sich ein solches Set. Übrigbleibende Sets werden nicht benötigt. Jeder Spieler wählt sich eine "flache Hand" aus seinem Set aus und legt sie vorerst beiseite. Die restlichen Set-Karten werden gemischt und bleiben als Deck vor jedem Spieler liegen. Als Handkarten werden vier Karten vom eigenen Deck gezogen. Zu jedem Set gehört eine Charakterkarte, die vor jedem Spieler offen platziert und mit den entsprechenden Blutstropfen (Leben) belegt wird. Daneben wird die Übersichtskarte ausgelegt. Das Schwarm-Kartenset wird gemischt und bleibt als verdeckter Stapel in der Tischmitte, ebenso der Erfahrungskartenstapel, dessen oberste drei Karten als offener Vorrat ausliegen. Es gibt noch Zusatzkarten, die in der einfachen Runde nicht verwendet werden.



Sobald alle Vorbereitungen getroffen wurden, nimmt sich jeder Spieler seine zur Seite gelegte "flache Hand" und steckt sie als fünfte Karte auf die Hand. Nun kann das Spiel beginnen. Der Startspieler nimmt sich die Lampe. Tja … und Licht bedeutet: Die Mücken kommen! Gegen die soll sich der Spieler nun wehren. Mücken, die zum Stechen kommen, stehlen einen Blutstropfen. Wer keinen Tropfen mehr hat, scheidet aus. Man kann generell nur max. 10 Tropfen besitzen.

Das Spiel verläuft immer in mehreren Phasen:
- Die Mücken sammeln sich: Dazu spielen alle Spieler verdeckt eine Karte von ihrer Hand aus. Man muss immer bedenken, wer die Lampe hat. Helfe ich ihm, oder wünsche ich ihm lieber Mücken an den Hals? Sobald alle ihre Karte ausgespielt haben, werden sie aufgedeckt. Rote Karten werden zum Schwarm, alle anderen Karten werden erst einmal ignoriert.

- Mehr Mücken: Jetzt muss der Spieler die oberste Karte vom Schwarmstapel aufdecken. Sie gehört ebenfalls noch zum Schwarm. Orange Karten vom Schwarmstapel beeinflussen den Schwarm bzw. den Zug des Spielers. Einfach machen, was draufsteht! Ohne Mücke kein Schwarm. Sollte also trotz Schwarmkarte kein Moskito auslegen, wird so lange vom Schwarmstapel gezogen, bis einer ausliegt.

Nun darf sich der Spieler mit der Lampe verteidigen. Dazu kontrolliert er zunächst die ausliegenden Karten. Wie viele Mücken liegen aus? Was für Karten liegen noch aus? Helferkarten von der Mitte und der Hand werden zuerst ausgespielt. Wichtig: Zuerst alle blauen Karten ausspielen! Danach alle grünen. Die Reihenfolge bestimmt innerhalb der Farben der Spieler selbst. Er muss nicht jede Karte ausspielen. Als letzte Karten werden die "flachen Hände" gespielt, soweit vorhanden. Während bei allen anderen Verteidigungskarten eine klare Anzahl Mücken eliminiert wird, funktioniert die flache Hand etwas anders. Bei ihr werden so viele Mücken-Marker in die Hand genommen, wie noch im Schwarm ausliegen. Sie werden in der Hand gemischt und auf Handschlag auf den Tisch aufgeklatscht. Nun wird die Anzahl der erschlagenen Mücken gezählt und vom Scharm abgezogen. Die flachen Hände werden nacheinander abgearbeitet.

- Stiche zählen: Für jeden nicht abgewehrten Moskito muss der Spieler genau einen Blutstropfen abgeben. Alle abgewehrten Moskitos werden auf den Ablagestapel des Spielers gelegt, der noch die Lampe besitzt. Nicht abgewehrte Moskitos bleiben im Schwarm in der Tischmitte - für den nächsten Spieler. Außerdem legt der Spieler alle Moskitos, die noch auf seiner Hand stecken, zum Schwarm in die Tischmitte. Als Belohnung fürs Überleben darf sich der Spieler eine Erfahrungskarte aus dem offenen Vorrat nehmen und auf seinen Ablagestapel legen. Der Vorrat wird aufgefüllt.

