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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Wissen
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Museum for you
Autor: Jonathan /
Ariella Chmiel
Spieleranzahl: k.A. (ideal ca. 4 bis 5 Personen)
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Dieses Spiel ist zurzeit leider nicht bei Amazon.de erhältlich!
 

 

 

 
Money Makers
 
Millionär gesucht!
Bei diesem Partyspiel geht's um Geld - um viel Geld! Wer die Aufgaben löst oder einfach nur Glück hat, wird vielleicht schnell bald der virtuelle Millionär!
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält als Startkapital 300.000 Euro Spielgeld. Die Aufgabenhefte "Glück", "Connection", "Beruf", "Moral" und "Intelligenz" mit je 55 Prüfungen werden bereit gelegt.


Statt Karten liegen dem Spiel kleine Hefte bei.
   
Der Doppelwürfel bestimmt die Aufgabe.
   

Der Startspieler darf als erster mit dem Doppelwürfel würfeln. Die Zahl des kleinen roten Innen-Würfels zeigt nun auf der Bücherkarte an, welches Buch (Heft) zur Aufgabenstellung verwendet wird. Zahl 1 wäre beispielsweise das Heft "Beruf", Zahl 2 das Heft "Connection" usw.

Nun nimmt der Spieler das entsprechende Heft und würfelt erneut. Dieses Mal wird der komplette Würfel genutzt. Das heißt, beide Zahlen werden verwendet. Dabei gilt der kleine Innenwürfel für die Einerstellen und der große Außenwürfel für die Zehnerstellen (klein 5 und groß 3 = Aufgabe 35).


Wer eine Aufgabe löst oder einfach nur Glück hat, gewinnt Spielgeld.
   
Die Aufgaben (von zum Teil fast epischer Länge) befinden sich in den kleinen Heften.
   

Hat der Spieler ggf. unter Beteiligung anderer Spieler seine Aufgabe absolviert, wird das Heft wieder in der Mitte platziert, das Geld im besten Fall kassiert und der Würfel weitergereicht. Bei Wiederholung einer Aufgabe muss nochmals gewürfelt werden.

Einige Aufgaben in den Büchern sind rot markiert. Zu ihnen gehören Antworten im hinteren Teil der Hefte, die der Bewertung der Aufgabe dienlich sind. Teilweise werden hier direkte Lösungen gezeigt, aber auch Antwort-Bewertungen auf  ja/nein Fragen.


Beispiel für eine kreative Aufgabe. Darüber hinaus gibt es dann auch Wissens-Aufgaben, Aktions-Aufgaben und Ereignis-Texte. Letztere verlangen dann oftmals einfach nur Glück (in der Art: Hat es heute geregnet, erhalten Sie nichts; schien die Sonne, erhalten Sie Geld.)

Das Spiel endet mit dem Erreichen eines Geldwertes von 1.000.000 Euro,  sobald eines der Bücher komplett durchgespielt wurde oder ein Spieler zahlungsunfähig ist (< 5000 Euro). In den letzten beiden Fällen gewinnt der Spieler mit dem höchsten erreichten Geldwert. [go]

Hinweis:  Das Spiel ist erhältlich im Shop des Deutschen Museums. > Link

Vielen Dank an Jonathan Chmiel für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessante Ansätze abseits
   der gewöhnlichen Partyspiele
z.T. herausfordernde Aufgaben
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Material eher spartanisch (dem kleinen
   Eigenverlag geschuldet)
Aufgabenqualität schwankt, mitunter
   rein glücksabhängig
auf Dauer zu wenige Aufgaben
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi:  Wer "Money Makers" das erste Mal in der Hand hält, sollte sich einmal die Zeit nehmen, das Schachteldesign zu betrachten. Ganz im Zeichen des Spielnamens geht es hier buchstäblich nur um eines: Geld machen!

Schaue ich in die Schachtel, sehe ich mehrere kleine Heftchen und einen Würfel. Ein Würfelspiel also? Nein, der Würfel dient zur Auswahl von Aufgaben. Also ein Quiz-Spiel?  Jein, denn die Aufgaben gehören verschiedenen Kategorien an. Wissensfragen, Logik-Aufgaben, praktische Aufträge, etwas Nachschlagen oder am Computer generieren, mathematische Rechnungen, moralische Lebensfragen zu Ethik und Berufen oder ganz einfach nur glücksbehaftete Lotto-Gewinne sind in den kleinen Heftchen zu finden. Ein Partyspiel also? Ja, und doch steht hier weniger der Klamauk im Vordergrund wie bei anderen Spielen dieses Genre. Eine Mischung aus allem halt.

Die Aufgaben haben es teilweise in sich. Viele sind knifflig, manche zum Schmunzeln, einige für "Schlaue", andere für praktisch Veranlagte; ein paar richten sich an Sportler und andere wiederum an... naja, halt weniger Begabte... Leider entscheidet der Würfel, wer welche Aufgabe lösen muss, und der ist unbestechlich und definitiv nicht gerecht!

