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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Legespiel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Michael Schacht
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Mondo Sapiens
 
Die Welt ist ein Puzzle...
... das wissen wir spätestens seit "Mondo", das im Jahr 2011 als Neuheit erschien. Und die Welt entwickelt sich weiter. Das sehen wir nun am neuesten Sprössling.
 

     

So funktioniert's:
Wie bereits in der ersten Version von "Mondo" versuchen die Spieler innerhalb des Zeitlimits ihre leere Weltentafel mit Plättchen zu füllen, welche sie jeweils mit nur einer Hand aus einer Gemeinschaftsauslage in der Tischmitte heraussuchen. Dabei gilt: Einmal auf der eigenen Tafel abgelegt, darf eine Plättchenposition nicht mehr verändert werden! Ansonsten darf man aufgenommene (und noch nicht abgelegte) Plättchen aber jederzeit auch einfach wieder zurück in die Tischmitte legen.


Noch ist die eigene Weltentafel leer...
   
... doch schon bald füllt sie sich mit Plättchen.
   

Ziel ist es, möglichst zusammenhängende Landschaften gleicher Art zu bilden ohne dabei "Anlegefehler" zu machen. Diese sind zwar erlaubt (z.B. Wald grenzt an Wasser), bringen bei der Wertung aber Minuspunkte. Auch Lücken bringen Minuspunkte.

Am Ende der Runde werden im Standardspiel - neben den vollständig abgeschlossenen Landschaften - die Anzahl der Arbeiter auf den ausgelegten Plättchen auf der eigenen Tafel, die Anzahl an Wegstrecken (möglichst zusammenhängend, denn jeder abgetrennte Weg kostet 1 Punkt!) sowie die Bonuschips gezählt.  Neben den zuvor beschriebenen Anlegefehlern bringen dann evtl. auch (im Vergleich zu den Mitspielern) noch die aktiven Vulkane Minuspunkte.


Solange der witzige Timer läuft...
   
... darf man in der Plättchenauslage "grabbeln".
   

Fortgeschrittenenspiel: Jeder Spieler erhält zunächst 3 Dorfplättchen. Punkte gibt es für die drei Arbeitersorten dann nur noch, wenn auch das entsprechende Dorf mit verbaut wurde (Fischer-, Schäfer- oder Holzfällerdorf). Auch gibt es eine zusätzliche Bonuswertung für "die meisten Arbeiter" jeder Sorte.


Im Fortgeschrittenen-Spiel kommen die Dörfer mit in die eigene Auswahl.
   
Im Profilspiel stehen schließlich einige Sonder-Aufgaben bereit.
   

Expertenspiel: Von den 8 optionalen Gebäudeplättchen werden so viele Plättchen aufgedeckt wie Spieler teilnehmen und auf das separate Gebäudetableau gelegt. Während der laufenden Spielrunde darf sich jeder Spieler höchstens 1 (!) Gebäudeplättchen nehmen und es verbauen, sofern bereits mindestens 3 weitere Landschaftsplättchen auf der eigenen Tafel liegen. Ein Gebäude löst am Rundenende eine individuelle Spezialwertung aus. So bringt ein Leuchtturm je 1 Punkt pro Schiff im selben Wassergebiet, in dem auch der Leuchtturm steht. Eine Kutschstation bringt 1 Punkt pro Kutsche auf derselben Straße, auf der auch die Kutschstation steht usw.

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Varianten: Wer es noch abwechslungsreicher mag, kann zudem mit verschiedenen Weltentafeln spielen oder auch die zusätzlichen Wertungsgebäude "Wirtshaus" und "Windrad" mit einbeziehen. Wie auch in der ersten Version von "Mondo" lässt sich das Spiel zudem in einer Solovariante sowie mit diversen Zeit- bzw. Schwierigkeitsgrad-Anpassungen spielen.


Zu den bekannten Landschaften und Vulkanen gesellen sich nun auch Wege...
   
... und anstatt auf die Tiere der Insel zu achten, schauen wir diesmal auf die Menschen.
   

Hinweis: "Mondo Sapiens" ist ein eigenständiges Spiel und benötigt nicht (!) die erste Version von "Mondo" zum Spielen! [ih]

Vielen Dank an Pegasus Spiele für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
keine Mainstream-Spielweise
alle spielen gleichzeitig
schöne Ausstattung
mehr Abwechslung als in Version 1
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Grundprinzip ist nicht neu
nicht für jedermann geeignet,
   dadurch starke "Leistungsunterschiede"
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Auch in der zweiten Version punktet "Mondo" durch ein noch recht unverbrauchtes Spielprinzip und eine schönen Ausstattung, die optisch nun noch familienfreundlicher erscheint. Wieder grabbeln alle Spieler gleichzeitig nach möglichst Punkte bringenden Landschaftsplättchen, während der Timer (in Form einer Weltkugel) dezent, aber gnadenlos vor sich hin tickt...

Die neuen Plättchen zeigen nun also Menschen statt Tiere. Und da Menschen nicht einfach so im Wald leben, gesellen sich nun auch Straßen und Gebäude hinzu, die eine kleine "Carcassonne"-ähnliche Welt entstehen lassen, und die gleichzeitig den Schwierigkeitsgrad von "Mondo" durch die größere Flexibilität noch etwas anziehen. Das macht das Spiel für mich dann in der Tat auch eine Stufe reizvoller als das Original.

Dennoch kämpft "Mondo Sapiens" nun sogar noch verstärkt mit dem Problem, das sich bereits in der ersten Ausführung offenbarte: Solche Spiele auf Zeit sind nicht jedermanns Sache. Und auch für das schnelle Kombinieren fehlt so manchem der Überblick. So ergeben sich oftmals starke Leistungsunterschiede zwischen den Spielern, die vom Spiel nicht ausgeglichen werden. In unseren Partien entwickelte sich eigentlich fast immer der "Ligretto"-Effekt: Die, die so eine Spielform gut beherrschen, werden immer einen großen Vorteil gegenüber denen haben, die Hektikspiele ablehnen bzw. hier zusätzlich kein gutes räumlich-/abstraktes Denkvermögen haben. 

Wenn ich nun gute 7 Punkte für den Kultfaktor dieses flotten Legespiels vergebe, dann solltet ihr diese Bewertung immer mit der Einschränkung betrachten, dass "Mondo" ganz klar am besten läuft, wenn alle Spieler ungefähr gleich gut geübt bzw. gleich stark sind. Zwar merkt man die Unterschiede während des eigentlichen Spiels nicht direkt, denn alle Spieler spielen gleichzeitig, aber bei der Rundenwertung gibt es dann doch häufig eindeutige Ergebnisse, wenn ein blutiger Anfänger auf einen Profi trifft. Gerade bei diesem Spiel gilt also: Übung macht den Meister!

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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