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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Hasbro  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Monopoly Revolution
 
Alles so schön rund hier!
Wie kann man einen echten Klassiker revolutionieren? Bei Hasbro machte man sich Gedanken. Ergebnis: Aus leise wird laut, aus eckig wird rund!
 

     

So funktioniert's:
Zunächst wird die Monopoly-Konsole mit Batterien bestückt und dann in die Mitte des neuen, runden Spielplans gestellt. Jeder Spieler erhält eine Spielfigur, die er auf das "LOS"-Feld stellt, sowie eine Bankkarte, die mit einem Startkapital "aufgeladen" wird.


Ungewohnter Anblick: Der Monopoly-Spielplan ist nun rund!
   
Im stylischer Glas-Optik zieht die Spielfigur entsprechend der Würfel.
   

Die Spielregeln folgen der bekannten "Monopoly"-Urversion, d.h. der aktive Spieler wirft die beiden Würfel und zieht entsprechend weit, im Uhrzeigersinn, nach vorn. Bei einem Pasch darf er anschließend einen weiteren Zug machen (maximal 3 mal hintereinander, sonst wandert er ins Gefängnis). Das Feld, auf dem er stehen bleibt, bestimmt die Aktion.

- Handelt es sich um ein Straßenfeld OHNE Besitzer, so kann der Spieler die Straße zum angegebenen Preis kaufen oder sie alternativ zur Versteigerung freigeben (Deal-Taste am Kartenleser drücken für Biet-Countdown).  Sobald ein Spieler den Kauf tätigt, schiebt er seine Bankkarte in die Kartenleser und lässt sich die Summe vom Banker abbuchen. Der Käufer erhält die Besitzrechtkarte dieser Straße.

- Handelt es sich um ein Straßenfeld MIT Besitzer, so darf dieser nun Miete kassieren. Dazu stecken beide beteiligten Spieler ihre Bankkarte in den Kartenleser. Das Geld wird entsprechend von dem einen auf das andere Konto umgebucht.


Geldscheine gibt es nicht mehr - Deals werden über die elektronischen Bankkarten abgewickelt.
   
Vier Häuser werden auch in der neuen Version zum Hotel, wenn das Geld vorhanden ist.
   

Die Höhe der Miete richtet sich, wie immer, nach der Anzahl der Häuser auf dem aktuellen Straßenfeld. Häuser kann ein Spieler bauen, wenn er alle Straßen einer Farbe besitzt (2 oder 3 Straßen ergeben eine solche Farbreihe). Häuser müssen stets gleichmäßig verteilt gebaut werden (bei 3 grünen Straßen also beispielsweise zunächst 1 Haus auf jede Straße und nicht 3 Häuser auf eine Straße!).

Wurden vier Häuser auf einer Straße errichtet, kann der Spieler auch ein Hotel bauen. Sind einmal keine Häuser oder Hotels mehr im Vorrat, so kann auch vorübergehend nicht gebaut werden!

Sollte einem Spieler das Geld ausgehen, kann er Häuser und Hotels zum halben Kaufpreis an die Bank verkaufen.  Danach kann der Spieler auch, wenn er mag, Grundstücke an Mitspieler verkaufen. Solche "Deals" werden auch wieder über die Bankkarten der Spieler abgewickelt. Auch ist es möglich, Hypotheken auf Besitzrechtkarten aufzunehmen.

- Neben den normalen Straßen gibt es vier "Versorgungswerke" (statt bisher 2) und die üblichen vier Bahnhöfe, die den Besitzern, genau wie die Straßen, Mieten einbringen. Diese Felder dürfen nicht bebaut werden!


Das Kommunikationswerk ist eines der zwei neuen, zusätzlichen Versorgungswerke.

- Auch ist das "Frei Parken"-Feld sowie das "Gefängnis" wieder im Spiel vorhanden. Hier gelten, genau wie beim Ziehen über "LOS", die klassischen Monopoly-Regeln.

Weitere Neuigkeiten in der "Revolution"-Edition:

- Die Zonenfelder. Sie ersetzen die Ereignisfelder. Wer auf einem Zonenfeld landet, löst entweder ein Ereignis für alle (!) Spieler aus, die sich zu diesem Zeitpunkt in der entsprechenden Zone befinden (Ereignisse werden über die elektronische Konsole ausgegeben) ODER der Spieler springt zum nächsten freien Straßenfeld und lässt es versteigern. 

