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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Skellig Games
Autor:
Daniel Bernsen
Grafik:
Alisa Menges
Spieleranzahl:
1 bis 5
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
15-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Mice to meet you
...
Mausgespielt!
Mäuse, überall Mäuse! Um sie einzufangen, bedienen wir uns am Käse und Speck. Den findet wir auf den Würfeln, doch unsere Mitspieler sind ebenfalls an der Mäusejagd interessiert ...
 
 
Jeder Spieler nimmt sich einen farbigen Kartenstapel mit Zahlenkarten von 1-18. Die Zahlen 6, 9, 12 und 15 sind mit einem Würfelmotiv hinterlegt. Sie werden als Reihe vor jedem Spieler so ausgelegt, dass die Würfel ohne Strich sichtbar sind. Zählt man diese Würfel zusammen, erhält man die aktuelle Würfelzahl, die dem Spieler in seinem Zug zur Verfügung steht (anfangs 5). Alle anderen Karten werden auf die Hand genommen. Die kleinen braunen Würfel sind Helfer-Nüsschen. Von ihnen werden je Spieler drei Nüsse in die Tischmitte gelegt. Der Startspieler erhält die Würfel (rot entspricht dem Speck und gelb dem Käse, mit denen die Mäuschen gefangen werden sollen). Das Spiel beginnt.



Wer dran ist, wirft die Würfel genau einmal. Von diesen Würfeln MUSS er die roten Würfel in seinem Ergebnis verwenden. Von den gelben Würfeln darf der Spieler eine beliebige Anzahl verwenden. Alle gewählten Würfel werden addiert und deren Summe unter den Handkarten oder der ausliegenden Reihe gesucht. Befindet sich die Karte noch auf der Hand, wird sie auf einem separaten eigenen Stapel (Mäusekäfig) abgelegt. Befindet sich die Karte in der Reihe, wird sie umgedreht und zeigt nun einen durchgestrichenen Würfel. Dieser Würfel kann nun in den folgenden Würfen nicht mehr von diesem Spieler genutzt werden. Die einzige Bedingung unter den Karten ist: die 6 MUSS zuletzt umgedreht werden!

Beispiel: Karin hat folgenden Würfelwurf: rot: 6 und 1, gelb 1, 5, 3. Sie muss 6 und 1 verwenden und kann von den gelben Würfeln beliebig viele hinzuaddieren. Karin wählt alle Würfel und erhält die Zahl 16, deren Karte sich noch auf ihrer Hand befindet. Sie legt die Karte auf ihren Ablagestapel, also in ihren Mäusekäfig.



Kann oder möchte der Spieler keinen Würfel verwenden, weil er beispielsweise keine zu den eigenen noch vorhanden Zahlen passende Würfelzahl errechnet, gilt dieser Wurf als Fehlwurf. Er muss nun entweder die oberste Karte aus dem Mäusekäfig wieder auf die Hand nehmen oder eine Karte in seiner Reihe wieder zurückdrehen. In letzterem Fall darf auch der entsprechende Würfel wieder verwendet werden.

Hat der aktive Spieler nicht alle gelben Würfel verwendet, darf nun, der Reihe nach, jeder Spieler reihum entscheiden, ob er den / die nicht verwendeten Würfel als Summe selbst verwenden möchte und die entsprechende eigene Karte ablegen möchte. Bei einem Fehlwurf gilt dabei die Gesamtsumme. Nutzt ein Spieler die Zahl, erhält der aktive Spieler eine Nuss entweder erstens aus dem Vorrat in der Mitte, oder später aus dem Vorrat des nutzenden Spielers. Sollte keine Nuss zum Bezahlen vorhanden sein, kann die Aktion nicht genutzt werden.

Im Verlauf kann ein Spieler mittels der Nüsse das Würfelergebnis +/- 1 verändern (je Nuss). Die Nüsse werden dann zurück in die Tischmitte gelegt. Es ist möglich, als passiver Spieler eine Zahl zu nutzen und den Wert zu verändern. Beides muss jedoch in Form von Nüssen separat gezahlt werden. Dann folgt der nächste Spieler.



Das Spiel endet, sobald der erste Spieler die vor ihm liegende "6" umgedreht hat. Nun addieren alle Spieler ihre Würfelzahlen, die sie noch auf der Hand haben. Wer nun die geringste Zahl ermittelt, gewinnt. Dieser Spieler konnte die meisten Mäuse fangen.

Das Spiel ist auch als Solospiel nutzbar. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
eingängige Regeln
rasch erklärt
schnell gespielt
kommt ohne Wertungsblock auf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
eher schlichte Gestaltung
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Mal ehrlich, anhand seines sehr kindlich wirkenden Covers würde ich das Spiel jetzt nicht als erstes aus dem Regel ziehen, auch wenn der Spielname für ein Schmunzeln sorgt. Doch ein zweiter Blick in die Schachtel lohnt sich durchaus. Hier befinden sich fünf schlicht gezeichnete Spieler-Kartensets, fünf Würfel und 15 Nuss-Klötzchen. Und daraus resultiert ein witziges kleines Spiel, das an die weniger aufwendigen Roll-and-Write-Würfelspiele erinnert, nur dass man dieses Mal keinen Block nachkaufen muss ... Gespielt wird nämlich, wie bereits erwähnt, in Kombination mit Karten.

Man hat also 18 Zahlen auf der Hand und vor sich ausliegen. Ziel ist es nun, nach und nach Würfelergebnisse zu generieren, die diesen Zahlen der Reihe nach entsprechen. Hat man eine Zahl erreicht, streicht man sie - nein, falsch, man nimmt diese Karte aus dem eigenen Deck und legt sie in seinen Mäusekäfig. Dieser hätte nach meiner Meinung durchaus auch noch, um der zugrunde liegenden Geschichte ("Mäusejagd")) wegen, gerne als Karte beigelegt werden können. So verschwindet das Thema irgendwo beim Würfeln und Karten ablegen. Sobald nun ein Spieler auf diese Weise die 6 entsorgt, endet das Spiel. Gewinnen aber kann am Ende nur der, der seine Handkarten so weit dezimiert hat, dass er die niedrigste Gesamtsumme auf der Hand vorzeigen kann. Die kleinen Nusswürfel gelten dabei als Helferlein, um Würfelzahlen noch ein wenig anzupassen. Allerdings sind diese rar gesät, und ihre Nutzung will wohl überlegt sein.

Auch wenn die Spieltiefe sich eher im niedrigen Rahmen bewegt, gibt es doch einiges zu bedenken. Welche Zahlen versuche ich zuerst loszuwerden? Hohe versteht sich, denn sobald die 15 verdeckt ist, habe ich einen Würfel weniger. Und die kleinen besser bis zuletzt lassen, um sich Möglichkeiten offen zu lassen. Aber wie weit sind die anderen? Kann ich mir ein Zögern leisten oder setze ich meine Nuss-Klötzchen ein?

Nein, für Strategen ist das natürlich trotzdem nix, ganz klar. Und auch nicht für jene, die angesichts der Karten an ein echtes Kartenspiel denken. Wer hingegen schnelle Würfelspiele wie "Heckmeck" mag, der ist hier richtig. "Mice to meet you" richtet sich vornehmlich an Familien, an Wenig- und Gelegenheitsspieler bzw. es empfiehlt sich als Zwischendurch- oder Absackerspiel. Das Spiel ist schnell erlernbar und sorgt für schnellen Spielspaß, sodass bei uns oft auch eine zweite oder dritte Partie gespielt wurde.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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