www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie, Aktiv
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: Edition Spielwiese / Pegasus Spiele
Autor: Johannes Sich
Entwicklung:
Daniel Goll, Tobias Jochinke,
Johannes Sich
Spieler:
1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 15-45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 

 

 
MicroMacro:
Crime City
...

Wimmelkrimi

16 verschiedene Kriminalfälle, vom einfachen Jungenstreich bis zum Mord, müssen wir aufklären - und das nur mithilfe eines großen Stadtplan-Wimmelbild-Posters mit Zeitmaschinen-Funktion.
 
 
Vor dem ersten Spiel müssen die Karten in die 16 Umschläge sortiert werden, achtet dabei immer auf die zusammengehörigen Symbole und dreht die Karten niemals auf die Rückseite.



Sucht euch einen Fall heraus, den ihr lösen möchtet. Legt dazu den Stadtplan in die Mitte. Die Lupe kann euch bei der Suche helfen. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Kommissars.



Lest nun die erste Karte des Falls vor. Sie wird euch auf eine besondere Begebenheit auf dem Stadtplan aufmerksam machen, z.B. einen Unfall oder ein Mordopfer.




Die weiteren Karten des Falls sind durchnummeriert. Sie stellen nun verschiedene Fragen, die euch auf die Lösung des Falls bringen werden. Jede einzelne Frage lässt sich mit einer Momentaufnahme auf dem Stadtplan beantworten.



Das Witzige: Wir sehen einzelne Orte zu verschiedenen Zeiten. Finden wir also ein Auto, das vor einen Laternenmast geprallt ist, so können wir das Auto identifizieren und seine Fahrt bis zur Laterne auf dem Stadtplan zurückverfolgen, denn das selbe Auto befindet sich, in logischer Abfolge, noch an weiteren Stellen. So kann man quasi ein Ereignis zeitlich nachvollziehen. Im Beispiel lässt sich so feststellen, wo das Auto gestartet ist, was uns dann zum Wohnort des Unfallopfers führt etc.



Wenn die Spieler meinen, eine Karte korrekt beantworten zu können, schaut der Kommissar auf die Rückseite. Dort sind Koordinaten angegeben sowie eine Skizze. Stimmt die Lösung, greifen die Spieler zur nächsten Karte. Stimmt sie nicht, müssen sie weiter ermitteln, wobei der Kommissar nun nicht mehr aktiv mitraten darf. Im Solospiel entfällt diese Option, dann wird einfach direkt mit der nächsten Karte weitergespielt.



Ziel ist es, einen Fall komplett aufzuklären. Es kommt dabei weder auf die Zeit an, noch gibt es für die Lösung Punkte - der Spaß und das gemeinsame Suchen und Schlussfolgern zählt.



In einr Profivariante können die Spieler versuchen, die Fälle auch ohne die tippgebenen Karten zu lösen. [ih]
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
P
witzige Idee
macht ein Wimmelbild zum Krimi
gemeinsames Suchen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nicht für jedermann geeignet
recht schnell durchgespielt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Manchmal stelle ich mir ja die Frage, wann ein Spiel eigentlich wirklich ein Spiel ist. "MicroMacro" ist so ein Titel, bei dem diese Frage aufkommt. Es gibt keine Siegunkte, es gibt kein Gewinnen oder Verlieren, man spielt zum Spaß. Im Grunde ist "MicroMacro" ein Solorätsel, das man aber auch mit mehreren Spielern lösen kann, wenn alle Beteiligten Platz um das große Stadtplan-Poster finden. Das Spiel würde ebenso in Buchform als auch als Puzzle oder in digitaler Form funktionieren. So haben wir es nun aber in klassischer Form vor uns liegen - und die Suche kann beginnen!

"MicroMacro" zieht einen mit seinen kleinen Kriminalfällen sofort in den Bann. Die witzigen Illustrationen sorgen für Spaß beim genauen Hinsehen. Und konzentriertes Hinschauen ist hier wirklich wichtig, wenn wir Personen oder Tatgegenstände suchen. Wimmelbilder kennen wohl noch viele aus ihrer Kindheit, sie aber als fortlaufende Geschichte zu präsentieren, d.h. sich also an verschiedenen Stellen des Plans zu unterschiedlichen Zeiten aufzuhalten, und so Begebenheiten zurückverfolgen zu können, das ist eine wirklich schöne Idee, die mir persönlich so noch nirgends zuvor bekannt war.

"MicroMacro" ist ein ideales Familienspiel. Okay, ob Kinder mit 8 Jahren nun unbedingt einen Messer-Mörder finden sollten, mag jeder anders sehen, die Darstellung ist aber stets harmlos und durch den Comic-Stil nie bedenklich. Die Fälle sind nur einmal spielbar, klar, denn wer die Lösung kennt, kann sich nicht erneut auf die Suche begeben. 16 Fälle reichen aber zumindest für zwei Spieleabende oder halt einfach für immer wieder einmal eine lockere Partie zwischendurch; Bonusfälle gibt es bereits ebenfalls.

Ob das Spiel nun für jedermann geeignet ist, ist eine andere Frage. Ich habe durchaus ablehnende Reaktionen erlebt. Für manche Menschen ist so ein Riesen-Poster mit all seinen Details wohl mehr Arbeit als Vergnügen. Geduld ist gerade in den schwierigeren Fällen gefragt. Wer Spaß an Bilderrätseln und konzentriertem Absuchen von solchen Wimmelbildern hat, der wird viel Freude mit "MicroMacro" haben. Schnell kommt hier der Wunsch nach weiteren Fällen oder alternativen Postern auf, denn wer einmal in der Übung ist, wird die 16 Missionen recht schnell durchgespielt haben. Bei einem Verkaufserfolg dürften künftigen Erweiterungen bzw. neuen Editionen mit anderen Locations sicher nichts im Wege stehen.

.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
  .-
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige

 
 
 

 

         
     
 (C) SPIELKULT.de       Impressum       Datenschutz