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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: Ravensburger
Autoren:
Inka und Markus Brand
Grafik: Janos Jantner
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 3 Jahren
Spieldauer:
ca. 5 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Mein erstes Kakerlakak
...
Die Kakerlaken-Mama ist los!
So eine Kakerlaken-Mama hat es schwer: Ständig wollen die lieben Kleinen gefüttert werden, und ehe ein Mäulchen gestopft ist, plärrt schon wieder das nächste der insgesamt 3.589 hungrigen Insektenbabys nach Futter. Jetzt seid ihr gefragt! 
 
 
In "Mein erstes Kakerlakak", sozusagen der Juniorversion des beliebten Kinderspiels (> Testbericht), helft ihr der rasanten Schabe, möglichst schnell das entsprechende Futter durch die Ritzen und Löcher des Dielenbodens zu schieben. Ein Fall für den Kammerjäger? Nein, für flinke Kids ab 3 Jahren!



Die Spielschachtel bildet den Dielenboden. Damit eine zusammenhängende Wegstrecke entsteht, auf der die Kakerlake später wild umhe flitzen kann, werden vor Spielbeginn ein langer und ein kurzer Pappstreifen eingelegt. Wände zu beiden Seiten sorgen dafür, dass die Bewegungsrichtung klar vorgegeben ist. Jeder Spieler erhält dann die Vorratskiste, die der eigenen Spielerfarbe entspricht, und legt die zugehörigen Futterkugeln darin ab.
 
 
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Nun setzt jeder Spiele eine dieser Kugeln auf das Startfeld. Kleine Löcher sorgen dafür, dass die Bällchen nicht verrutschen. Zu guter Letzt wird die batteriebetrieben Kakerlaken-Mama (wie immer ein Hexbug nano) mittels Kippschalter angeschaltet. Schon kennt der Schaben… pardon, Schabernack keine Grenzen mehr!



Denn jetzt ist der Moment gekommen, in dem sich Kinder vor Lauchen kaum noch einkriegen können: Die Kakerlake hetzt nun wie eine wildgewordene Tarantel durch die verschlungene Bahn. Sie schiebt die bunten Futterkugeln vor sich her und versenkt sie mit etwas Glück in den beiden großen Löchern im Dielenboden. Sobald eine Kugel eingelocht ist, darf derjenige Spieler eine weitere Kugel seiner eigenen Farbe von der Vorratskiste auf das Startfeld legen und erneut darauf hoffen, dass die Mama die Kugel abtransportiert und versenkt. Das Spiel ist vorbei, sobald die letzte Futterkugeln eines Spielers in ein Loch gefallen ist. Er hat das Spiel gewonnen!



Wer genug vom Hauptspiel ab, kann sich an einer Variante versuchen, die sich an Kinder ab 4 Jahren richtet. Dabei kommen alle Futterkugeln als Vorrat in eine Vorratskiste (egal welcher Farbe). Jeder Spieler erhält ein Vorratskisten-Bild, auf dem bestimmte Gemüsesorten abgebildet sind, zum Beispiel rote Tomaten, orangefarbene Möhren oder grüne Brokkoli. Der Spieler, der dran ist, nimmt sich aus dem gemeinsamen Kugelvorrat die Kugeln, die dem eigenen Vorratskisten-Bild entsprechen, und setzt in die Rennpiste eine Schranke ein. Diese sorgt dafür, dass die Kakerlaken-Mama nach einer Runde nicht mehr weiter rennen kann, sondern sozusagen mit der Wand kollidiert und kurzzeitig ausgeschaltet werden kann.