Die Lampe wird dem nächsten Spieler übergeben. Alle ziehen ihre Handkarten wieder auf fünf auf. Das Spiel geht weiter. Sollte der eigene Nachziehstapel leer sein, wird der eigene Ablagestapel gemischt und verwendet.



Das Spiel endet, wenn vom Schwarmstapel keine Karte mehr gezogen werden kann oder ein Spieler seinen letzten Blutstropfen verliert. Es gewinnt der Spieler, der noch das meiste Blut besitzt.

Im Regelwerk ist zudem noch eine kooperative Variante niedergeschrieben. [go]

 
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Gabi: Auf der Verpackung blickt mich eine offensichtlich angriffslustige Mücke an. Spontan spüre ich Stiche. "Mosquitozzz" ist genau das: "Erschlag mich oder ich stech Dich!" - Wir als Spieler bleiben einfach Spieler einer Spielrunde - an einem lauen Sommerabend am See. Zum Spielen braucht man dann Licht, und das ruft unsere Cover-Freunde auf den Plan. Und sie kommen in Scharen, dem Instinkt folgend, Blut suchend zu uns. Wer gerade die Lampe hält, gilt als gefundenes Fressen. Da hilft nur eins: Sich wehren - mit allem, was man hat. Liebe Naturschützer, seid mir nicht böse. Ich weiß um das Insektensterben, aber was zu viel ist! ;)

Ich kann mich also wehren -mit Insektenspray-Karten, mit Moskito-Schreck-Karten, mit einem Moskitonetz - und am Ende mit der flachen Hand. Ja, dann geht es um schnödes Mücken-Erschlagen. Und genau das ist der tatsächlich Spielspaß generierende und vor allem innovative Mechanismus. Hier werden die Mücken realistisch plattgemacht! Dazu nimmt man die entsprechende Anzahl an Mücken-Markern mit beidseitigem Aufdruck auf die Hand, lässt sie in den geschlossenen Händen fliegen und klatscht sie dann mit einer Hand auf den Tisch. Noch sichtbare Mücken gelten als lachende Überlebende. Roter Matsch hingegen sind besiegte Gegner. Der Lampenträger ist das Opfer. Die anderen schenken dem Lampenträger natürlich vorzugsweise Moskitos von ihrer Hand. Dazu kommt noch eine Schwarmkarte, die meist weitere Mücken mitbringt - oder aber auch das Geschenk, einem anderen Spieler die Lampe samt Schwarm weiterzureichen, der nun alle Mücken besiegen muss. Jetzt wird klar: Es geht ums nackte Überleben. 15 Mücken bei nur zehn Blutstropfen können das schnelle Aus bedeuten.

Oft begleitet unverhohlene Schadenfreude den Zug des Mitspielers. Gelegentlich gepaart mit grenzenloser Bewunderung für einen Meister im Mücken-Erschlagen. Das alles zieht die Spieler schnell in den Bann. An sich ist das Spiel leicht verständlich. Die optimale Spielerzahl liegt bei mindestens drei Spielern. Zu viert, in der richtigen Gruppe, ist es dann wirklich fast "unschlagbar", wie es auf dem Cover steht. Zu zweit bleibt der Gruppenreiz aus, und das Spiel spielt sich deutlich ruhiger. Hier sollte man das Weitergeben der Lampen vermeiden, da der jeweilige Spieler dann auch keine neue Karten ins Deck bekommt, was ein frühzeitiges Rundenende durch mangelnde Verteidigung verursacht.

Insgesamt sind Regelwerk und Material gut durchdacht - Holzmarker, Kurzanleitungen, alles dabei. Einzig mehr Karten wünscht man sich, um mit mehr Spielern spielen zu können - und längere Kämpfe zu bestreiten.

Fazit: "Mosquitozzz" ist ein kleines, aber echt feines Stänkerkartenspiel mit dem witzigen Gimmick, Mücken realistisch plattzumachen. Das kleine Spiel hat bei uns schnell Fans gewonnen.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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