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Spiel-Fakten:

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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Pretzel Games /
Pegasus Spiele  ..i..
Autorin: Rita Modl
Grafik: Chris Quilliams
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 30 bis 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
 

 

 

 
Men at Work
...

Safety first!

Als Verantwortliche für eine Baustelle sorgt ihr für die Sicherheit eurer Arbeiter. Nun ja, zumindest versucht ihr es! Natürlich wollt ihr nebenbei auch noch Rita mit waghalsigen Konstruktionen beeindrucken - und nicht immer funktioniert das ohne den einen oder anderen Verlust ... 
 

 
Zunächst wird das umfangreiche Material sortiert und am Rand bereitgelegt. Dazu gehören 8 Stützen in grau, 28 Stahlträger in vier Farben, 16 Bauarbeiter, 36 Baupläne usw. Das Spiel kann mit wenigem Zusatzmaterial (z.B. dem Kran) in weiteren Varianten gespielt werden. Grundlegendes Ziel ist es, beim Aufbauen eines Gebäudes möglichst nichts fallen zu lassen und so Baustellen-Unfälle auszulösen. Dafür verliert man seine Sicherheitszertifikate.



Vor dem Spiel wird eine kleine Grundkonstruktion aus drei Stützen und einem Träger in jeder Farbe aufgebaut. Außerdem wird ein Bauarbeiter auf einem der Träger platziert. Die Baupläne werden gut gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Die Karte "Chefin Rita" wird in den Stapel eingeschoben. Jeder Spieler erhält drei Sicherheitszertifikate. Das restliche Material bleibt im Vorrat.

Nun kann das Spiel beginnen. Der Spieler, der an der Reihe ist, nimmt sich den Bauhaken und deckt einen Bauplan auf. Dann erfüllt er die Aufgabe, die auf dem Bauplan zu sehen ist. Bestimmend sind die aufgedeckte Seite der eben gezogenen Karte UND die Rückseite der obersten Karte des noch verdeckten Stapels. Es gibt Träger-Aufgaben (gelten für die Träger) und Helm-Aufgaben (gelten für die Bauarbeiter). Von jeder Art ist genau eine Aufgabe auf der aufgedeckten Karte zu sehen. Gewählt wird das auf dem Stapel sichtbaren Motiv.



Generelle Bauregeln:
- Es wird nur mit EINER Hand gearbeitet.
- Bereits liegende Bauteile und Bauarbeiter können mit Hilfe des neu einzubauenden Teiles verschoben und angehoben werden. Die Hand ist dabei nicht erlaubt.
- Antesten ist erlaubt.
- Alles, was nicht ausdrücklich auf den Bauplänen verboten ist, ist erlaubt!
- Eine Aufgabe MUSS erfüllt werden - es sei denn, es passiert ein Unfall.



Bauträger-Regeln:
- Träger dürfen nie die Grundfläche berühren.
- Träger dürfen nie auf dem Helm eines Bauarbeiters platziert werden.
- Träger dürfen nie zu 100 % aufeinanderliegen.
- Auf dem Träger-Motiv des noch verdeckten Stapels sind Träger in bestimmten Farben sichtbar. Zum Bauen muss der einzubauende Träger einer der beiden Farben entsprechen.

Bauarbeiter-Regeln:
- Eingebaut werden nur Bauarbeiter aus dem Vorrat.
- Auf dem Helm-Motiv des noch verdeckten Stapels sind Handschuhe in bestimmten Farben sichtbar. Zum Bauen muss der einzubauende Bauarbeiter auf einem Träger der sichtbaren Farbe platziert werden.
- Bauarbeiter müssen immer mit beiden Füßen auf einem Träger stehen.



Unfall: Fällt während eines Spielerzuges irgendein Teil von der Baustelle herunter und berührt die Grundfläche, endet der Zug des Spielers. Er muss eines seiner Sicherheitszertifikate abgeben. Bleibt es im Gebäude hängen oder fällt nur eine Stütze um, gilt das nicht als Unfall.

Nach einem Unfall muss dann der nächste Spieler zunächst, mithilfe des Bauhakens. Alles, was komplett unten liegt, kommt in den Vorrat zurück. Träger, die zum großen Teil noch auf dem Gebäude liegen, bleiben wie sie sind. Auch beim Aufräumen kann ein Spieler einen Unfall mit den entsprechenden Folgen verursachen.



Wird die Karte "Chefin Rita" aufgedeckt, kürt sie fortan den Mitarbeiter des Monats. Der aktive Spieler zieht einen neuen Bauplan vom Stapel und vollendet seinen Zug. Kann der Spieler in diesem Zug ein Bauteil oder einen Bauarbeiter an höchster Position platzieren, erhält er am Ende seines Zuges eine der Urkunden. Bei Unsicherheit kann dazu die Messlatte genutzt werden.