Insgesamt kommt das Spiel also ganz vielseitig einher, gepaart mit einem grundlegend einfachen Spielablauf. So etwas kommt meistens gut an. Meine Testgruppen haben dann auch durchaus positiv reagiert, wenngleich die Spiellänge stark variierte und teilweise auch als zu lang empfunden wurde. Zudem schienen einige Fragen das sogenannte Spielgefühl zu spalten, da der Fernseher zugeschaltet werden, eine SMS geschrieben (und auf ihre Antwort gewartet)  oder schnell mal am Computer eine Aufgabe vollzogen wurde musste. Erkennbar war jedenfalls, dass das Spiel nur dann wirklichen Reiz entwickelt, wenn alle sich darauf einlassen - in unseren Runden war dies überwiegend junge Erwachsene, Studenten,...

Das Material ist einfach gehalten, was der Veröffentlichung in einem Kleinverlag geschuldet ist. Ein kleiner brauner Pappkarton mit einem gestalteten Papp-Mantel ist als Aufbewahrungsort akzeptabel, die kleinen Geldscheine wirken ein klein wenig schmal, die Aufgabenhefte sind eher ungewöhnlich - und in ihrer Kombination mit dem exotischen Doppelwürfel ganz funktionell -, trotzdem sind Spielkarten natürlich flexibler und schneller erweiterbar.

Platz für neue Hefte ist im Karton aber auf jeden Fall - und die werden nach einigen Runden auch unbedingt gebraucht, da eine Wiederholung nicht erlaubt und auch nicht erwünscht ist! Hier wird halt so lange gewürfelt, bis eine "neue" Aufgabenzahl erwürfelt wurde, was auf Dauer etwas unbefriedigend ist. Übrigens stimmt die Bücherkarte nicht mit der Reihenfolge der Heftzahlen im Regelwerk überein, was zwar nur ein Schönheitsfehler ist, aber in der nächsten Auflage korrigiert werden sollte.

Mein Fazit: "Money Makers" ist ein Party-Spiel mit neuartigen Ansätzen und - zumindest für kurze Zeit -  vor allem für die Klientel der Jung-Erwachsenen ganz interessant. Der Langzeit-Spielreiz ("Kult-Faktor") bleibt dann allerdings mangels einer größeren Anzahl an Aufgaben eben nur auf ein gelegentliches Spielen beschränkt.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Money Makers" enthält, als kleines Partyspiel, ganz witzige Ideen, die man - wenngleich sie jetzt nicht generell komplett neu sind - in ihrer Kombination durchaus für Spaß sorgen können. Dass das Material dabei eher spartanisch und zweckmäßig daher kommt, sei - angesichts des Kleinverlages - verziehen, wenngleich eine aufwändigere Präsentation natürlich auch noch den Spielreiz erhöhen würde. Die kleinen Aufgabenheftchen gleichen bekannten Rätselbüchern, die man in eine Spielschachtel gepackt hat. Ein "Brettspiel" im eigentlichen Sinne ist "Money Makers" also nicht.

Ein wenig zwiespältig betrachte ich den eigentlichen Spielablauf. Hier sollte man sich im Klaren sein, dass man "des Spaßes wegen" spielt und oftmals nicht aus eigenem Antrieb gewinnen kann. Der Würfel bestimmt, welche Aufgabe ein Spieler lösen muss. Und die Aufgabenqualität schwankt. Eine SMS schreiben, zum Beispiel, und auf Antworten warten - das ist zwar beim ersten Mal ganz innovativ, setzt aber die technischen Gegebenheiten voraus und richtet sich damit eher an die "Computer-Generation".

Im Kontrast zu dieser Aufgabenart (und einigen Wissensfragen) stehen dann reine Glücksereignisse, die man selber nicht beeinflussen kann. So kann dann auch mal jemand gewinnen, der im Grunde nichts tun muss und Geld dafür bekommt, dass er gerade einen Talisman mit sich führt, das richtige Los zieht oder einfach, weil die Sonne scheint, während andere sich mit schwierigen Rechenaufgaben abplagen.  Naja, da muss man sich dann sagen: "So ist das Leben"...

Schade ist aber definitiv die Tatsache, dass der Würfel schnell Wiederholungen auslöst. Das Überspringen von bereits absolvierten Aufgaben führt dann noch schneller dazu, dass das Spiel an seine Grenzen stößt. Hier wären erweiterbare Kartensätze auf Dauer die bessere Lösung gewesen, wenngleich sie natürlich teurer in der Produktion sind. Der Doppelwürfel ist nämlich ein nettes Gimmick, gleicht aber leider auf Dauer eben nicht die insgesamt - im Vergleich zu anderen Partyspielen - eher geringe Aufgabenanzahl aus, was angesichts der eigentlich ganz interessanten Grundidee (eine Mischung aus "Party & Co" und "Spiel des Lebens") etwas schade ist, aber mit zukünftigen Erweiterungen ausgeglichen werden könnte. Für die Zielgruppe aber dennoch ein Tipp zum Ausprobieren!

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

 NO.1   Dieses Spiel wurde in der Datenbank Luding.org als erstes von SPIELKULT.de getestet!

 

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