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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Michael Schacht
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
   
 
  Mondo
 
Weltenbauer auf Zeit
Bei diesem schnellen Legespiel puzzelt sich jeder Spieler eine eigene Welt und das nicht nur gegen die Gegner, sondern auch gegen die Uhr.
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält eine Weltentafel mit 24 freien Feldern. Die 136 beidseitig bedruckten Landschaftsplättchen werden in der Tischmitte verteilt. Sie zeigen in unterschiedlichen Verteilungen die vier Geländetypen Wasser, Wald, Steppe und Wüste. Des Weiteren sind auf vielen Plättchen Tiere oder Vulkane abgebildet.
 


Sobald der Timer gestartet wird...
   
...suchen sich die Spieler ihre Plättchen.
   

Das Spiel verläuft über drei Runden. Zu Beginn jeder Runde stellt ein Spieler den Timer (im Einsteigerspiel auf sieben Minuten) und die anderen Spieler mischen die Plättchen durch. Nun versuchen alle Spieler gleichzeitig, auf ihrem Tableau eine Landschaft mit den Plättchen zu legen. Dazu darf jeder Spieler immer ein Plättchen mit einer Hand aus dem Plättchenhaufen nehmen und dieses direkt auf der eigenen Ablagetafel verbauen - oder es wieder zurücklegen.


Am Anfang ist die eigene Ablagetafel noch leer.
   
Nach und nach füllt sie sich mit den Plättchen.
   

Das erste Plättchen darf an einer beliebigen Stelle der eigenen Tafel verbaut werden, alle weiteren Plättchen müssen mit mindestens einer Kante an ein bereits ausliegendes Plättchen angelegt werden. Die Plättchen dürfen beliebig gedreht werden und auch so gelegt werden, dass zwei aneinandergrenzende Landschaften nicht übereinstimmen, was man jedoch vermeiden sollte. Ist ein Spieler vor Ablauf der Zeit fertig oder will keine Plättchen mehr auslegen, so darf er sich den wertvollsten ausliegenden Bonuschip nehmen.


Zusammenhängende Gebiete bringen Punkte, "Anschlussfehler", wie Wald an Wasser, bringen Minuspunkte.
   
Die Punkte werden auf dem Wertungsblock notiert. Erst nach drei Runden wird abgerechnet.
   

Klingelt der Timer, müssen alle Spieler ihre Aktivität beenden und es kommt zu einer Wertung. Punkte gibt es für jedes Tier, den Bonuschip und für jede abgeschlossene und fehlerfreie Landschaft eines Typs. Minuspunkte gibt es für jedes freie Feld und für jeden Anschlussfehler, also zwei Plättchen, die nicht aneinander passen. Außerdem zählt jeder Spieler die Anzahl seiner aktiven Vulkane. Der Spieler mit den meisten erhält ebenso viele Minuspunkte.

Die Runden 2 und 3 verlaufen genauso wie die erste, nur bekommt jeweils der Spieler, der in der letzten Runde die meisten Punkte gemacht hat, ein Handicap in Form des Vulkanchips. Für diesen Spieler zählen somit in der Wertung der nächsten Runde auch die inaktiven Vulkane als aktiv. Nach drei Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.


Im Fortgeschrittenenspiel gibt es jeweils 4 Plus- oder Minuspunkte für eine erfüllte bzw. nicht erfüllte Sonderaufgabe, welche aus 5 Plättchen ausgewählt wird.

Fortgeschrittenenspiel: Neben der Verkürzung der Zeit auf sechs Minuten wird nun jede Runde ein Sonderwertungsplättchen aufgedeckt, das ein bestimmtes Kriterium anzeigt (z.B. die meisten Wassertiere oder der größte Wald). Wer dieses Kriterium am besten erfüllt, erhält bei der Wertung vier Pluspunkte. Der schlechteste Spieler erhält hingegen vier Minuspunkte.


