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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: HABA
Autor:
Michael Kiesling
Illustration:
René Amthor
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Miyabi
...
Ein japanischer Garten auf mehreren Ebenen
Steine, Büsche, Bäume, Teiche  - all das entsteht auf gleich mehreren Ebenen, wenn die Spieler in diesem Legespiel ihre eigenen japanischen Gärten entstehen lassen.
 
 
Der Spielaufbau ist recht schnell vollbracht. Die Siegpunktleiste wird mit den Würfeln der mitspielenden Farben bestückt. Der Rundenmarker wird ebenfalls auf die Siegpunktleiste platziert. Es werden Runden in Abhängigkeit der Spieleranzahl gespielt (vier bis sechs Runden). Die Höhenwertungen bleiben neben der Siegpunktleiste liegen. Jeder Spieler nimmt sich einen Gartenplan und die sechs Laternen seiner Farbe. Der Startspieler nimmt sich den Bonsai. Die Legeteile werden verdeckt im Schachteldeckel gelagert. Das Spiel kann beginnen. Anhand der Info-Karte wird nun der Rundenvorrat an offen liegenden Legeteilen bestimmt.



Wer an der Reihe ist, nimmt sich genau ein Legeteil aus dem offenen Vorrat. Dann markiert er genau die Spalte mit einer Laterne, in der sich das Motiv des eben platzierten Legeteiles befindet. Diese Spalte kann nun im Verlauf dieser Runde nicht noch einmal verwendet werden. Dann folgt reihum der nächste Spieler.

Folgende Regeln sind beim Auslegen der Teile auf den eigenen Gartenplan zu beachten:
- Es darf nichts über den Spielplanrand hinausragen.
- Das Legeteil muss in der Reihe mit dem zugehörigen Motiv platziert werden.
- Legeteile dürfen dann nach oben (in eine neue Ebene) gebaut werden, wenn sie auf einer komplett gefüllten Fläche liegen.
- Motive dürfen nur in noch nicht mit Laternen besetzten Spalten liegen.



Sofort nach dem Anlegen des Teiles erhält der Spieler Siegpunkte. Dabei gilt: Die Ebene des eben gelegten Plättchens wird multipliziert mit der Anzahl der abgebildeten Motive. Paul hat also z.B. ein Plättchen mit drei Fischen in der zweiten Ebene aufgelegt und darf dafür 6 Punkte vorwärts ziehen.

Sobald der erste Spieler ein Plättchen in der fünften Ebene platzieren konnte, nimmt er sich den zum Motiv gehörenden Bonuschip. Der wird sofort in die offenen Siegpunkte umgesetzt und aus dem Spiel genommen.



Haben alle Spieler ihre sechste Laterne gesetzt oder gepasst, endet die Runde. Der Vorrat wird komplett erneuert. Die von der Runde noch übrigen Plättchen werden aus dem Spiel genommen. Der Startspieler wechselt nach links. Der Rundenmarker wird weitergeschoben. Die nächste Runde beginnt.

Nach Vollendung der letzten Runde erfolgt die Schlusswertung. Siegpunkte gibt es nun noch einmal für die Mehrheit der sichtbaren Objekte eines Motives. Alle Motive werden nacheinander gewertet. Es gibt immer Punkte für den Meistplatzierten und den Zweitplatzierten (siehe Bauplan). Es gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [go]
 
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PLUS:
interessanter Wertungs-
   mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Grafik spaltet die Gemüter
recht schlicht in Material und Optik
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Ich öffne Schachtel. Ein Legespiel. Sehr grün. Dwas war bei dem Thema Garten durchaus zu erwarten. Jeder nimmt sich einen Bauplan. Nur wer einen schönen Garten baut, gewinnt?... Ähm, nein, um tatsächliche Schönheit geht es hier nicht. Es geht um die punkteträchtigste Auslage über mehrere Ebenen. Und da scheint die Schönheit plötzlich im Auge des Betrachters zu liegen.

Um Punkte zu erhalten, muss man folgendes wissen: Ich kann in jeder Reihe nur eine vom Plan stimmte Motivart auslegen. Ich kann je Spalte nur ein Symbol pro Runde legen. In unterster Ebene erhalte ich so viele Punkte, wie die Motive in ihrer Anzahl auf dem gelegten Plättchen sichtbar sind (drei Fische im Teich sind drei Siegpunkte). Ich kann aber übereinanderlegen, wenn die Fläche unter dem neu zu platzierenden Plättchen geschlossen ist. Dann werte ich die Anzahl mal die Höhe, sprich 3 Fische in der zweiten Ebene sind 3x2 = 6 Punkte. Und jetzt wird klar: Das Anlegen erfordert eher einen taktischen Sinn, wahre Schönheit offenbart sich einem nicht. Letzteres verursacht gerade in der ersten Runde oft eine gewisse Enttäuschung. Man(n) oder Frau will halt eigentlich "schön" bauen ...

Hat man die Wertung aber einmal verstanden, will man bevorzugt Punkte erzielen. Der Mangel der ausliegenden Teile im Vorrat schränkt schon mal die Auswahl ein. Welches Teil nehme ich, was bringt mir am meisten oder wie kann ich vielleicht auch für spätere Runden vorausplanen?

Die beiliegenden Erweiterungen machen absolut Sinn und werden relativ schnell ins Spiel eingebaut. Neue Siegpunktmöglichkeiten werden so generiert. Und unsere Testrunden? Die meisten sagen: Ein solides Spiel. Einige sagen: Optisch wenig begeisternd, haptisch aber okay. Andere sagen: Ein schönes Spiel mit ausreichend Tiefgang und überschaubarem Ende. Im Vergleich mit anderen Legespielen begeistert es gerade in den ersten Runden zum Teil weniger. Aber es hat einen eigenen Reiz. Das Bauen in den verschiedenen Ebenen fordert Mathefreunde heraus. Es wird mal schnell durchgerechnet, welches Teil wie viele Punkte bringt. Auch das findet Freunde.

Fazit: "Miyabi" ist ein solides Legespiel für Familien, denen gerade die japanische Gartenplanung am Herzen liegt ... Es gewinnt aber weniger wegen seines Themas oder der Optik, sondern vorwiegend wegen seiner frisch wirkenden Wertung an Spielreiz.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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