Sind bereits alle Straßen vergeben, lässt sich alternativ ein Deal erzwingen, sofern man von einer Straßenreihe noch nicht alle Straßen besitzt. Ein Gegenspieler MUSS dann eine gesuchte Straßenkarte aus seinem Besitz an den aktiven Spieler abgeben!


Willkommen im neuen Jahrtausend - zum Beispiel in der "Raketenzone".
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

- Musik und Soundeffekte: Die elektronische Einheit quittiert das Betreten bzw. Durchlaufen des "LOS"-Feldes mit einer Party-Melodie. Weitere Soundeffekte gibt es, wenn ein Spieler ein Ereignis auslöst.

Wie immer gilt: Sobald ein Spieler bankrott geht, endet das Spiel! Der zu diesem Zeitpunkt reichste Spieler ist der Sieger. [ih]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
modernes, stylisches Design
kurzweilige Regeländerungen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
überflüssige Soundausgabe
eher lästige Bankkarten
Spielidee nicht "revolutionär"
NDE
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
    *
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Monopoly vom Aussterben bedroht!" - ehe es zu dieser Meldung kommen wird, vergehen wohl noch einige Jahrzehnte. Kaum ein Kalenderjahr, in dem nicht mindestens eine neue Version des Klassikers erscheint. Diesmal findet also eine "Revolution" statt! Klingt so, als ob nun alles neu und anders wird.

Auf den ersten Blick sieht das auch so aus! Der Spielplan und das Zubehör sind kaum wiederzuerkennen - im stylischen Weiß und in puristischer Glasoptik wirkt "Monopoly" nun extrem modern. Ja, ich muss sagen, das neue Design hat was, auch wenn die runde Spielfläche zunächst etwas unübersichtlich wirkt - zumindest, wenn man jahrelang mit der klassischen Version verbracht hat.

Spielerisch hat man nur behutsame Änderungen vorgenommen, welche allesamt als Verbesserungen angesehen werden können, da sie den Spielablauf ein wenig schneller und abwechslungsreicher gestalten (Deals, Zonenfelder etc.). Wer jedoch lieber die altbekannte Endlospartie bevorzugt, kann auch diese mit dem Spiel umsetzen.

Zur Innovation trägt nicht zuletzt auch die elektronische Spieleinheit bei, welche ich jedoch nur für ein verspieltes Gimmick halte. Partymusik beim Überqueren des LOS-Feldes, elektronisch ausgegebene Ereignisse statt der klassischen Ereigniskarten - dies spricht vor allem die jüngere Klientel an. Ich brauch's nicht wirklich...

Gar lästig finde ich die Bankkarten, die das Spielgeld ersetzen. Bekannt sind sie schon aus anderen zuletzt erschienenen Editionen - und immer habe ich sie verteufelt, da man nun nicht mehr auf einen Blick sehen kann, wer eigentlich wie viel Geld besitzt. Auch ist die Eingabe der Geldbeträge bei der Kontoführung ein klein wenig fehlerlastig.

Echte "Monopoly"-Fans werden daher zum Spielgeld aus einer anderen Edition greifen und darüber hinaus evtl. auch gleich den eher geringen Häuser-Vorrat aufstocken.

Wann immer wir "Monopoly" bewerten sollen, haben wir ein Problem. "Monopoly" polarisiert. Die einen lieben es, die anderen nicht. Dies ist auch in unserem Team so. Ein häufiger Kritikpunkt, die Endlos-Spieldauer, konnte nun wenigstens einigermaßen begrenzt werden. Der Glücksfaktor ist dagegen nach wie vor nicht gerade gering.

Die weiteren Novitäten sind allesamt von durchaus netter, aber nun nicht gerade von "revolutionärer" Natur - hier hätten andere Versionen wie "City" oder "U-Build" (Links siehe unten!) schon eher diesen Namen verdient. Wer jedoch ein Freund dieser Spielereihe ist, erhält mit der vorliegenden Edition eine insgesamt gelungene, optisch herausragende Version des Klassikers.

* Wertung für das Material: Optisch eine "10"; zu wenige Häuser und die für mich eher überflüssigen Bankkarten drücken die Wertung auf 8.

** Gesamt-Wertung im Vergleich zu anderen "Monopoly"-Editionen

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
    **
Ende
 

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