Alle Kugeln, die in dieser Runde durch die Löcher geplumpst sind, werden aus dem Spiel genommen und alle, die eingelocht wurden, erhält der Spieler und setzt sie in sein Tableau ein. Wer zuerst alle vier Kugeln eingesackt hat, gewinnt diese Variante.
[ck]
 
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  PLUS:
PLUS:
Eyecatcher
aktiver Spielablauf
optisch schick
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Mechanismus wirkt auf
   Erwachsene eher banal
das Auge ist nicht jedermanns Sache
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   
Christoph: "Mein erstes Kakerlak" kommt in einer tollen Materialqualität daher und bietet alles, was schon die großen Geschwister am Original so sehr faszinierte. Die mit einer Knopfzelle betriebene Schabe genießt völlig zurecht Kultstatus im Kinderzimmer und so zaubert auch die (an ihren Beinchen etwas variierte und sich anders fortbewegende) Kakerlaken-Mama den Kids sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Da kaum zwei Minuten von Spielaufbau bis Spielende vergehen, ist die Futterhatz klar darauf ausgelegt, dass man mehrere Partien hintereinander spielt. Gerade Dreijährige sind nämlich nicht gerade dafür bekannt, dass sie die Ausdauer mitbringen, sich allzu lange am Stück mit einem Spiel zu beschäftigen. Doch so kurz und wohldosiert lassen sich sogar noch jüngere Geschwisterkinder an die magische Welt der geschicklichkeitsbasierten Brettspiele heranführen.

Die Kugelbahn wurde geschickt in die Spielschachtel eingelassen und so gestaltet, dass eingelochte Kugeln automatisch ins rechte untere Eck rollen, wo sie durch Herausheben eines kleinen Pappstreifens bequem entnommen werden können. Das gilt auch für die Aufbewahrung der Kakerlaken-Mama, die sich im Inneren der Box ihr Schlafquartier errichtet hat, wenn sie gerade nicht zum Spielen benötigt wird.

Beim großen "Kakerlakak" kam es häufiger mal vor, dass sich die Schabe an einer Ecke festgebissen hat und nicht mehr weiterlaufen konnte, bis man ihr einen Klaps aufs Hinterteil gab. Angesichts des abgerundeten Labyrinths läuft die Bewegung jetzt stets flüssig ab. Die Kakerlake hat sich auch bei vier Kugeln gleichzeitig nie an einem Loch verhakt. Trotzdem ist der Dielenboden so geformt, dass die Bällchen mehrere Runden rollen, bis sie im Loch versenkt werden. Also keine Sorge: Das Spiel ist nicht gleich nach ein paar Sekunden entschieden, sondern dauert schon etwas länger - eben zwei oder drei Minuten!

Leider hat uns die Variante für Kinder ab 4 Jahren nicht so sehr überzeugt. Da hier rundenweise gespielt wird und eine Runde kaum mehr als zehn Sekunden dauert, tritt der Wuselfaktor, der durch das Nachlegen von versenkten Kugeln entsteht, zu stark in den Hintergrund. Hinzu kommt: Nachdem die Schabe die Bahn einmal durchquert hat, dockt sie an der Schranke an und kommt dann nicht weiter. Man muss sie dann entweder in Betrieb lassen und die Futterkugeln neu sortieren (was für Unruhe sorgt, da das Klackern alles übertönt) oder sie kurz ab- und dann wieder anschalten (was etwas umständlich ist). Da bevorzugen wir lieber die Hauptvariante.

Inka und Markus Brand haben unterm Strich ein tolles Spiel abgeliefert, das perfekt auf kleine "Kakerlakak"-Fans zugeschnitten ist. Man muss aber bedenken, dass trotz der beschrieben Variante nur wenig Abwechslung geboten ist und das Spielprinzip schon sehr, sehr simpel ist. In unserer Familie fährt sogar der Dreijährige schon auf die "großen" Versionen (und neuerdings auf das herrlich chaotische Kartenspiel "Kakerlacard") ab. Somit ist "Mein erstes Kakerlakak" ein schöner Einstieg für die Allerkleinsten, doch die Begeisterung könnte sich möglicherweise schon nach kurzer Zeit zugunsten der anderen Titel der Reihe entwickeln, vor allem wenn größere Geschwisterkinder mitbestimmen, welches Spiel auf den Tisch kommt. Daher vergebe ich solide 7 Kultpunkte!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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