Es gibt viele verschiedene Aufträge auf den Bauplänen:
- Ein Träger darf auf einem anderen Träger nur mittig aufgelegt werden.
- Ein Träger muss zwei Träger unterschiedlicher Farben berühren.
- Ein Träger muss neu platziert und anschließend ein Bauarbeiter darauf gestellt werden.
- Der Träger muss eine Stütze berühren.
- Der Träger muss das momentan höchste Element berühren.
- Der Bauarbeiter muss mit einem Balken und oder Backstein beladen werden.
- Der Bauarbeiter muss eine Kante des Trägers berühren
u.s.w.



Sobald eine der Siegbedingungen erfüllt wurde, endet das Spiel.
- Der beste Bauarbeiter: Hier gewinnt der Spieler, der zuerst die erforderliche Urkundenzahl errang (3 bis 5, je nach Spieleranzahl).
- Der vorsichtigste Bauarbeiter: Nur noch ein Spieler besitzt ein Sicherheitszertfikat! Er gewinnt.
- Baustopp: Selten passiert es, dass das Material verbraucht ist. Dann zählen alle ihre Urkunden und Zertifikate. Wer insgesamt die meisten hat, gewinnt. Bei Gleichstand gewinnt danach der Spieler mit den meisten Urkunden.

Das Spiel kann in insgesamt drei weiteren Varianten gespielt werden. [go]
...
 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
herausforderndes
   Geschicklichkeitsspiel
optischer Hingucker
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Regeln teilweise nicht ganz
   eindeutig formuliert
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Eine Wahnsinns-Optik! "Men at Work" weckt Kindheitsträume …Eine Baustelle zum Spielen! Mit Bausteinen, Balken, Bauarbeitern (natürlich mit Helm!), einem Kran - was will man mehr? Entsprechend groß war auch mein Interesse nach Bekanntwerden der Veröffentlichung. Dass der Verlag Pretzel Games für optisch starke Spiele steht, wissen Spielekenner schon seit "Flick'em Up!" (> Testbericht) und "Junk Art" (> Testbericht). Vor allem auch als Großspiele fungieren die Spiele dieses Verlages als echter Hingucker, die die Lust am Spiel schon mal von vornherein steigern.

Dabei funktioniert "Men at Work" generell erst einmal wie viele Bauspiele. Material soll gestapelt werden. Die Regeln sind dabei gekoppelt an Farben, Bauteile oder Bauarbeiter. Der gut gewählte kartengesteuerte Aufbaumechanismus beinhaltet die Instruktionen, was wie wohin gesetzt werden muss. Es gibt dabei variable Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, wobei dann manchmal auch ein wenig das Glück mitspielt, ob ich in meinem Spielzug vor einer fast unlösbaren Aufgabe stehe oder ich diese mit links bewerkstellige.

Die Siegbedingungen sind unterschiedlich und treten der Reihe nach in Kraft. Wagemutiges Bauen wird durch Urkunden belohnt. Unfallfreies Bauen sichert die eigenen Zertifikate. Wer am Ende die meisten Urkunden hat oder im Besitz des letzten Zertifikates ist, gewinnt. Gute Bauarbeiter schaffen es vielleicht sogar, bis zum Materialeede durchzuhalten. Das aber passiert selten. Die Ansage im Regelwerk: "Alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, ist automatisch erlaubt!", hinterlässt witzigerweise trotzdem einige kleine Unsicherheiten im Spiel. Hier muss schon mal die Grundregel gut kommuniziert werden, um Klarheit zu verschaffen - oder von vornerein auf diesen sehr wichtigen Satz hingewiesen werden, denn sonst kommen kleine Detailfragen auf, die die Bauregeln eben nicht beinhalten.

In unseren Testgruppen kam das Spiel immer sehr gut an bei allen Fans von Bauspielen wie z.B. "Menara" (> Testbericht) oder "Meeple Circus" (> Testbericht). Die Materialfülle kann zudem nach dem Spiel auch wieder perfekt im vorbildlichen Schachteleinsatz verstaut werden.

Grundlegend will ich sagen: Super Material, gut durchdachtes Regelwerk, geniales Spielthema! Einziges Manko: Die teilweise etwas unpräzisen Spielregeln. Aber da findet man natürlich im Zweifel immer eine eigene Auslegung! Mir gefällt "Men at Work" jedenfalls sehr gut - und meinen Mitspielern auch!

Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Gabi
   Ingo
   André
Ende
 
 

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