Im Profispiel gibt es Bonuspunkte für gleich mehrere individuell ausgewählte Sonder-Aufgaben - oder entsprechend Minuspunkte bei Nichterfüllung.

Profispiel: Eine Runde dauert nur noch fünf Minuten. Zusätzlich zu der Sonderwertung werden vor der Runde doppelt so viele Zusatzaufgaben wie Mitspieler aufgedeckt. Sobald ein Spieler bereits drei Landschaftsplättchen ausgelegt hat, darf er sich jederzeit Zuatzaufgaben aus der Mitte nehmen, die ihm kein Spieler mehr abnehmen kann.

Erfüllt er eine solche Aufgabe, erhält er bei der Wertung Bonuspunkte. Kann er die Aufgabe nicht erfüllen, erhält er entsprechend viele Minuspunkte. Mögliche Aufgaben sind beispielsweise: Alle Waldtiere in einer Landschaft (7 Punkte), mindestens drei Schlangen in einer Wüste (9 Punkte) oder als erster aussteigen (3 Punkte). [cg]

 
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 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leicht verständlich
alle spielen gleichzeitig
schöne Gestaltung
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Grund-Mechanismus nicht neu
auf Dauer nicht
   abwechslungsreich genug
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris: "Mondo" ist ein rasantes Puzzlespiel, bei der die Konfrontation mit den Mitspielern darin besteht, dass man sich gegenseitig die besten Plättchen wegschnappt. Dem potentiellen, aber unentschlossenen Käufer rate ich unbedingt zu einer Probepartie, da dieses Spiel sicherlich nicht jedem liegt.

Die Testpartien schlugen meine Mitspieler in zwei Lager: Während die einen sofort voll durchstarten, sind die anderen mit der Aufgabe und der tickenden Uhr maßlos überfordert und hinken immer weiter hinterher. Überhaupt haben erfahrene Spieler einen großen Vorteil gegenüber Neulingen, da sie die Verteilung der Plättchen besser kennen. So gibt es beispielsweise von jedem der drei Geländetypen nur jeweils ein Plättchen mit einer Landzunge und es macht eine Menge aus, so etwas vorher zu wissen oder nicht.

Aber Moment mal! Jeder Spieler puzzelt auf seinem eigenen Tableau, spielt dabei gegen die Zeit und alle bedienen sich aus einem Vorrat; kommt das nicht dem ein oder anderen bekannt vor? "Mondo" weist in der Tat so viele Parallelen zu Vlaada Chvátils "Galaxy Trucker" auf, dass man dies eigentlich schon auf die Schachtel schreiben sollte. Man kann das Spiel mit gutem Gewissen als "Galaxy Trucker Light" bezeichnen, nur leider liegt darin auch mein Hauptkritikpunkt: "Mondo" ist nämlich leider nicht so vielspielerfreundlich wie das scheinbare Vorbild.

Durch die wenigen Elemente auf den Plättchen sind die einzelnen Rundenabläufe stets sehr ähnlich. Auch die Zusatzaufträge bringen leider nicht die erhoffte Abwechslung, da es von ihnen nur zwölf Stück gibt und sie sich zu schnell wiederholen. Nach einer Partie mit vier Spielern kennt man bereits zwei Drittel aller Aufträge.


Punkten kann das Spiel hingegen durch die leicht verständliche Regel, das ansprechende Design und die sehr gute Materialqualität. Gerade der Timer – der einer Eieruhr mit bis zu zwölf Minuten Laufzeit entspricht – hat mir sehr gut gefallen und lässt sich bestimmt auch für andere Zwecke verwenden.


Würde sich der Vergleich mit "Galaxy Trucker" nicht so aufzwingen, hätte "Mondo" bei mir wohl etwas besser abgeschnitten, aber so sieht man leider, dass es einfach besser geht. Eine Kaufempfehlung gibt es somit von mir nur für Gelegenheitsspieler, die es lieber etwas leichter mögen oder das Inselthema ansprechender finden. (> Video)

 

 
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